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Der kurioese Bibliotheksbote worinnen zu finden sind allerley newe Zeitungen

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26.8.2014
von jplie
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Miniaturisierung in der Bibliothek

Neben der Digitalisierung ist noch ein weiterer Mega-Trend im Bibliothekswesen zu verzeichnen, jener der Miniaturisierung! Dies zeigt sehr eindrucksvoll der Blogbeitrag “LEGO Libraries and Bookstores” in Bookriot. Und das kann sogar anhand des Kongressgeschehens des IFLA-Kongresses in Lyon in der letzten Woche verifiziert werden, an dem eine Legobibliothekarin namens Kiki teilnahm. Verschiedene Twittereinträge belegen das fotografisch.

Update (dankeschön an @BibAltonensis, das hatte ich vergessen!):

http://bibvideo.blogspot.de/2011/06/librarian.html

Und noch ein Update:

Librarian in der Brickipediai.

24.8.2014
von jplie
4 Kommentare

Die Google Blogsuche ist down

Weblogs sind wieder im Kommen, überhaupt im Kommen sind sie im akademischen Bereich. Recht angenehm ist es daher, eine leistungsfähige Suche zur Verfügung zu haben, um die Blogosphäre nach den eigenen Stichwörtern durchsuchen zu können und neue Inhalte oder gar Blogs zu den eigenen Themen zu entdecken. Eigentlich ein Bedürfnis, das man nicht weiter begründen muss, oder?
Nun, wer schon länger in diesem Bereich unterwegs ist, weiß, dass nichts dauerhaft ist. Gab es in den neunziger Jahren eine schöne Suchmaschine namens Daypop, die Weblogeinträge zusammen mit frei verfügbaren Zeitungsartikeln erschloss – eine sehr sinnvolle Kombination, so fing sie irgendwann an zu schwächeln. Die führende Zeit von Technorati begann so um 2000, sie bot eine leistungsfähige Suche zu Bloginhalten, die schon bald ergänzt wurde durch Ranking-Angaben. Es gab eine Technorati-Liste der leistungsfähigsten Blogs und so. Wenn Sie Technorati heute besuchen, finden Sie keinen Suchschlitz mehr, irgend ein Geschäftsfeld werden die schon haben. Egal, denn ab ca. 2005 war die Google Blogsuche dann das Mittel der Wahl (ich habe hier in netbib den Ankündigungsartikel gefunden), man konnte thematisch nach Inhalten und nach Blogs suchen, die Ergebnisse waren valide und es gab auch Zusatznutzen in der Form, dass man Alerts zu Suchabfragen schalten konnte.
Dauerhaft? In der Tat, das stand schon recht lange zur Verfügung. Jedoch: Bereits seit Wochen switchte die erweiterte Suche immer auf die normale Google-Suche um, das stimmte bereits kritisch. Heute suchte ich mit Hilfe des Schlagwortes wlic2014 nach Inhalten zum IFLA-Kongress in Lyon, welcher letzte Woche stattgefunden hat und wurde bei der Darstellung der Ergebnisse immer wieder auf die normale Google-Suche zurückgeworfen, ganz gleich, ob ich mit blogsearch.google.com oder www.google.com/blogsearch startete. Vorbei!

Was gibt es in dieser Situation für Alternativen? – Icerocket Blogsearch, Twingly Blogsearch und – ironischerweise – Google!

