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Keyword: ‘onleihe’

onleihe in Neu-Isenburg

26. November 2009

onleihefehlerJürgen Fenn hat die sog. onleihe der DiViBib in der Stadtbibliothek getestet und findet sie – gelinde gesagt – nicht so gut. Ich habe die Onleihe vor etwas über einem Jahr auch selbst ausprobiert, neben der bekannten, komplett nervigen, DRM-Problematik hat mich das Medienangebot allerdings nicht interessiert, aber das ist natürlich individuell verschieden.

Ich glaube, das Angebot ist eine einfache Möglichkeit für die  Bibliothek, sich den Anschein zu geben, auf der Höhe der Zeit zu sein (anfangs wurde noch das Schlagwort Bibliothek 2.0 von der onleihe gemissbraucht) und mit recht wenig Aufwand ein “Angebot” für die LeserInnen zu machen, um das sie sich nach der Installation nicht weiter grossartig zu kümmern braucht. Im Idealfall wird der onleihe-Server im corporate design der Bibliothek angeboten, wenn die eMedien aber im normalen Katalog der Bibliothek auftauchen sollen/müssen, wird es schon etwas schwieriger.

Screenshot: Jürgen Fenn

ES Bibliothek, E-Books , , ,

onleihe mal wieder

19. November 2009

In dem Heise-Artikel E-Book-Ausleihe unterstützt EPUB-Format sind neben der eigentlich Information zum EPUB-Format wie immer bei dem Thema natürlich auch die Kommentare der mehr oder weniger zufriedenen Bibliothekskunden interessant…Mit dem Thema DRM hat übrigens auch Dale Askey jüngst wieder eine Erfahrungen gemacht: Fun with DRM.
Schönen Dank an Marlene Neumann für den Hinweis auf den Artikel!

ES Bibliothek , ,

Archive.org jetzt mit Bookserver

22. Oktober 2009

Dass Archive.org eines der Angebote im Netz ist, die man kennen sollte steht wohl außer Frage. Es ist immer wieder überraschend was für Features sich die Macher ausdenken. Jetzt haben sie einen neuen Service für Ebooks installiert: BookServer.

Na ja, neu sind Ebooks beim Archive nun nicht. Aber die Herangehensweise ist eine neue:

The BookServer is a growing open architecture for vending and lending digital books over the Internet. Built on open catalog and open book formats, the BookServer model allows a wide network of publishers, booksellers, libraries, and even authors to make their catalogs of books available directly to readers through their laptops, phones, netbooks, or dedicated reading devices. BookServer facilitates pay transactions, borrowing books from libraries, and downloading free, publicly accessible books.

Interessante Option. Und jetzt können wir mal anfangen von der langen Liste der Ebook-Anbieter einige zu streichen: Amazons Kindle, Sonys Ebook Reader, Onleihe usw. usf.

Christian Spließ E-Books , , , , , , , ,

ChemNetzBib

22. Oktober 2009

lesezeichen_hund12Am 7.Dezember startet die Stadtbibliothek Chemnitz ein neues Angebot. Hinter ChemNetzBib verbirgt sich ein zusätzliches Angebot an eMedien, bestehend aus

Angebote(n) renommierter Verlage, die wir einzeln für Sie ausgewählt haben.

Diese Beschreibung lässt ja ein bischen darauf schliessen, dass nicht einfach ein Paket der Onleihe eingekauft wurde, sondern dass dort ein anderen Weg gegangen wird?!

Auf jeden Fall sollte man sich auf dem Weblog der Stadtbibliothek Chemnitz (eigentlich überflüssig zu erwähnen, dass auch hier Wordpress.com genutzt wird) über die Neuigkeiten zu dem Thema informieren, zu finden in der Kategorie Virtuelle Bibliothek.

Sehr schön an dem Weblog, dass automatisch eine mobile Version angezeigt wird, wenn man es mit dem Handy aufruft! Das ist ein neues Feature von Wordpress.com und auf netbib schon sehr lange zu finden. Leider gibt es noch zu viele Weblogs, die diesen Komfort nicht bieten….

