netbib weblog

Der kurioese Bibliotheksbote worinnen zu finden sind allerley newe Zeitungen

SchweiÃ? und Herzblut

Die Crux von Prüfungsarbeiten auf den Servern scheint die Angst der Betreiber zu sein, dass sie Qualitätskriterien nicht genügen könnten. Andere befürchten, dass wertvoll erarbeitetes Wissen verloren geht, wenn die Prüfungsarbeiten unzugänglich als Prüfungsunterlagen aufbewahrt werden. In der Neuen Osnabrücker Zeitung finden sich ein paar Argumente zu dieser Diskussion, die noch lange nicht abgeschlossen sein wird.
Wie wär’s mit einer Klassifikation von Textservern? Premium Text Server für habilitierte Kräfte, Medium Size Text Server für Postgraduates und Trash Text Server für die Prüfungsarbeiten? ;-)

Ähnliche Beiträge:

  1. Kultig In Erlangen startet eine Ringvorlesung zum Thema Kultbücher. Ein paar...
  2. Ebay (2) Ein richtig dickes Problem für die Archäologie entstehe mit den...
  3. As im Ã?rmel Das erste Jahr der neuen Meller Stadtbibliothek kann positiv abgeschlossen...
  4. Lesenswerter Artikel zum “Tasini-Fall” Die NYT hat angekündigt, 115000 Artikel...
  5. Lust auf Diskussion? Deutsche Diskussion ueber Weblogs...

Ein Kommentar

  1. Zitat:

    \”Damit widerlegt Cordes die Sprecherin der Hamburger Staats- und
    Universitätsbibliothek, Marlene Grau, die behauptete, dass
    Diplomarbeiten nicht archiviert und „ihres Wissens“ auch an keiner
    Universität elektronisch erfasst würden. Grau begründet das damit,
    dass diese Arbeiten zum großen Teil „keine neuen wissenschaftlichen
    Erkenntnisse“ böten.
    Cordes schätzt das etwas anders ein. Natürlich seien in
    Diplomarbeiten nichts bahnbrechend Neues zu erwarten. Das sei auch
    nicht ihr Zweck – das müssten, so Cordes, Promotionsarbeiten
    leisten. Mit der Diplomarbeit zeigt der Studierende, „dass er ein
    Thema bearbeiten kann und akademische Methoden beherrscht.“
    Wenn sich darüber hinaus trotzdem das ein oder andere Körnchen
    wissenschaftlicher Erkenntnis daraus ziehen lässt – umso besser. Auf
    jeden Fall kann der Wissensdurstige es in der Osnabrücker
    Universitätsbibliothek auch finden. Wer anhand von Stichwörtern den
    Katalog der UB durchforstet, stößt durchaus auf die eine oder andere
    Abschlussarbeit. Und selbst wer nicht an der Uni Osnabrück studiert
    hat, kann seine wissenschaftlichen Erkenntnisse der UB zur Verfügung
    stellen – als Geschenk. Entspricht es den Qualitätskriterien der
    Bücherei, taucht es auch im Katalog auf.\”\”
    Diploma- oder Magisterarbeiten bieten sehr oft neues, wenn sie nämlich Themen behandeln, die noch nicht behandelt wurden: seltene altgermanistische Texte, nachrangige Kunstwerke in Dorfkirchen, kaum gelesene archivalische Quellen.
    Im übrigen sei verwiesen auf:
    http://log.netbib.de/archives/m/200210#78592464
    http://log.netbib.de/archives/m/200210#78592440
    http://log.netbib.de/archives/m/200111#7468203