Wer noch nicht weiÃ?, verfügt über einen Wissensvorsprung. So lautet das Paradox, das Konstanze Piel in ihrem Buch über den Neuen Markt aufstellt. In Rabe-L wurde auf diese Buchbesprechung in der Financial Times Deutschland hingewiesen, die völlig neue Wege des Wissensmanagements eröffnet, nämlich ins Nichtwissensmanagement.
Ã?brigens kam in Rabe-L auf die Frage nach dem Nicht-Wissensmanagement noch eine gewiss sehr ernst zu nehmende Antwort von Herrn Kaminski von Alanzas: Das Managen von Nichtwissen ist laut unseren Pressestudien auch nicht mehr der aktuellste Trend sondern das Nichtmanagen von Nichtwissen: Unter dem Titel “Deregulierung von suboptimalen Gemischtkenntnislagen” vom 29. Februar letzten Jahres heiÃ?t es dort u.A.: “[...]muÃ?ten Teile des Intranets geschlossen werden, nachdem sich dort Mitteilungen häuften, in denen die Mitarbeiter beklagten, daÃ? sie nicht wüÃ?ten, was sie nicht wissen. Immerhin gab die Mehrzahl der Mitarbeiter in der Befragung an, daÃ? es offenbar mehr Dinge gäbe, die sie nicht wüÃ?ten, als solche, die sie wüÃ?ten. Woher sie das wüÃ?ten, wuÃ?ten die die Befragten aber nicht anzugeben.” (aus: Unkentnis aktuell, 3/03)
Ähnliche Beiträge:
- Bücherfluch In RABE-L wurde letzt eine so hübsche Verwünschung von Bücherdieben...
- Einstampfen Der grosse Kehraus hat begonnen: Ein Artikel in der Frankfurter...
- Kunstbibliothek zieht um Kunstbibliothek der Staatlichen Kunstsammlungen zieht in das Dresdner Schloss. Ab...
- Jugendbibliothek des Jahres ist, dank des “gesamtheitlichen Ansatzes”, die Bibliothek...
- Alte Versionen von Programmen In Rabe-L, der Auskunfts-Mailingliste wurde die Frage nach einem Antiquariat...
4.3.2004 um 18:12 Uhr
Die Mail fand ich auch sehr gelungen!!
Deregulierung von suboptimalen Gemischtkenntnislagen ist gut!
5.3.2004 um 07:26 Uhr
Wie wir früher schon ganz richtig anmerkten: Wissen ist Macht … Nichtwissen macht nix!