für Schule, Sprache und Beruf wurde “innerhalb der Räumlichkeiten” der Helene-Nathan-Bibliothek in Berlin Neukölln eingerichtet. Interessant ist, dass der Bestandsaufbau zu je 50 % mit Mitteln aus dem EFRE (EU Regionalfonds) und dem Programm Soziale Stadt von 2006 bis 2008 gefördert wurde.
By the way: Auch der Neubau der Bezirkszentralbibliothek Friedrichshain-Kreuzberg erfolgt in erheblichem Maße aus EFRE-Mitteln.
In Oldenburg machen die vier großen Oldenburger Bibliotheken machen gemeinsam durch eine Informationsbroschüre auf sich aufmerksam:
Die Broschüre „Lesen, lernen, wissen, forschen: Oldenburger Bibliotheken – offen für alle“ ist aber nur Teil einer groß angelegten bundesweiten Kampagne, an der sich auch die Oldenburger Einrichtungen beteiligen.
Diese Kampagne sind die “21 gute Gründe für gute Bibliotheken”. [
via NWZ]
Die Heilbronner Stimme berichtet über den Start des neuen Portals online-bibliothek-hn, das sich neun Bibliotheken teilen und welches derzeit 1.500 Medien enthält. Bei der Erstausstattung halfen regionale Sponsoren, in Zukunft wird das Angebot von den Kommunen finanziert. Mit dabei: Die Mediathek Neckarsulm
Das Hochsicherheits-Gefangenenlager der USA auf Kuba hat auch eine Bibliothek. - Im Überblickartikel der Rheinischen Post kommt die Rede auch auf die Bibliothek und die Lektüre der Inhaftierten. Früher war Harry Potter der Renner, im Moment ist es die englische Grammatik.
Mit einem bestimmten Artikel übersetzte Swetlana Geier Dostoevskijs Erzählung. An die ältere Übersetzung ‘Aufzeichnungen aus einem Kellerloch’ erinnert ein Artikel in der FR, der nochmals das Elend der Slavistischen Bibliotheken (hier: Frankfurt) nach der hessischen “Zusammenlegung” der Slavistik in Gießen aufgreift. Der Gedanke, dass man eine (Online-) Katalogisierung und Duplikatkontrolle, wie in dem Artikel geäußert, mit ‘ein Paar Hilfskräften’ machen könne, ist natürlich absurd.
Wieder mal ein gelungenes Projekt von Berliner FaMis, diesmal von der FU Berlin. Die 6 Auszubildenden haben eine Website mit dem Namen PSCHHHHHHHHHHT zusammengestellt, die sich mit dem Berufsbild - und auch einigen Vorurteilen die Institution Bibliothek betreffend - beschäftigt.
Ausserdem gibt es eine Typologie von NutzerInnen und Bibliothekarinnen, eine Bastelecke, eine Literaturlist und sogar einen Psychotest. Sehr schön!!
Das andere gelungene FaMi-Projekt wurde im Rahmen des Berufsschulunterrichts am Oberstufenzentrum für Bürowirtschaft und Verwaltung in Lichterfelde Süd
erstellt und nennt sich Berlin’s Secret Libraries. Gute Idee und pfiffig umgesetzt.
Die Adresse dieser Website sagt eigentlich schon alles über den Inhalt: www.hatmeinabgeordneterfuernetzsperrengestimmt.de.
Man kann dort nach Namen, Parteien, Bundesländern und Votum sortieren lassen, den einen oder die andere wird es sicher interessieren….
… brachte die Süddeutsche Zeitung letzte Woche ein Interview mit der Leiterin der IJB, Frau Raabe, in dem es über Geschichte und Zukunft der Bibliothek geht.
Mitte Juni startete die längste Vorlesestaffel der Welt, vgl. den Artikel im buchreport. 100 Tage lang wird aus einem Buch vorgeslesen. Die Kinderbibliothek in Oberhausen ist am 18. September dran, meldet der Westen.
Die Uni Duisburg-Essen beschäftigt einen Studenten als Büchersucher, wie der Online-Spiegel berichtet. Das Problem ist vermutlich in allen Bibliotheken bekannt … und auch bei uns in der UB Lüneburg waren es zu meiner Zeit überwiegend BWL-Bücher.
Das Bibliotheksportal weist auf den Artikel von Frank Simon-Ritz im aktuellen Heft von Politik und Kultur (S. 6) hin, in welchem dieser eine doch recht vernichtende Bilanz zieht, es habe keine Wirkung gezeigt.
