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Der kurioese Bibliotheksbote worinnen zu finden sind allerley newe Zeitungen

20.1.2017
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Über Vintage-Cafés

„Fast hat es den Anschein, als entflöhen die Studenten den universitären Seminarbibliotheken, deren karge Ausstattung geistfeindlich und magenverstimmend ist.“

Despektierlich, oder? Immerhin ein lesenswerter Artikel aus der Stuttgarter Zeitung über die Einrichtung von neuen Cafés, aus dessen Lektüre auch Bibliothekarinnen und Bibliothekare etwas ziehen können.

18.1.2017
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Interview zu Open Library Badge

Ein „Badge“ ist ein Abzeichen oder eine Auszeichnung, ein Label für etwas, das erreicht wurde, wie zum Beispiel auch bei Zertifikaten. „Open Library Badge“ ist somit eine Auszeichnung für Bibliotheken, die in ihren Dienstleistungen Standards bei der Openess umgesetzt haben. Die Entstehung und den Hintergrund erläutert Felix Lohmeier im Interview mit ZBW Media Talk.

13.1.2017
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Datenbank? Aggregator? Plattform? Repositorium? Recommender? ScienceOpen hat von allem etwas.

Dieser Tweet von Alexander Grossmann, Professor der HTWK Leipzig

weist auf einen Artikel in B.I.T. online hin (schon länger erschienen, ich muss ihn damals übersehen haben), in dem ScienceOpen in seinem Umfeld, mit seiner Geschichte und in seiner Funktion beschrieben wird. Eine lebendige Sache, beispielsweise die „Kollektionen“, die im Grunde Auswahlbibliographien darstellen:

Derartige Forschungsbibliographien oder Publikationsdatenbanken sind flexibel durch die Mitarbeiter eines Instituts oder einer Bibliothek anzulegen, können durch ein sehr einfaches Interface ständig aktuell gehalten werden und stellen wiederum für die Außenwelt einen vollständigen Einblick in die Forschungsaktivitä­ ten dar – Open Science als Forderung und Möglichkeit auch hier.

Ein Feature, das mir gefallen hat, war bei der Anmeldung die Aufforderung, sich auch gleich bei ORCID anzumelden.

13.1.2017
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Lotse ist von Bord gegangen

Lotse, die kooperativ erstellte Plattform für fachliche Informationskompetenz im wissenschaftlichen Bereich ist abgeschaltet. Sprich: Allen Nutzern, denen man den Link in die Hand gegeben hatte, kommen statt auf die Plattform auf die Meldung im Blog, dass die Inhalte gegebenenfalls wieder auferstehen. Wer nicht warten will: Der Hinweis/die Verlinkung auf die Versionen auf archive.org, sowohl von 0*/http://lotse.sub.uni-hamburg.de“>lotse.sub.uni-hamburg.de als auch das ein Jahr ältere Pendant aus Münster sind zwei Möglichkeiten, die man in Betracht ziehen sollte. Die Filme, die nicht mit auf archive.org verfügbar sind, können über den YouTube-Kanal von Lotse (noch) abgerufen werden.

8.1.2017
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Kompetenzzentrum der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik

Das Institut für Auslandsbeziehungen, das „ifa“ wird hundert Jahre alt. Die Stuttgarter Zeitung schrieb über die Institution und ihr Jubiläum. Eher zuwenig schreibt sie über die große Spezialbibliothek:

„Zudem baute das ifa seine Bibliothek zur größten Fachbibliothek im deutschsprachigen Raum aus (…)“

Man kann sich ja ein wenig auf der Homepage der Bibliothek tummeln. So erfährt man beispielsweise, dass die Bibliothek zur Datenbasis „Internationale Beziehungen und Länderkunde“ beiträgt, (im Kern die Datenbank „World Affairs Online“ WAO), die auch über das Portal IREON zu recherchieren ist. Das Profil der Bibliothek wird durch die Fach- und Sammelgebiete vorgestellt. Und wer sich die Recherche in diesem Gebiet genauer vorstellen lassen will, der/dem sei der Text von Gudrun Czekalla „Gewusst wo – recherchieren in Literatur und Internet“ empfohlen, der in die Recherche in diesem Gebiet und in die verschiedenen Rechercheinstrumente einführt. Dieser Text ist unten rechts verlinkt.

7.1.2017
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Phantomleser Chuck Finley

Kollegen in den USA haben über das Konto einer fiktiven Person Bücher ausgeliehen, um zu verhindern, dass Bücher aufgrund mangelndem Umsatz ausgesondert werden. Ein Artikel erschien in der FAZ, ein anderer bei heise.de. Englischsprachig wäre noch ein Beitrag im Guardian zu nennen. Die Lektüre der Kommentare lohnt sich bei allen drei Beiträgen.

4.1.2017
nach Viola Voß
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„Ruhe zwischen guten Büchern“

Auch in der Stadtbücherei Münster ändern sich die Benutzer-Gewohnheiten, wie die Westfälischen Nachrichten berichten:

Es ist durchaus die Frage zu stellen, wer noch in die Bücherei geht – angesichts elektronischer Medien, die sich jeder aus dem Internet besorgen und bequem auf dem Sofa ansehen kann. Monika Rasche hält dagegen: „Wir erreichen Menschen aller Altersklassen.“ Im letzten Jahrzehnt sei vor allem der Anteil von Menschen über 60 gestiegen. Aber es gebe auch „erfreulich hohe Zuwachsraten bei Kindern und Jugendlichen“. Mehr als ein Drittel der aktiven Nutzer im vergangenen Jahr war unter 18.

Weggebrochen sei jedoch die Altersklasse der 20- bis 30-Jährigen, sagt Rasche. Den Hintergrund vermutet sie darin, dass „das Studium sehr verschult ist“, es bleibe vielleicht weniger Zeit zum Lesen. Sie freut sich aber über eine andere Beobachtung: „Im Familienalter kommen die Menschen wieder in die Bibliothek zurück.“

3.1.2017
nach kg
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Archivalia-Jahresrückblick 2016

In Archivalia, das im Dezember 2015 zu Hypotheses wechselte, wurden 2016 2543 Beiträge veröffentlicht. Auszug aus dem Jahresrückblick zum Thema Remote Access: „Sarah Werner, die 2015 ihre Stelle bei der Folger-Library aufgab, hat in einem ausgezeichneten Beitrag aufgeschrieben, welche elektronischen Ressourcen ihr nun zur Verfügung stehen. Ich nahm das zum Anlass, am 2. Oktober einmal mehr auf die Problematik des Zugangs zu elektronischer Fachliteratur für Nicht-Universitätsangehörige auch hierzulande hinzuweisen und meine neueren Beiträge aufzulisten. Am wichtigsten: Datenbank-Tourismus (2. März).“ Wäre es nicht Aufgabe der Bibliotheken, die Möglichkeiten für Remote Access zu recherchieren und zu veröffentlichen?

2.1.2017
nach Viola Voß
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„Mehr Raum für Menschen“: Projekt- und Blog-Ende

Zum Ende des Projekts „Mehr Raum für Menschen“ schließt die Stadtbücherei Münster auch ihr Blog, das das Projekt begleitet hat.
Zum Abschluss gibt es einen kurzen Rückblick auf das, was erreicht und was nicht erreicht wurde.

Ein Ziel haben wir aber in jedem Fall erreicht – die Menschen haben den Raum, den wir für sie geschaffen haben, erobert, die Aufenthaltsqualität ist gestiegen. Davon können wir uns tagtäglich überzeugen – im ganzen Gebäude treffen sich Menschen. Sie lesen, lernen, arbeiten, spielen, hören zu.