Beiträge vom » Februar, 2005 «
Montag, 28. Februar 2005 | Autor: Juergen Plieninger
In Plaue und Kirchmöser werden die Bibliotheken geschlossen. Die Märkische Allgemeine schreibt dazu: Früher galt, dass eine Bücherei zur Grundausstattung in unserem Kulturkreis gehört. Auch wenn es altmodisch klingt: Darauf zu verzichten ist ein kleiner Beitrag zum Verfall der guten Sitten.
Thema: Bibliothek | Kommentare geschlossen
Montag, 28. Februar 2005 | Autor: Juergen Plieninger
Im Kreis Ostprignitz-Ruppin ist der Bücherbus wahrscheinlich gerettet, vorbehaltlich einer Lösung der Übernahme durch einen freien Träger. [via Märkische Allgemeine]
Thema: Bibliothek | Kommentare geschlossen
Montag, 28. Februar 2005 | Autor: Juergen Plieninger
Ein Genosse? oder Journalist? haut in einem Leitartikel von newsclick.de seinen Genossen markige Argumente pro Studiengebühren um den Kopf: Gespensterdebatte, Bärendienst etc. Alibistudenten müßten aufhören, Plätze zu blockieren (dabei tun sie das gar nicht) und die Gebühren müßten voll den Hochschulen und u.a. deren Bibliotheken zu Gute kommen.
Darf ich einmal meine Idee zu Studiengebühren vorstellen: Sie werden von all’ den Akademikern bezahlt, welche eine Stelle bekommen haben und umfaßt einen gewissen Prozentsatz. Das wäre dann wirklich sozialunschädlich und nicht dieses Wie-schaffen-wir-allen-Begabten-und-Willigen-einen-Kredit-Gehudel von markigen Genossen.
Thema: Bibliothek, Hochschule | Kommentare geschlossen
Montag, 28. Februar 2005 | Autor: Juergen Plieninger
Düstere Aussichten: Das Land Sachsen wird seine Fachstellen für Bibliotheken in Dresden, Chemnitz und Leipzig bis spätestens Ende 2006 auflösen, meldet die sz-online.
Thema: Bibliothek | Kommentare geschlossen
Montag, 28. Februar 2005 | Autor: ES
und natürlich auch Beiträge schreiben funktioniert ganz einfach, Geoff vom Blogdrivers Waltz hat das Verfahren kurz beschrieben. Zumindest für inetbib funktioniert es. Das Schreiben habe ich noch nicht getestet, ich hab so wenig mitzuteilen…
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Thema: Bibliothek, Technik | Kommentare geschlossen
Montag, 28. Februar 2005 | Autor: ES
malorama zitiert Operation Opernball::
“Gestern morgen stellten wir uns die Frage: Wie setze ich durch, dass mein Text einerseits als Buch veröffentlicht wird, andererseits aber auch kostenlos ins Internet kommt? Machen das die Verleger mit? Nein, sie tun’s nicht. Ergo: Wir verlegen unsere Texte selbst.
Operation Opernball (Ärzte = Verleger - von Bernd Sebastian Kamps) ist das Blog zum Buch und das Buch soll kostenlos im Internet zur Verfügung stehen
Stellen Sie sich vor:
1. Ein Medizinlehrbuch steht im Internet, einsehbar für jedermann und jederzeit.
2. Besser noch: Es steht schon im Internet, obwohl der Verkauf im Buchhandel noch gar nicht begonnen hat.
3. Zudem: Es wird jedes Jahr aktualisiert.
4. Und kaum zu glauben: Der Zugang zu dem Buch im Internet ist frei, kostet nichts, ist gratis. 800 Seiten warten auf ihre Leser.
Thema: Bibliothek, open access | Kommentare geschlossen
Sonntag, 27. Februar 2005 | Autor: ch
Als kleiner Junge wollte ich, wenn ich einmal groß wäre, ein Buch werden. Nicht Schriftsteller, sondern ein Buch: Denn Menschen kann man wie Ameisen töten. Auch Schriftsteller umzubringen ist nicht schwer. Aber Bücher - selbst wenn man versucht, sie systematisch zu vernichten, bestand immer die Chance, dass irgendein Exemplar überlebte.
Aus welchem Roman stammt dieser Auszug ?
Thema: Literatur | 10 Kommentare
Samstag, 26. Februar 2005 | Autor: ch
Das virtuelle Literatur-Archiv NRW ist seit dieser Woche offiziell online - aber leider noch ziemlich inhaltsleer schreibt die taz NRW. Mehr dazu auch im KStA…
Thema: Archivwesen, Literatur | Kommentare geschlossen
Samstag, 26. Februar 2005 | Autor: ES
Da wir gerade vorhaben, unsere Serverstatistiken für die Bibliotheksseiten mal etwas genauer anzuschauen, kommt der Hinweis von Melody auf die Basiskenntnisse gerade recht. Dort gibt es dann auch weiterführende Links.
