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Der kurioese Bibliotheksbote worinnen zu finden sind allerley newe Zeitungen

26.11.2014
von Edlef Stabenau
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Interessante Stellenausschreibung

Diese Ausschreibung an der Akademie der bildenden Künste Wien finde ich nicht nur wegen des (von mir) noch nie gehörten Aufgabengebietes Medienmanipulation interessant, sondern auch wegen der – für die aufgeführten Aufgabengebiete – relativ bescheidenen Bezahlung. Oder was bedeutet

Der monatliche Bruttobezug nach dem Kollektivvertrag für die Arbeitnehmer_innen der Universitäten in der Gehaltsgruppe IIIa beträgt derzeit Euro 1.864.

? Oder bedeutet “volles Beschäftigungsausmaß” dort deutlich weniger als 40 Stunden/Woche?

25.11.2014
von jplie
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Shhhh!

Librarian Problems bringt so eine ganze Reihe von bewegten GIFs zu Standardsituationen im bibliothekarischen Alltag – nun, es ist eher eine Katharsis, die damit in Gang gesetzt wird. Jedenfalls mag ich diese GIFs nicht so, aber bei dem soeben entdeckten, nun ja, man hat so ein lockeres Gefühl dabei im Nacken, wenn Sie verstehen was ich meine!

23.11.2014
von kg
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Wie können wissenschaftliche Bibliotheken ihre Benutzer maximal behindern?

Wenn sie ihnen nicht ganz den Internetzugang verwehren wie in Magdeburg klappt es vielleicht mit veralteter Software, so viel wie möglich Sand ins wissenschaftliche Getriebe zu streuen. Für die Arbeit an diversen Projekten (Exzerpte und Links abspeichern) und mehreren Arbeitsplätzen nutze ich vor allem Google Docs. Die ULB Düsseldorf, die unsinnigerweise an ihren Internet-PCs jegliche Mailprogramme verbietet, hat einen so veralteten Firefox installiert, dass Google Docs nicht benutzbar ist. Also kein Zugriff auf meine Notizen (außer über Smartphone, dessen Benutzung aber VERBOTEN ist seit 2005), kein Schreibzugriff. Nachträglich sah ich, dass die Bibliothek angibt, dass man Dateien in einem TEMP-Verzeichnis ablegen und sich zumailen kann. Ich habe mich damit beholfen, mir selbst eine Wikipedia-Mail zu senden (was geklappt hat). Weitere Möglichkeit wäre gewesen, irgendwo ein PAD anzulegen und sich dessen Adresse aufzuschreiben.

19.11.2014
von jplie
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Haftungsausschlüsse im Herrschaftsbereich – die Schönheit von Rechtsprosa

Schöner Formulierungs-Barock,

“Die Information in dieser E-Mail ist vertraulich und kann dem Berufsgeheimnis unterliegen. Sie ist ausschließlich fuer den Adressaten bestimmt. Jeglicher Zugriff auf diese E-Mail durch andere Personen als den Adressaten ist untersagt. Sollten Sie nicht der fuer diese E-Mail bestimmte Adressat sein, ist Ihnen jede Veroeffentlichung, Vervielfaeltigung oder Weitergabe wie auch das Ergreifen oder Unterlassen von Massnahmen im Vertrauen auf erlangte Informationen untersagt. Wir haften nicht in den Faellen, in denen mit und/oder ohne Einwirkung Dritter E-Mails verloren gehen, veraendert oder verfaelscht werden. Wir haften ferner nicht dafuer, dass Dritte keinen Zugriff auf die E-Mails haben, sobald sie unseren Herrschaftsbereich verlassen haben und etwa hierdurch entstehende Schaeden. Darueber hinaus haften wir nicht fuer die Schaeden, die Ihnen durch Viren entstehen, welche bei Nutzung von E-Mails als Kommunikationsmittel in Ihr System gelangen.”

über den ich beim Lesen einer E-Mail gerade gestolpert bin. Das ist ja fast so schön wie “hat das Landgericht Hamburg festgestellt”.

Update: Es gibt ein Blog mit einer Sammlung von “Angstklauseln”.

15.11.2014
von jplie
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OT: Lieblingstweets

Irgendwie sehr schön, den Samstagmorgen mit dem Lesen von “Lieblingstweets” zu verbringen. Die Einstiegsdroge waren jene von Kiki, am besten ist es aber, jene von Anne Schüßler zu nehmen, weil sie, wenn man die durch hat, jene von anderen Bloggern verzeichnet, so dass keine Gefahr besteht, dass man leerfällt. Eltern-/Szene-/Alltagshumor auf 140 Zeichen, geht denn das? Es geht! Auch zum Vorlesen bestens geeignet, falls sich jemand anderes schon die Zeitung geschnappt hat!
By the way: Bibliotheksbezug? Schauen Sie beim Blog von Anne Schüßler einmal den Header an. Oder wechseln Sie zur Bibliotheksratte, die immer mal wieder “Twitterlieblinge” aus dem Bibliotheksbereich postet. Selbes Prinzip!

14.11.2014
von jplie
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Geschichtliches Portal H / Soz / Kult

Der Berliner Arbeitskreis Information (BAK) meldet, dass H-Soz-U-Kult, jetzt H / Soz / Kult einen Relaunch erfahren hat. Es ist der deutsche Ableger des H-net Humanities and Social Sciences und hat wie dieses als Mailingliste begonnen. Heute ist es – obwohl von der HU Berlin betreut – in das Geschichtsportal Clio eingebunden und bietet umfangreiche Informationen über Forschungen, Tagungen, Rezensionen und auch Jobs.