ES Bibliothek20 , ,

Zukunft der Mediennutzung, der Bibliotheken – und der Onleihe

20. Oktober 2009

Der Buchmarkt bringt ein Interview mit Thomas Karsch von DiViBib über veränderte Mediennutzung und die Zukunft der Bibliotheken. Er meint, der Anteil der elektronischen Ausleihe liege bei den beteiligten Bibliotheken bei etwa einem Viertel.

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Onleihe: “Auf den DRM-Scheiß (tschuldigen!) ist niemand heiß”

6. Oktober 2009

Futurezone.orf.at hat einen guten, weil auch die kritischen Aspekte breit thematisierenden Artikel zur Onleihe. Ich wurde für den Artikel telefonisch interviewt. Das Zitat im Titel stammt von einem Kommentator “carullus” und bringt einen wichtigen Kritikpunkt auf den Punkt.

kg Bibliothek

Investitionen in den Bestand Öffentlicher Bibliotheken in Thüringen gesunken

2. Oktober 2009

Freies Wort schildert in einem Artikel anläßich des Thüringer Bibliothekstages die Geldsorgen der Thüringer Bibliotheken. Die Prokopf-Investitionen seien gesunken und manche Bestände müßten dringend erneuert werden.
Es wird auch eine interessante Bemerkung zur Onleihe gemacht, die hier unter dem Label “thuebibnet.de” vertrieben wird: Die Resonanz sei geringer als erwartet. Man führt dies auf Hürden der Lizenzgeber zurück, beispielsweise der Weigerung der Vergabe einer eingängigen URL oder auch der Online-Selbstregistrierung neuer Leser/innen. Man will nun durch mehr Werbung zu einer besseren Nutzung kommen.

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Twitter-Verbreitung

4. September 2009

Neue Medien als Attraktion

14. Juli 2009

In der Stadtbücherei Heiligenhaus wurde vor den Ferien besonders viel ausgeliehen, so die neue Leiterin der Bibliothek. Audiovisuelle Medien wie DVDs seien der Publikumsmagnet, mit dem Kunden gewonnen werden können. Auch die Onleihe werde gut nachgefragt. [via Der Westen]

jplie Bibliothek , , , ,

Niedersächsische Bibliotheken 24 Stunden online

14. Juli 2009

So steht es auf dem Flyer von www.NBib24.de. Wie schon befürchtet, ist die Adresse eine Weiterleitung zur allseit bekannten onleihe. Dann muss ich mal in die Ratsbücherei und mir eine Kennung besorgen um die schöne neue Welt der eMedien zu geniessen….

ES Bibliothek ,

Schmökerturm testete die onleihe

18. Mai 2009

Der Schmökerturm hat die Angebote der onleihe in einem Selbstversuch getestet und ist nicht sehr beindruckt.

ES Bibliothek ,

Stadtbibliothek Salzburg gut nachgefragt

15. Mai 2009

Die neue Stadtbibliothek Salzburg wird gut angenommen und verzeichnet 25 % mehr Besucher. [via Pressemeldung der Stadt Salzburg] Auch die Onleihe sei ein Erfolg, wenngleich vor allem Magazine und Zeitschriften ausgeliehen werden.

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Onleihe als Ausfallgarant

8. Mai 2009

Die Augsburger Stadtbibliothek schließt wegen Umzug bis zum 20. Juni. Da sie jetzt die Onleihe gebucht hat, sind wenigstens elektronische Bestände verfügbar, wenn sie nicht “ausgeliehen” sind. In dem Artikel der Augsburger Zeitung wird ein Aspekt genannt, der mir so gar nicht klar ist: Man kann – wenn die Darstellung stimmt – die elektronischen Medien zwar “ausleihen”, aber nicht “zurückgeben”, sie sind erst nach Verfall der Ausleihfrist wieder “ausleihbar”. Also nicht nur: Wie schränke ich die Nutzungsmöglichkeit künstlich per DRM ein, sondern noch: Standardisierung der Fristen und damit Verlangsamung des “Umsatzes”. – Schade eigentlich, dass es keine 20 “elektronische Bibliotheken” gibt, wie in dem Artikel so nett falsch formuliert. Denn dann herrschte Wettbewerb und damit Auswahlmöglichkeit.