Thema: Bibliothek, WWW | Kommentare geschlossen
Freitag, 25. Februar 2005 | Autor: Juergen Plieninger
Das saarländische Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kunst gab gestern eine Pressemeldung heraus, nach der alles besser werden wird, wenn man dem Jargon Glauben schenken mag. Im Klartext heißt das wohl, dass das Staatliche Buechereiamt (die saarländische Fachstelle) aufgelöst werden wird. Ein Netzwerk soll das richten, wofür bisher Fachleute zuständig waren.
Gestern fand noch im saarländischen Landtag zu diesem Thema eine Anhörung statt, zu der die Fraktionen der SPD und des Bündnis90/Die Grünen eingeladen hatten. Als Fachleute waren u.a. Prof. Dankert aus Hamburg, Dr. Goetz aus Darmstadt (Hessische Fachstelle) und BIB-Geschäftsführer Michael Reisser aus Reutlingen dort, um Rede und Antwort zu stehen.
Thema: Bibliothek | Kommentare geschlossen
Freitag, 25. Februar 2005 | Autor: Lambert Heller
Wem bei del.icio.us schon immer die Möglichkeit gefehlt hat, genau jene Bookmarks zu betrachten, die nicht mit bestimmten Tags gekennzeichnet sind, sollte einen Blick auf das del.icio.us illogical interface werfen. (Leider funktioniert das nur mit den eigenen Bookmarks.) Und wem es nicht genügt zu wissen, was neu oder populär ist, sondern auch sehen möchte, was neuerdings populär ist, wird sich vielleicht für populicious interessieren.
Thema: Fun, Recherche, Technik | Ein Kommentar
Freitag, 25. Februar 2005 | Autor: Juergen Plieninger
Das Naumburger Tagblatt portraitiert eine Schauspielerin und Mutter, welche auch in Bibliotheken vorliest.
Thema: Bibliothek, Literatur | Kommentare geschlossen
Freitag, 25. Februar 2005 | Autor: Juergen Plieninger
In inetbib wurde auf den heutigen SpOn-Artikel über europäische Digitalisierungsvorhaben hingewiesen. Dieses Argument, es könne irgendwann mit eigenen Initiativen zu spät sein, finde ich nicht zutreffend: Die (Technik-)Geschichte zeigt, dass es immer wieder möglich war, auf- und einzuholen. Mit Köpfchen halt.
Thema: Bibliothek, Digitalisierung | Kommentare geschlossen
Freitag, 25. Februar 2005 | Autor: Lambert Heller
Ob Claude Settele mit der Überschrift des heute in der Neuen Zürcher erschienenen Artikels “Wissensbeschaffer im Frondienst / Fach-Blogs im Internet als neue Informationsquelle” auf das beliebte Bild von der digitalen Allmende anspielt?
Jedenfalls erwähnt Settele ein paar gut ausgewählte Beispiele für amerikanische, deutsche und schweizerische Weblogs aus dem Medien- und Wissenschaftsbereich (leider ohne Angabe der URLs) und beklagt sich zugleich über die mangelhafte Zuverlässigkeit der Blogs. “Gemeinhin” seien “Informationen von Blogs mit Vorsicht zu geniessen”. Diese Kritik will mir im Zusammenhang mit Fach-Blogs von einzelnen, namentlich bekannten Autoren, um die es in dem Artikel geht, nicht so recht einleuchten.
Abschließend wird noch das aktuelle Dilemma der Wikipedia skizziert: Um nicht am eigenen Erfolg zugrunde zu gehen müsse sie auf das Kooperationsangebot von Google eingehen, was sie ein Stück von ihrer Unabhängigkeit kosten werde.
Thema: Medien, Weblogs, Wiki | Ein Kommentar
Freitag, 25. Februar 2005 | Autor: ES
And now for something completely different: Look Monty Python videos and stuff
Eine sehr lange Infoseite auf der es viel zu entdecken gibt…Ich sag nur TV Theme Tunes
Thema: Fun | Kommentare geschlossen
Freitag, 25. Februar 2005 | Autor: ES
Die März-Ausgabe von Walt Crawfords Cites & Insights ist nun online, wie immer als PDF. Allerdings experimentiert Walt in letzter Zeit mit HTML-Seiten
Thema: Bibliothek | Kommentare geschlossen
Freitag, 25. Februar 2005 | Autor: ES
Thema: Fun | Kommentare geschlossen
Donnerstag, 24. Februar 2005 | Autor: Juergen Plieninger
Die aktuellen Seitenblicke von akademie.de empfehlen für die Suche nach Telefonnummern und Adressen die neue lokale Suche von Yahoo! (noch als beta ausgewiesen. Das sei schneller als das Online-Telefonbuch oder CD-ROMs. Zumindest ersteres kann ich bestätigen.
