Beiträge vom » März, 2004 «
Mittwoch, 31. März 2004 | Autor: Flusskiesel
Aha! Die Gefährlichkeit der P2P-Tauschbörsen für die Umsätze der Musikindustrie werden nicht nur angezweifelt, die MI scheint Kazaa & Co. auch zur Marktbeobachtung und zum gezielten Lancieren von Liedern zu benutzen! [Heise]
Nachtrag in eigener Sache:
Auch wenn es im Moment “nur” um die Tauschbörsen geht - wenn man denen fertig ist, sind vielleicht bald die Bibliotheken dran!
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Mittwoch, 31. März 2004 | Autor: Flusskiesel
Über die zahlreichen Ungereimtheiten im neuen Urheberrechtsgesetz berichtet Spiegel Online.
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Mittwoch, 31. März 2004 | Autor: Flusskiesel
Nun will auch die IFPI Schweitz Klage gegen Tauschbörsennutzer einreichen, die im großen Umfang urheberrechtlich geschützte Musikstücke über P2P-Netzwerke anbieten. [Heise]
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Mittwoch, 31. März 2004 | Autor: Flusskiesel
Nachdem die Musikindustrie ihre eigenen Kunden als Verbrecher beschimpft und sie auch noch mit Nazis und Kinderschändern auf eine Stufe stellt, ruft nun der Chaos Computer Club zum Boykott der Musikindustrie auf. [SpOn]
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Mittwoch, 31. März 2004 | Autor: Juergen Plieninger
Im St. Gallener Tagblatt wird die Bibliothek Region Sulgen gefeaturet. Wie schon die moderne Schreibweise des Namens ausdrückt, kommt auch im Artikel zum Ausdruck, dass man bemüht ist, den Marketing-Jargon zu pflegen, beispielsweise Wir sind überzeugt, dass es die Bibliothek nach wie vor braucht; trotz moderner Medien. Und wir sind keine verstaubte Bibliothek, sondern ein echter Dienstleister zu Information und Lesekultur. Nett ist, wenn man zum Schluss des Kapitels die Öffnungszeiten sieht und dass Freitags sogar länger offen ist: Bis 18 h.
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Mittwoch, 31. März 2004 | Autor: Juergen Plieninger
Viele Online-Medien übernahmen die Meldung aus idw-online, in der auf die Deutsche Internetbibliothek als Kooperationsprojekt vieler Bibliotheken im Allgemeinen und auf die Möglichkeit der E-Mail-Auskunft im Besonderen hingewiesen wurde. Die HÖB ist der jüngste Partner im Boot.
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Mittwoch, 31. März 2004 | Autor: ES
The Top Ten Things a new Sci/Tech Librarian Should Know . Hier findet man auch den sehr wichtigen Punkt
10. Get a sense of humor if you don’t have one already. (You’ll need it.)
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Mittwoch, 31. März 2004 | Autor: kg
Abbildung und Wiedergabe des Eigentümervermerks von Georg Ruch aus Schwäbisch Gmünd in DK.
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Dienstag, 30. März 2004 | Autor: kg
Ich verlier’ auch ein wenig den Überblick, wo es überall Digitalisierungsdubletten gibt. Die Schedelsche Weltchronik gibt’s in Sao Paulo und Andalusien und München, aber auch (und zwar vollständig und in passabler Qualität kostenfrei) in der tschechischen Republik. Das Projekt ist aufregender als die nun schon mehrfach präsente Chronik: nicht wenige (überwiegend mittelalterlichen) Handschriften der Wissenschaftlichen Stadtbibliothek Olmütz sind online!