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Onleihe in Brandenburg

20. Februar 2009

Die Fouqé-Bibliothek Brandenburg hat nun auch die Onleihe geordert, wie die Freie Presse ausführlich berichtet. Deutschlandweit haben letztes Jahr 100.000 Onleihe-Nutzer 500.000 mal “ausgeliehen”. Andere Bibliotheken im Umfeld Brandenburgs warten detailliertere Nutzungszahlen ab. Nach einem Beitrag in BRB-News hat man in Brandenburg bei dem Abonnement auch die Zielgruppe der Jugendlichen mit im Blick.

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“Online-Bibliothek auf Handy-Format”

9. Februar 2009

… ist im RSS-Reader zu lesen und man denkt: Hm, macht die Onleihe jetzt einen Sprung nach vorwärts? Nein – es ist Google Books, welches nun auch mobil zu nutzen ist. [via callmagazin]

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Onleihe ist in Karlsruhe gestartet, die erste Woche kostenlos

2. Februar 2009

Die Onleihe steht nun auch in Karlsruhe für die Leser/innen der Stadtbibliothek zur Verfügung. Die erste Woche ist eine kostenlose Nutzung möglich, danach sind die normalen Bibliotheksgebühren fällig. [via ka-city.de]

jplie Bibliothek ,

Stadtbibliothek meldet erfolgreiche eAusleihe

24. Januar 2009

In Darmstadt kommt ein Sponsor für die Onleihe auf. [via DarmstadtNews]

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Onleihe wird im Kreis Mettmann nur dürftig genutzt

15. Januar 2009

Einem wie üblich unkritischen Artikel in der WZ ist zu entnehmen, dass die Onleihe im Kreis Mettmann nur von 700 Surfern in Anspruch genommen wird, die in den ersten fünf Monaten nur 2400 Medien ausgeliehen haben. Das macht im Schnitt 16 Ausleihen pro Tag, was gemessen an den konventionellen Ausleihzahlen eine extrem niedrige Zahl ist. Kritische Infos zuhauf gibts hier in netbib, die natürlich im aktuellen Divibib-Artikel von BRAIN unter den Tisch fallen.

kg Bibliothek

“Wissen ist immer und überall” – wenn’s denn nicht “ausgeliehen” ist

9. Januar 2009

Die kürzlich eingeführte neue “Online Bibliothek LB” ist ein Service der Stadtbücherei Gerlingen sowie weiteren Bibliotheken des Kreises Ludwigsburg.

Die Onleihe-Einführung wird wieder einmal zuerst mit Sachverhalten beworben, die nicht gegeben sind – nämlich der generellen 24/7-Verfügbarkeit der digitalen Medien. Und später heiÃ?t es dann:

Wie in der Bibliothek vor Ort, kann jedes Medium im Bestand nur einmal zeitgleich benutzt werden. Ist ein Medium gerade ausgeliehen, kann es aber vorbestellt werden.

Genau wie in der realen Welt am realen Regal, ja ja. [via Stuttgarter Wochenblatt]

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Schweizerischer Bibliotheksblog

8. Januar 2009

OK, die KollegInnen aus der Schweiz vom
Schweizerischem Bibliotheksblog dürfen – wenn es unbedingt sein muss – “der” Blog sagen, allerdings schmerzt es etwas beim Lesen. Dort sagt man ja auch “der” Mail, oder waren das wieder die aus Ã?sterreich?
Wie dem auch sei, wer Lust hat, kann ja mal dort kommentieren:

Welche Wege schlagen Bibliotheken in dieser sich rasant verändernden Medienlandschaft ein? Was bieten Sie an? Wird die Onleihe über DiViBib für Bibliotheken vermehrt zur Option? Ihre Meinung interessiert uns

Ã?ber die Onleihe haben wir ja schon wirklich viel geschrieben…

ES Bibliothek, Weblogs , , , ,

Twingly Blog Suchmaschine

17. Dezember 2008
Twingly-stickers

Image by Gustav H via Flickr

Ich habe in den Referern eine neue Blogsuchmaschine entdeckt, es handelt sich um Twingly Blog Search, dort wird an einer spamfreien Ergebnisliste gearbeitet. Neben einer weltweiten Top 100 Liste sind dort auch nach Sprachen sortierte Top 100 Listen zu finden. Es gibt auch einen Bildschirmschoner als Download, der natürlich auf dem eigenen Rechner installiert werden muss:

Twingly screensaver is visualizing the global blog activity in real time. Forget RSS readers where you see only what you’re interested in. With Twingly screensaver you get a 24/7 stream of all (viewer discretion advised) blog activity, straight to your screen.