Thema: Recherche | Kommentare geschlossen
Donnerstag, 24. Februar 2005 | Autor: Juergen Plieninger
In einem Artikel der uni-protokolle zum Lyrik Kabinett steht der Satz: Denn oberste Prämisse der Lyrikbibliothek ist, den Bestand zugänglich zu machen. Ich dachte, das sei überhaupt der Zweck von Bibliotheken … 
Thema: Bibliothek | Kommentare geschlossen
Donnerstag, 24. Februar 2005 | Autor: Juergen Plieninger
Der Tagesspiegel bringt einen werbenden Überblick über Open Access. Könnte man beispielsweise seinen Wissenschaftlern in die Hand drücken, wenn sie (wieder) einmal fragen, was das ist.
Thema: open access | Kommentare geschlossen
Donnerstag, 24. Februar 2005 | Autor: Juergen Plieninger
Die HdM Stuttgart hat knapp 300 Studierende verabschiedet und z.T. geehrt, melden die uni-protokolle.
Thema: Bibliothek | Kommentare geschlossen
Donnerstag, 24. Februar 2005 | Autor: Juergen Plieninger
Ein kritischer Artikel zur RFID-Technik kursiert in vielen Online-Medien, u.a. in der Computerwelt. Nett ist der Konjunktiv, dass Bibliotheken ihre Bücher damit markieren könnten.
Thema: Bibliothek, Technik | 2 Kommentare
Donnerstag, 24. Februar 2005 | Autor: Juergen Plieninger
Ein kleiner Artikel über die Büchersucht und privaten Bibliotheken erschien beim ORF.
Thema: Bibliothek, Literatur | 2 Kommentare
Donnerstag, 24. Februar 2005 | Autor: Juergen Plieninger
Die Unibibliothek Mainz will Gebrauchsliteratur (also im Klartext: alte Lehrbücher, die gestaffelt angeschafft wurden, jetzt aber veraltet sind) entsorgen und erntet nun Protest, meldet das Börsenblatt. U.a. wird es als ein Akt der Barbarei gesehen und vorgeschlagen, die Bände anderen Unis zur Verfügung zu stellen. Hoffentlich nicht! Wer dies vorschlägt, weiß nicht, wie viel Aufwand dies bereitet. Nein: Der Platz zum Aufstellen wird überall knapper und knapper, Baugesuche werden nicht mehr so ohne weiteres genehmigt wie früher, folglich muss es Aussonderungen geben. Und wenn die Öffentlichkeit deswegen tillt wie in diesem Fall, muss man das halt transparent machen, warum es nicht anders geht. In öffentlichen Bibliotheken wird regelmäßig ausgesondert, nun macht es der wissenschaftliche Sektor nach, notgedrungen.
Thema: Bibliothek | 14 Kommentare
Donnerstag, 24. Februar 2005 | Autor: Juergen Plieninger
Eigentlich sollen die so genannten Integrationsjobs arbeitsmarktneutral sein. Ein taz-Artikel schildert am Beispiel NRW die massiven Bedenken, dass Ein Euro-Jobs an Hochschulen und deren Bibliotheken Hilfskräfte und reguläres Personal verdrängen könnten.
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Lambert Heller: Einige sind wirklich sehr lustig!
Flusskiesel: Was ist an den AGBs denn gespenstisch? Punkt 6...
JP: Ich war von dieser Spezialsuchmaschine ganz begeistert, denn im...
Flusskiesel: Schade nur, dass die PDFs dann einen Stempel haben....
Krause: Gerne hätte ich es mir angeschaut, doch grad kommt folgende... ES: Warum erinnert mich das nur sogleich an den Satz aus dem...
iGallen: Ein kurzer Klick durchs Angebot und man weiss es genau:...
ES: offensichtlich gibt es das Weblog leider nicht mehr… Im... sven: Gibt’s das Blog eigentlich noch? Die URL führt nicht...
ilonamunique: Zuerst konnte ich mit deinem Artikel nicht so recht...
Markus Trapp: Schön, dass Sie hier mitschreiben, Frau... Ute Engelkenmeier: Hallo Herr Plieninger, lieben Dank! Dann möchte...