Eine wichtige Lehre für vergleichbare Initiativen in anderen Bundesländern besteht darin, dass ein Gesetz, das den Bibliotheken und
der Lesekultur wirklich helfen soll, über das Thüringer Gesetz deutlich hinausgehen muss.
Lütteraten und des Heimatbundes Lüttringhausen haben erreicht, dass in Lüttringhausen die Stadtbibliothek erhalten bleibt. Die in diesem Jahr 100 Jahr alt werdende Stadtbibliothek in Lüttringhausen an der Gertenbachstraße wird nicht geschlossen, da “(…)das vom Rat der Stadt vorgegebene Einsparpotential in Höhe von 85 000 Euro, welches durch den Schließungsbeschluss erzielt werden sollte, durch andere personelle und finanzielle Einsparmaßnahmen innerhalb der Stadtbibliothek Remscheid zu erzielen (…)” war. [via Rheinische Post]
Der Neubau der Stadt- und Landesbibliothek Potsdam wird 2.5 Mio. Euro teurer als geplant. - Die Bibliothek plant nach einem Bericht in der Märkischen Allgemeinen (ebenso in den Potsdamer Nachrichten, hier auch Diskussionsbeiträge im Anhang) nun Bestandsabbau beim ungewöhnlich umfangreichen Magazinbestand (320.000 Bd.), um die frei werdenden Flächen vermieten und so noch etwas einnehmen zu können. So werden beispielsweise Fachbücher aus der DDR-Periode entsorgt werden.
Eine 14-jährige Libanesin aus Schwamendingen (CH) wird als Leserin portraitiert, die Basler Zeitung hat sich Mühe gegeben, die Schülerin und ihre Ansichten über ihre Lektüre zu schildern.

Ich habe völlig verschwitzt auch hier darauf hinzuweisen: Seit gestern ist Bibliothek 2.009 am Start! Bei den letzten beiden beiden Kursen Lernen 2.0 und 13 Dinge habe mehr als 100 KollegInnen teilgenommen, und es sind teilweise recht beeindruckende Weblogs entstanden, die immer noch fleissig gepflegt werden
Christian hat schon alles zum Thema gesagt, was aber hier auch noch mal erwähnt werden soll:
Achtung
Begeisterte Kommentare nicht nur aber auch zum Titel der neuen Auflage werden gerne entgegen genommen.
Aufruf zur Mitarbeit: Wer sich im Web 2.0 einigermaßen zuhause fühlt und die Welt verbessern möchte, ist herzlich zur Mitarbeit eingeladen. Schon die Beantwortung aufkommender Fragen in den Kommentaren zu den einzelnen Lektionen wäre hilfreich für uns. Wie das genau aussehen kann, können wir per Mail klären. Einfach in den Kommentaren melden.
Auch diese Jahr macht der eigentlich weniger auf Kultur denn auf Rock und Pop spezialisierte Sender SWR3 einen “Lesetag”. Mehr oder weniger Prominente stellen ihre Lektüre vor. Die Lesetipps reichen von Rocko Schamonis Dorfpunks bis zu Bentley Little: Böse.
Einfach zu bemerkenswert, um es nur in Twitter zu melden: Tribute to MJ.
Anke Gröner macht sich so ihre Gedanken über die Zukunft der Medien und der Industrie. Aufhänger: Die Frage der Vergütung der Autoren oder Komponisten. Dabei sieht sie nicht unbedingt, dass eBooks die gedruckten Pendants verdrängen werden:
Ich weiß, dass die eReader immer besser werden, dass das Lesen auf ihnen immer angenehmer wird, aber ich glaube trotzdem – und ich kann es leider nicht anders als mit dem Gefühl, ein Buch in der Hand zu haben, begründen –, dass meine MitstreiterInnen und ich weiterhin unsere Urlaubskoffer mit fünf Wälzern zustopfen werden anstatt mit einem schlanken eReader. Daher glaube ich, dass sich der Buchhandel am wenigsten Sorgen machen muss. Wir werden euch weiterhin die Regale leerkaufen – was bedeutet, dass sich auch Autoren noch nicht so große Sorgen machen müssen.
Das ist ein Palindrom. Hier gibt es eine schöne Übersicht! [Edlef ist einfach ein Pionier! Er wies bereits am 03.06.2001 auf diese Sammlung hin ...]
