“Die Bücherkommissare waren ausgefuchste Kenner, die die Materie sehr gut kannten. Sie haben auf Qualität ein Auge geworfen.” Makuliert, also eingestampft, wurden vor allem Drucke pastoral-asketischer Predigtliteratur der Bettelorden. “Davon gab es damals genug”, sagt Kudorfer, seines Zeichens kommissarischer Leiter der Münchner Handschriftenabteilung in einem WamS-Artikel anlässlich der Säkularisations-Ausstellung seines Hauses. Das erscheint mir eine sehr verharmlosende Sicht der Vorkommnisse zu sein.
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