Wäre es nicht eine gute Idee, wenn Bibliotheken weltweit ein gemeinsames Register von Bucheignerzeichen und Stempeln unterhalten? Das 2000 gestartete Projekt der University of Notre Dame bemüht sich um eine Realisierung und hat eine Datenbank mit Scans der eigenen Bibliothek bereitgestellt (überwiegend amerikanische Eigner). Die hier immer wieder gewürdigte Provenienzforschung würde davon ungemein profitieren.
Im deutschsprachigen Bereich hat nur die UB Innsbruck ihren Exlibrisbestand im WWW angemessen aufgelistet, die Datenbank der UB Eichstätt enthält nur den Namen des Eigners, keine Scans.
Exlibris-Links stellt die Ã?NB Wien zusammen, die ihre grosse Sammlung mittelfristig mit einer WWW-Datenbank stärker publik machen will (Sammlungsporträt). Weitere Links gibts bei The Art of the Ex Libris, Yahoo oder bei Jadu.de.
Eine Datenbank mit Scans bietet ausser Notre-Dame die Sammlung Phillipe Masson der kanadischen
McGill-University.
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15.8.2006 um 10:11 Uhr
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