Teemu Arina und Timo Tervo, beide aus Helsinki, beschäftigen sich damit, Social Software zu einem Werkzeug für das E-Learning zu machen. (Vgl. auch netbib hierzu; vor allem die kanadischen und US-amerikanischen Quellen könnten einigen netbib-Lesern bekannt vorkommen: Levine, Siemens und Downes.) Zu diesem Thema haben sie eine groÃ?e Präsentation (PDF) veröffentlicht, die sich aus Vorbereitung und Resultaten eines Konferenz-Workshops zusammensetzt. Darin bringen sie in sehr kluger Form lauter Ã?berlegungen zusammen, die gerade schwer im Trend liegen:
- Die Bedeutung von Open Source und offenen Standards,
- die Krise des Konzepts geschlossener (und dazu meist noch an proprietärer Software orientierter) Lehr- und Lernumgebungen,
- die Bedeutung von Open Content und Open-Content-Lizenzen,
- Funktionsweise und Stärken sozialer Vernetzung im World Wide Web
- und soziales Navigieren, kollaboratives Filtern sowie vernetzte Reputations-Systeme.
Sie versuchen zu begründen, warum
- das Lernen heute besser kleinteilig, dezentralisiert, gemeinschaftlich und “von unten nach oben” funktioniere,
- das zur Funktionsweise von RSS, Weblogs und Wikis paÃ?t,
- “Rip, Mix and Learn” als neue Leitmetapher für die Konstruktion von Lernobjekten dienen könne,
- Konnektivität eine neue Kernkompetenz fürs Lernen und Lehren sei
und noch einige Dinge mehr.
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