netbib weblog

Der kurioese Bibliotheksbote worinnen zu finden sind allerley newe Zeitungen

21.4.2015
von Edlef Stabenau
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LEGO meint:

The Library is a building every city needs and is a place for learning, study, exploration and adventure.  With it’s Baroque style, the library adds something new and exciting to a city street scape.

Wer möchte, kann auf der Website dafür stimmen, das die hübsche alte Bibliothek (mit Regalen!) ins offizielle LEGO-Programm kommt [via Bibliothek Chemnitz].

21.4.2015
von jplie
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MedPilot und GreenPilot werden zu Livivo

livivo
Die ZBMed lanciert ein neues, aufgeräumt aussehendes Portal mit Discovery-Layout (die Facetten in desem Fall sparsam gehalten, aber gut ausgewählt) namens Livivo, das die bisherigen Fachportale MedPilot und GreenPilot ablösen soll. Über den technischen Hintergrund informiert ein Twitter-Austausch, über das Gesamtprodukt eine Pressemitteilung der ZBMed.

19.4.2015
von Edlef Stabenau
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OpenBiblioJobs noch besser

OBJkarte Da wir hier noch gar nicht darauf hingewiesen haben: OpenBiblioJobs ist jetzt wieder besser geworden, die in Europa weltbeste bibliothekarische Stellenangebots-Website verfügt seit Anfang April über eine georeferenzierte Anzeige (Übersicht der Stellen auf einer Landkarte), ein paar weitere Verbesserungen (ausführlich bei Dörte beschrieben) und versteckt sich natürlich nicht hinter einer Paywall.

Phu Tu hat wie gewohnt wieder fantastische Arbeit bei der Umsetzung geleistet, Danke!

3.4.2015
von kg
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Netbib-Wiki

Das macht mich weniger wütend aufs Internet Archive (es gibt keine solche Robots.txt-Datei) als auf Edlef. Seit dem Abschalten des Netbib-Wiki für die Öffentlichkeit funktionierten wenigstens die Links des Internet Archive noch und zwar mindestens bis Januar 2015. Weil Edlef null Interesse an der Archivierung dieses auch für die Geschichte der Durchsetzung der neuen Medien im deutschen Bibliothekswesen nicht ganz unwichtigen Angebots hat, wird es in die Tonne gekloppt.

1.4.2015
von Edlef Stabenau
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Erweiterte Virtualitäten und virtuelle Erweiterungen

Man darf gespannt sein: Es sind im Moment mindestens zwei bibliothekarische Projekte am Start, die sich mit einem fast identischen Themenbereich befassen, es  geht um erweiterte Virtualitäten und virtuelle Erweiterungen. Wer wird das Rennen machen?

Wetten werden noch angenommen…

1.4.2015
von jplie
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Neues Berufsfeld: LiT und LiSt. Vielleicht sogar LiB.

Nach den gestrigen weiträumigen Zugausfällen wegen des Sturms und der Strandung Tausender in verschiedenen Bahnhöfen hat die Deutsche Bahn eine umfassende Marketinginitiative gestartet, die zeitnah bis 2026 umgesetzt werden soll: Reisende brauchen Lektüre! Zum einen werden Züge mit WLAN und Bahnhöfe nicht nur mit freien Hotspots, sondern auch mit einer elektronischen Bibliothek ausgestattet, die es Bahnkunden gestatten wird, auf Unterhaltungs- und Sachliteratur zuzugreifen. Es ist auch an einen Verleih elektronischer Geräte wie Tablets und eReader gedacht. Zusätzlich soll in allen Zügen eine Zugbibliothek mit Büchern eingebaut werden. Dem Vernehmen nach sollen dafür Teile des Zugbistros umgebaut und mit Büchern ausgestattet werden. Kunden der ersten Klasse werden selbstverständlich auch am Platz bedient! – Reisende sollen generell so gut mit Literatur versorgt werden, dass sie sich nach Naturkatastrophen, aber auch einzelnen Zugverspätungen sehnen, um mehr lesen zu können.
Sehr schön freilich ist, dass dieses Konzept auch personell unterfüttert werden soll: Es sollen Bibliothekarinnen und Bibliothekare eingestellt werden, die Züge betreuen, aufsuchende Bibliotheksarbeit durchführen und an Bahnhöfen spontane Leseförderaktionen (ad hoc werden Ehrenamtliche gesucht, die Vorlesepaten für reisende Familien werden) und Makerspaces in der Bahnhofshalle initiieren. “Librarian in Train” und “Librarian at the station” werden neue Berufsfelder, für die der Deutsche Bibliotheksverband selbstverständlich eine neue Kommission einrichtet. Denn, so der dbv, Kundenorientierung werde hier endlich nicht nur generell gedacht, sondern auf eine neue Zielgruppe bezogen: Auf die gestrandeten Nomaden der mobilen Gesellschaft.
(Leider muss vermeldet werden, dass seitens der Kundenverbände der Fernbusse Kritik laut wurde, dass das Konzept die Fernbusverbindungen nicht abdeckt. Es werden analoge Maßnahmen gefordert, vor allem ein “LiB”, ein “Librarian in Bus”. Die dbv-Kommission Fahrbibliotheken hat bereits begeistert auf diesen Vorstoß geantwortet, bedeutet der “LiB” doch eine attraktive Erweiterung des Radius von Fahrbibliothekarinnen und -bibliothekaren!)