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Wertvolle Adelsbibliothek wird zerstückelt

Eine Fideikommissbibliothek soll ihrem Wesen nach zusammenbleiben, aber heute gilt das ja leider nicht mehr. Viele erlesene Werke der Versteigerung Nr. 377 im Mai bei Hauswedell & Nolte stammen aus der von Schenck’schen Fideikommissbibliothek, über die ich bislang wenig Näheres weiss . Sie könnte ehemals im SchloÃ? Flechtingen (Sachsen-Anhalt – Schenck von Flechtingen) gestanden haben. Es sind etliche Inkunabeln dabei, u.a. eine Schedelsche Weltchronik, eine Braunschweiger handschriftliche Chronik um 1600 (Nr. 469) und unter den Autographen Handschriften einer Caroline von Schenck, darunter: „Schenck, Caroline von geb. Gräfin von der Schulenburg-Ottleben (1792-1864). Tagebuch von der vom Herrn Baron Carl Jacob Friedrich von Schenck auf Flechtingen und seiner Frau Gemahlin … im Jahre 1818 gemachten Reise durch Süddeutschland und der Schweiz, Ober-Italien, Venedig, Wien etc. Handschrift auf Papier. Verschied. Orte 1818.“ (Nr. 1721) Die Bibliothek soll sich bislang in Magdeburg befunden haben (wo?)

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