  1. Twingly, wenn ich mich recht entsinne, hat einmal als Suche in Twitter (das “Tw” am Anfang des Namens deutet darauf hin) und in Blogs angefangen, ist jetzt eine reine Blogsuchmaschine. Sie erfreut das Herz einer Bibliothekarin, weil gleich auch eine erweiterte Suche angeboten wird, ohne dass man Suchbewegungen hinter sich bringen muss. Die Ergebnisdarstellung ist übersichtlich und bietet zudem etliche Möglichkeiten, die Suchabfrage als Alert per RSS oder E-Mail zu abonnieren.
  2. (Meltwater) Icerocket hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich, war schon einmal Metasuchmaschine, dann Suchmaschine mit verschiedenen Suchbereichen (so auch Blogs) und dabei ist es offensichtlich geblieben. Jetzt scheint man sich auf Social Media-Inhalte kapriziert zu haben, mit separaten Suchen in Blogs, Twitter und Facebook oder in allem, man kann also die Blogs als Suchbereich auswählen und es gibt sogar eine erweiterte Suche dazu, die man erst mit der Ergebnisdarstellung einer Suche links als Option angeboten bekommt. Wer freilich sucht, findet auch einen Link, der die Erweiterte Suche in Blogs auch gleich zeigt, den man dann bookmarken kann.
  3. Natürlich hat mich interessiert, ob das Schließen der Google Blogsearch bereits in der Blogosphäre behandelt wurde. In der englischsprachigen Wikipedia gibt es nur einen kryptischen Hinweis, aber in einem Eintrag in “Internet for Lawyers” wird nicht nur die Schließung behandelt, sondern auch, dass es im Moment schon noch möglich ist, auf den Blogsearch-Index gesondert zuzugreifen, entweder indem man händisch an die URL der Suchabfrage ?tbm=blg anhängt. Das ergibt vollständigere Ergebnisse als der zweite Weg der beschrieben wird: Bei einer Ergebnisseite von Google News unter den Suchoptionen statt “alle Meldungen” die Option “Blogs” einzustellen. – Und was derzeit auch noch geht, ist die Möglichkeit, Bloginhalte per Google Alerts zu abonnieren.

Die Weblogs bieten mit ihren Inhalten einen eigenen Dokumenttyp, bei dem es sich lohnt, ihn gesondert recherchieren zu können! In Folge dessen sollte man den Aufwand nicht scheuen, weiterhin auf diesem Feld der Recherche up to date zu bleiben, da man sich sonst spezifische Inhalte bei einer wissenschaftlichen Recherche entgehen läßt!

20.8.2014
von Edlef Stabenau
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The NMC Horizon Report > 2014 Library Edition

Seit heute ist er publiziert, der erste Horizon Library Report. Hier die offizielle Pressemitteilung mit dem Downloadlink.

“This first library edition of the Horizon Report marks some important evolutionary steps,” says Lambert Heller, head of Open Science Lab at the German National Library of Science and Technology (TIB), Hannover and co-principal investigator of the project. “Academic and research libraries are now being seen as incubators for experimenting with emerging technologies and are even leading the way at many university campuses across the world.”

20.8.2014
von jplie
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Die Leihbüchereien und die Onleihe

Eine nette Glosse im Techniktagebuch über die Barrieren, denen man bei Öffentlichen Bibliotheken so ausgesetzt ist. Die Onleihe ist ja das digitale Abbild dieser Büchereien – letzt sollte ich einer Freundin helfen, die wenigen Schritte nachzuvollziehen, dass sie mit ihrem iPad ein paar Bücher für den Urlaub ausleihen konnte. Immerhin, ich kam einige Schritte weiter als die ortsansässige lizenznehmende Bibliothek, die freilich den strategischen Nachteil hatte, dass bei ihr kein WLAN zur Verfügung stand (doch sicher nicht dauerhaft, denn es ist eine Institution, die mit 4 Sternen am BIX-Himmel strahlt). Wir scheiterten kurz vor Schluss, denn die Adobe ID war irgendwann schon einmal angelegt worden, Adobe schickte aber in der Zeit kein neues Passwort und die Freundin weigerte sich, ein anderes E-Mail-Konto anzulegen. Nun, entweder man kann oder man kann nicht. Wie heißt es so schön im Techniktagebuch:
“Bitte gebt mir doch eine Möglichkeit, auch die Anmeldung dafür online durchzuführen und nehmt endlich mein Geld!”
Letzteres ist Anlass für eine weitere Anekdote: Meine Kinder lesen nicht mehr in der Stadtbücherei. Sie sind Nichtnutzer. Von den letzten Kontobewegungen waren noch Mahngebühren von 10 € übrig geblieben. Man schrieb dem Kind, auf dessen Konto die Bewegungen gewesen waren (das war nicht notwendigerweise für dieses Kind gewesen, es kommt ja immer darauf an, in welchem Falle des Bedarfs welche Karte gerade zur Hand ist), justament kurz vor dem Geburtstag. Ich fand das gut, dass die Stadtbücherei zum Geburtstag schreibt und nochmal zum Lesen animiert – doch es war (immerhin in abgeschwächtem Amtsjargon) die Mahnung, dass da noch etwas offen steht. Das kam nicht soo gut an, weil es justament das Kind betraf, das so etwas persönlich nimmt. Meine Frau meinte, man könne das doch sicher überweisen. Sie recherchierte: Man kann nicht. Das Ende vom Lied war ein 2,5 km-Weg zur nächsten Zweigstelle (die Fahrbücherei in unserem Stadtteil hat pünktlich zu den Ferien ihren Halt eingestellt, aber in unserem Land sind alle professionell geführten Öffentlichen Bibliotheken ja in erreichbarer Nähe, flächendeckende Versorgung nennt man das) und persönliches Bezahlen. Es könnte sein, dass das Image dieser Institution, immerhin einmal “Bibliothek des Jahres”, nicht ganz so gut bei meinen Kindern ist. Sicherlich hilft die nächste Kampagne zur Leseförderung! Frage: einerseits eine 4-Sterne-BIX-Bibliothek und andererseits eine “Bibliothek des Jahres” (es handelt sich um zwei verschiedene Stadtbibliotheken), das ist doch sicher eine privilegierte geographische Situation? Wie geht es denn den anderen da draußen? Den Nutzern, meine ich. Ach so, das beschreibt ja die Glosse im Techniktagebuch, von der wir ausgegangen sind.