Mit dem iPhone-Programm DukeMobile ist es nicht nur möglich, die digitalen Sammlungen der Bibliothek durchzuschauen, sondern das Programm bietet auch noch Zugriff auf viele andere Dienste der Duke University. Im Weblog der Bibliothek wird beschrieben, warum die Universität ein iPhone-Programm für die Präsentation nutzt:
Providing an iPhone interface to the collections helps us to reach an audience–whether at Duke or beyond–that is increasingly mobile. By building on to the DukeMobile app (a suite of useful mobile services that has already amassed over 50,000 downloads since its introduction in March), we reach many more people than if we had tried to build a freestanding app on our own.
Natürlich kann man die Sammlung auch im Web anschauen, aber das Programm ist ein sehr gutes Beispiel dafür, dass Bibliotheken - wie so oft beschworen - dahin gehen sollten, wo die NutzerInnen sind und nicht jedesmal das Rad neu erfinden müssen. Das jetzt auch mehr und mehr deutsche Bibliotheken auf YouTube unterwegs sind, ist ein Beleg dafür, dass langsam ein Umdenken stattfindet. Wie das Programm auf dem iPhone arbeitet, ist in dem Video schön dargestellt. Das Screenshot vom iPhone ist aus der Kollektion Ad*Access.
Horst Prillinger meldet sich mit The Aarvark Speaks, Just another lame librarian blog. Established 2002 wieder zurück. Er wird sich jetzt wieder vermehrt um bibliothekarische Angelegenheiten kümmern:
Zum Einstand gibt es Fotos von Büchern, die ca. 20 Mal entlehnt wurden, und Fotos von Trauermücken, die um diese trauern.
Obwohl Horst in englischer Sprache schreibt, sind seine Texte natürlich auch eine Bereicherung für deutsch sprechende BibliothekarInnen. Wie nah er am Thema ist ist, zeigt u.a. auch die sehr innovative Bereicherung des Diensleistungsangebotes der Bibliothek mit einem “Ohrstöpselautomaten“.
This is not a sign of capitulation to noisy users, or a sign that librarians have lost all authority. It is a sign of capitulation to the technological changes thrust upon us.
Auf Basedow1764’s Weblog wird gut nachvollziehbar erzählt, wie es zu der Entstehung der Website schulbibliotheken.de kam, das viele Jahre nach der Gründung Begehrlichkeiten auf die Domain aufkamen und das man mit der “Zusammenarbeit” mit verschieden bibliothekarischen Gremien nicht so recht zufrieden ist….
Es hat sich seit damals nicht viel geändert. Der dbv werde sich öffnen und Kontakte aufnehmen, „soweit dazu ein Bedürfnis“ bestehe. Das hatte mir ein hochrangiger dbv-Schulbibliotheksexperte 1994 gesagt. Das Bedürfnis bestand nie.
Wehe den Unbefugten, die sich beim Thema Schulbibliotheken einmischen!
Hieß es noch bis vor kurzem, dass der Kindle von Amazon ungefähr zur Buchmesse in diesem Jahr auch in Deutschland erhältlich sein solle wird sich die Einführung hierzulande verzögern. Laut Wirtschaftswoche haben sich Amazon und die Mobilfunkbetreiber nicht auf einen Preis einigen können:
Die Preisvorstellungen der Telefongesellschaften seien überzogen, sagt ein Amazon-Manager. Aus dem Kreis deutscher Amazon-Partner wird das bestätigt.
Der Amazon Kindle wird bekanntlich entweder drahtlos mit Inhalten versorgt oder über eine SD-Karte mit USB 2.0. Damit hätte sich die Frage erübrigt ob man sich als Bibliothekar mit dem Sony-Ebook-Reader beschäftigen müsse.
Zunächst ein Tipp aus der aktuellen c’t: Bei Real World Racer fährt man gegen ein paar Gegner auf einer Google-Landkarte (verschiedene Strecken im Angebot) auf einer abgesteckten Strecke, auf der man die Kontrollpunkte passieren muss. Nicht so anspruchsvoll, aber man kommt durch nette Gegenden 
SchafliebhaberInnen (Hallo Viola!) können ihre Reaktionsfähigkeit mit Sheep Reaction testen. Es gilt Betäubungspfeile auf plötzlich losrasende Schafe zu werfen, je schneller man die Maustaste drückt, desto besser das Ranking…[via McWinkel]
Die Mediothek in Pliezhausen war eine der ersten, die diesen Titel trug. Der Reutlinger GEA schreibt über die fortgesetzte Erfolgsgeschichte dieser Institution.
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