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Ysenburgische Münzen versteigert

Wir meldeten die Auktion im April. Am 22.4.2004 mailte mir auf Anfrage freundlicherweise Prof. Dr. Bernd Kluge (Münzkabinett Berlin) beschwichtigend: Bei der besagten Sammlung handelt es sich um eine Zweitsammlung (“Sekundogenitursammlung”), die nicht zu verwechseln ist mit der nach wie vor in Büdingen befindlichen Hauptsammlung (“Primogenitursammlung”) des Hauses Isenburg. Sie besteht aus Dubletten dieser Hauptsammlung, die 1908 an den nachgeborenen Prinzen Diether von Ysenburg abgegeben wurden und die dieser dann in eigener Sanmmeltätigkeit weiter vermehrt hat. Nun berichtete die FR, das Stadtmuseum Offenbach habe 17 Stücke für 7500 Euro erworben. “Es sind einige sehr seltene Stücke darunter, die in der Literatur nicht oder nur am Rande erwähnt werden”, beschreibt Münzkundler Hans Möller den Wert der Neuerwerbung. Regional bedeutsames Kulturgut ist also bei der Versteigerung in den Handel gelangt. Es ist somit durchaus denkbar, dass weitere Stücke, die nicht in der Hauptsammlung oder in öffentlichem Besitz nachweisbar sind, in unzugänglichen Privatbesitz gelangt sind.

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