Wohl eher ein überflüssige Spielerei, aber die Suchergebnisse sind nach meinem ersten Eindruck nicht schlecht. Wobei die google-Blogsuche zur Zeit noch deutlich mehr Ergebnisse auswirft, dafür kann man die Ergebnisse bei Twingly bewerten (dafür benötigt man aber einen Account). Technorati findet – ja nach Begriff – in etwas soviel wie Twingly.

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Modern: Salzburg. Mit Onleihe?

10. Dezember 2008

Die Meldung kommt beispielsweise im ORF, dass Salzburgs Ã?B als zweite Bibliothek Ã?sterreichs die Onleihe gebucht hat. Ab 1. März 2009 ist es soweit. In den Salzburger Nachrichten klingt das noch viel peppiger: Man klinke sich so frühzeitig in einen Trend ein, und:

Salzburg ist mit der diViBib-Partnerschaft bei dieser Entwicklung vorne dabei.

Ironisch zu verstehen: Wir gratulieren!

jplie Bibliothek , ,

technorati aufgefrischt

8. Dezember 2008

Die schon etwas in die Jahre gekommene (Blog)Suchmaschine technorati ist etwas überarbeitet worden. Mal beobachten ob es auch für deutschsprachige Weblogs interessanter wird, naja

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Mehr Onleihe-Nepp

1. Dezember 2008

Wenn man in dem Buch von Ravens (Wissenschaftlich mit Word arbeiten, 2004) via Onleihe Düsseldorf) liest: “Diesem Buch liegt zwar keine CD bei, Sie können aber die Beispiele und Ã?bungen aus dem Internet herunterladen. Gerade wenn es darum geht, einige technische Fertigkeiten aufzufrischen, ist es vielleicht ganz hilfreich, wenn Sie die Beispiele herunterladen und mithilfe des Buches durchgehen. Die Internetseite zum Buch finden Sie unter http://www.pearsonstudium.de” und dann die angegebene Verlagswebsite aufsucht, wird man enttäuscht: Das angegebene Zusatzmaterial ist nur für registrierte Studenten und Dozenten zugänglich! Ã?brigens: Die Onleihe spendiert eine Leseprobe von ganzen 2 Seiten, die Verlagswebsite eine von 18 Seiten!

kg Bibliothek

Onleihe – ätzend wie immer

1. Dezember 2008

Im Januar und Februar dieses Jahres nahm ich mir die Zeit, die Onleihe zu testen – das Ergebnis war alles andere als erfreulich. An den Hauptkritikpunkten hat sich nichts geändert. Das Medienangebot ist, wie die Neuerwerbungen in Düsseldorf 2008 zeigen, nach wie vor wenig attraktiv. Die Erreichbarkeit der Seite ist vor allem an den Wochenenden nicht immer sichergestellt. Für ein E-Book (eine vier Jahre alte Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten mit WORD) musste ich mir ein Update von Adobe Digital Editions herunterladen. Eine Kurzeinführung in Google Analytics auf 17 Seiten von eload24 GmbH ist einfach nur Beschiss: sie bietet eigentlich nichts, was man als Geld wert bezeichnen kann. Diejenigen Bibliotheksdirektoren, die dieses Produkt gekauft haben, würden wohl auch die Flatrate von eload24 (36 Euro für 6 Monate für 567 E-Books) kaufen. Wär ja nicht ihr Geld. Ums deutlich zu sagen: Die Onleihe ist eine grandiose Möglichkeit, um den Steuerzahler abzuzocken. Dass Ã?ffentliche Bibliotheken auf einen solchen Nepp hereinfallen, ist mehr als befremdlich.

kg Bibliothek

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