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Dienstag, 30. März 2004 | Autor: kg
Alle Journaille feiert die Eröffnung des Museums der Fürsten von Liechtenstein in Wien, aber der Standard enthüllt die miesen Hintergründe: Einschau in die Akten zu erhalten wurde dem STANDARD trotz mehrfacher Bitte verwehrt, da die Angelegenheit, wie sich ein Ministerialrat des Bildungsministeriums ausdrückt, “hoch delikat” ist. […] In der NS-Zeit, konkret im Oktober 1938, stellte die Zentralstelle für Denkmalschutz das Palais Liechtenstein samt Sammlung unter Schutz - und untersagte damit Fürst Franz I., der - verheiratet mit der Baroness Gutmann (nach NS-Gesetzen eine “Jüdin”) - nach dem Anschluss auf seine Güter im vermeintlich sicheren Mähren geflohen war, die Ausfuhr der Kunstschätze. Eine Genehmigung wurde erst im März 1945, also gegen Kriegsende, erteilt. Aber nicht für alle Objekte und zudem nur befristet auf drei Jahre. Doch mit einem Täuschungsmanöver gelang es, den gesamten Wiener Bestand außer Landes - eben nach Vaduz - zu verbringen: Gegenüber den Behörden wurden auch die wertvollsten Rubens-Bilder als belanglose Landschaftsbilder ausgegeben. 1948 hielt sich die Begeisterung, die Schätze wieder nach Wien zu transportieren, in engen Grenzen: Der Fürst fühlte sich nicht verpflichtet, einer NS-Weisung Folge zu leisten. Die Rückkehr zumindest der Sammlung nach Wien […] wurde zum Fall für die Diplomatie. Denn Ende 2000 lief der Mietvertrag für das Palais aus […] Daher fällte Fürst Hans-Adam II. bereits 1999 die Entscheidung, das desolate Gebäude zu renovieren und künftig als Museum für die eigene Sammlung zu führen. […] Voraussetzung war, dass die Republik die Unterschutzstellung, die mit einem Ausfuhrverbot einhergeht, für nichtig erklärte. Und so geschah es denn auch im Juni 2000. Die Konsequenz: Die Kunstwerke sind, obwohl zum Teil österreichischer Provenienz, jetzt nicht mehr “österreichisches Kulturgut”, sondern nur als Leihgaben in Wien - und mithin frei bewegliches Gut. Begründet wird das Agreement damit, dass nur fest umrissene Sammlungen unter Schutz gestellt werden könnten, die Liechtensteinsche hingegen sei eine fluktuierende gewesen: Die Fürsten verkauften und kauften permanent Bilder, und in fast jeder Generation gab es Neuaufstellungen. Zudem wisse niemand, welche Bilder zum Zeitpunkt des Anschlusses in Wien befunden hätten. Diese Behauptung darf aber bezweifelt werden.
Thema: Kulturgut | Kommentare geschlossen
Dienstag, 30. März 2004 | Autor: Flusskiesel
Professor Felix Oberholzer-Gee (Havard Business School”) und Professor Koleman Strumpf (University of North Carolina) haben in einer empirischen Studie herausgefunden, dass die Nutzung von P2P-Tauschbörsen wohl doch keinen besonderen Effekt auf die CD-Verkaufszahlen haben. Das wird die Musikindustrie wohl nicht davon abhalten, ihre eigenen Kunden zu verklagen und zu vergraulen. [Telepolis]
Thema: Recht, WWW | Kommentare geschlossen
Dienstag, 30. März 2004 | Autor: kg
Die vatikanische Bücherei rückt dem Problem mit RFID zu Leibe (Meldung).
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Dienstag, 30. März 2004 | Autor: Flusskiesel
Die Vertreter der Musikindustrie machen Ihre Drohungen war und verklagen die ersten Tauschbörsennutzer. Es wurden bisher 68 Anzeigen gegen unbekannt erstattet. [Heise]
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Dienstag, 30. März 2004 | Autor: Juergen Plieninger
Vorbei sind die Kinderspiele,
Und Alles rollt vorbei -
Das Geld und die Welt und die Zeiten,
Und Glauben und Lieb und Treu.
Übrigens ist der nächste Bibliothekartag dann in Düsseldorf, der Stadt Heinrich Heines, von dem auch das obige Gedicht stammt.
Thema: Bibliothek | Kommentare geschlossen
Dienstag, 30. März 2004 | Autor: kg
Ein akademisches Weblog zur Geschichte des alten Judentums.
Thema: Weblogs | Kommentare geschlossen
Dienstag, 30. März 2004 | Autor: kg
Der Kurier hat etliche zusammengestellt. Zitat: Jeder Mensch macht Fehler. Das Kunststück liegt darin, sie zu machen, wenn keiner zuschaut.
