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Leipziger UB kauft Handschriften aus Privatsammlung

Die Universitätsbibliothek Leipzig hat kürzlich mittelalterliche Handschriften von beträchtlicher Bedeutung erworben. Es handelt sich um fünf lateinische und drei deutschsprachige Codices aus der traditionsreichen Handschriftensammlung der Leipziger Familie Apel. Die Kollektion, deren Ankauf von der Kulturstiftung der Länder groÃ?zügig unterstützt wurde, umfasst so herausragende Stücke wie eine seit 1885 verschollene und erst vor kurzem wiederentdeckte deutsche Liederhandschrift des frühen 16. Jahrhunderts, die sich einst im Besitz des Märchensammlers Ludwig Bechstein befand. Auch ein weltgeschichtliches Handbuch mit kostbaren Illustrationen aus dem 14. Jahrhundert ist unter den Ankäufen aus der Sammlung Apel. (Pressemitteilung).

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