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Delirium, das die Zeilen füllt

Polemik: Genau das ist es, was Millionär Reemtsma im devot geführten heutigen taz-Gespräch zum Adorno-Fall (wir berichteten und unsere Leser kommentierten bereits) von sich gibt, arrogant, dümmlich, anachronistisch. Ohne Copyright würde kein Verlag publizieren, kein Autor von seiner Arbeit leben können. So einfach ist das. Keine Rede davon, dass es einen ernsthaften intellektuellen Diskurs über die Grenzen des Urheberrechts im digitalen Zeitalter gibt (z.B. bei der Heinrich-Böll-Stiftung). Die Leute sollen sich Adorno-Taschenbücher und Paberbacks kaufen. Es lebe der Kapitalismus, dem verdankt schliesslich der Hamburger Schöngeist auch sein Geld. Darauf einen Lungenzug!

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