Thema: WWW | 2 Kommentare
Dienstag, 30. März 2004 | Autor: kg
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Dienstag, 30. März 2004 | Autor: Juergen Plieninger
Im aktuellen Newsletter des DBV ist auch zu lesen, dass die Generaldirektorin der Stiftung Zentral- und Landesbibliothek Berlin, Claudia Lux, zur neuen Vorsitzenden des Deutschen Bibliotheksverbandes gewählt wurde.
Ausserdem, so wird gemeldet, tritt die DGI der Bundesvereinigung Deutscher Bibliotheksverbände (BDB) [geändert am 05.04.2004, irrtümlich war DBV angegeben worden!] bei, der neue Name soll lauten: Bibliothek und Information Deutschland – BID. Die entsprechende Internet-Präsenz wurde schon reserviert.
Thema: Bibliothek | 2 Kommentare
Dienstag, 30. März 2004 | Autor: Juergen Plieninger
Die Dienstleistungskommission des DBV hat in Zusammenarbeit mit dem HBZ-NRW das Forum Benutzung erstellt: Gefüllt mit Links und Unterlagen zu den Bereichen der Benutzung der verschiedenen Bibliothekstypen. [dbv-newsletter Nr. 57 vom 30.03.2004]
Thema: Bibliothek, Digitalisierung, Recht, WWW | 7 Kommentare
Dienstag, 30. März 2004 | Autor: Juergen Plieninger
Ein schmeichelhaftes Urteil über die Profession gefällig? “My guess is about 300 years until computers are as good as, say, your local reference library in doing search,” says Craig Silverstein. “But we can make slow and steady progress, and maybe one day we’ll get there.” Silverstein ist einer der Macher von Google. [aus CBS news via Sololib-L]
Thema: Bibliothek | Kommentare geschlossen
Dienstag, 30. März 2004 | Autor: Juergen Plieninger
Die Nominierungen des diesjährigen Jugendliteraturpreises wurden auf der Buchmesse in Leipzig bekannt gegeben und können auf der Homepage des Preises nachgesehen werden. Gekürt wird dann auf der Buchmesse in Frankfurt im Herbst.
Thema: Bibliothek, Literatur | Kommentare geschlossen
Montag, 29. März 2004 | Autor: kg
Vom 60bändigen Wurzbach sind 51 Bände bei ALO einsehbar. Ein Fest für Biobibliographen! Den Biographischen Index gibts nimmer kostenlos bei der UB Braunschweig - schafft viele freie biographische Nachschlagewerke höchster Qualität im Web, damit die Kommerzheinis auf ihren überteuerten Angeboten sitzenbleiben!
Thema: Digitalisierung | Kommentare geschlossen
Montag, 29. März 2004 | Autor: Juergen Plieninger
Is librarian weblogs politically correct, in every sense? Each man, woman and to a lesser extent, child, must make up their own mind. Habichja aus dem EssayGenerator gezogen. [via akademie.de-Seitenblicke]
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Montag, 29. März 2004 | Autor: kg
Eine Kontroverse in H-MUSEUM widmet sich der Frage, was man unter Open Access für Kulturgut zu verstehen hat.
Thema: open access | Kommentare geschlossen
Montag, 29. März 2004 | Autor: Flusskiesel
In Googles Testlabor” gibt es jetzt eine neue Funktion. Als User kann man eine Suchanfrage hinterlegen und wird informiert, wenn es neue Seiten im Google-Index gibt. Getestet habe ich die Sache noch nicht, werde ich aber gleich nachholen! [Heise]
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Lambert Heller: Einige sind wirklich sehr lustig!
Flusskiesel: Was ist an den AGBs denn gespenstisch? Punkt 6...
JP: Ich war von dieser Spezialsuchmaschine ganz begeistert, denn im...
Flusskiesel: Schade nur, dass die PDFs dann einen Stempel haben....
Krause: Gerne hätte ich es mir angeschaut, doch grad kommt folgende... ES: Warum erinnert mich das nur sogleich an den Satz aus dem...
iGallen: Ein kurzer Klick durchs Angebot und man weiss es genau:...
ES: offensichtlich gibt es das Weblog leider nicht mehr… Im... sven: Gibt’s das Blog eigentlich noch? Die URL führt nicht...
ilonamunique: Zuerst konnte ich mit deinem Artikel nicht so recht...
Markus Trapp: Schön, dass Sie hier mitschreiben, Frau... Ute Engelkenmeier: Hallo Herr Plieninger, lieben Dank! Dann möchte...