15.8.2014
von jplie
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Aggregator “Eventifier” zur IFLA-Konferenz

Ein neuer Aggregator, der sich auf Konferenzen spezialisiert und verschiedene Publikations- und Medienformen in unterschiedlichem Zuschnitt präsentiert. Eine erweiterte Twitterwall, gewissermaßen, die – zumindest in meinem Browser – sich aber nicht selbst aktualisiert, sondern manuell aktualisiert werden will, was dann auch seine Zeit dauert. Gleichwohl bietet es aber bezüglich der IFLA-Konferenz eine gute Übersicht über das Geschehen. Zurzeit sind fast 500 Tweets und mehr von ca. 230 Beiträgern dokumentiert – ich bin gespannt, was hier los ist, wenn die Konferenz erst einmal begonnen hat!

15.8.2014
von jplie
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Report of the IFLA Linked Data Satellite meeting

Die Konferenz ist auch gut via Twitter begleitet worden, was mit dem hashtag #iflaLLD angesehen werden kann.

12.8.2014
von jplie
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Die papierlose Bibliothek in Bexar County

Bexar County Digital Library

Fundstück aus der IFLA Satellite Conference “Public Library Futures in a global digital world” in Birmingham, von der morgen sicher noch einiges zu lesen sein wird auf Twitter.

8.8.2014
von jplie
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Latte nochmal höher gelegt: GMW-Tagungsband ist kommentierbar!

Nicht nur, dass der Tagungsband der GMW, wie bereits gemeldet, bereits vier Wochen vor der Tagung bereits open access verfügbar ist, nein, er ist nun auch auf der Tagungshomepage kommentierbar, und zwar Abschnitt für Abschnitt:

Vielleicht sollte man kurz einmal überlegen, was das bedeutet:

  • mehr Transparenz für Tagungsteilnehmer/innen, was sie bei den Vorträgen erwartet
  • mehr Transparenz für jene, die nicht teilnehmen können, was ihnen entgeht
  • Möglichkeit für beide Gruppen, bereits im Vorhinein ihre Kommentare abzugeben zum Text der Vortragenden
  • Möglichkeit für die Vortragenden, sich auf die Ergänzungen, Fragen und Kritik einzustellen und nicht aus dem hohlen Bauch auf der Tagung antworten zu müssen und
  • falls die Kommentare nicht irgendwann geschlossen werden: Auch nach der Tagung kann weiter kommentiert und ggf. diskutiert werden.

8.8.2014
von jplie
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Bibliothekssysteme statt Bibliothekarinnen/Bibliothekare


The machine is serving us … hoffen wir, dass ein paar Systembibliothekare übrig bleiben, die die Push-Services auch richtig programmieren.