netbib weblog

Der kurioese Bibliotheksbote worinnen zu finden sind allerley newe Zeitungen

Wikiproxy überall und für jedermann

“Wikiproxy ist eine Pioniertat, die noch reichlich Potential zur Verbesserung im Detail hat”, hatte ich letzten Herbst behauptet, als Stef Magdalinski anhand von BBC-Seiten gezeigt hatte, wie die automatische Verlinkung auf passende Wikipedia-Artikel funktioniert und wirkt. Und in der Tat hat er nun, zusammen mit Matthew Gertner, eine groÃ?e Verbesserung durchgeführt: Mit Wikiproxy als Greasemonkey-Script findet

  • die automatische Verlinkung unter der Regie des Endnutzers auf dessen PC statt und
  • es lassen sich beliebige Seiten durch diesen “Wikipedia-Filter” schicken.

Bisher funktioniert das nur im Zusammenspiel mit der englischsprachigen Wikipedia, aber der Effekt beim Betrachten englischsprachiger Seiten gefällt mir ganz gut: Gerade weniger bekannte Abkürzungen, Eigennamen oder sonstige Substantive, die manchmal tatsächlich erklärungsbedürftig sind, verweisen häufig auf eine passende Erläuterung in der Wikipedia.

Ähnliche Beiträge:

  1. Tom Coates: BBC experimentiert mit einem Wikiproxy Coates, selbst Mitarbeiter der BBC, berichtet in seinem Weblog plasticbag.org...
  2. Lingua Latina Vorteil Alltheweb: Anders als Google bietet diese Suchmaschine einen Lateinfilter...
  3. Wikipedia heute Mitmachen! Solange ich dazu Lust habe (und sich nicht der...
  4. TOC-SearchEine erhebliche Verbesserung der bibliographischen Recherche erzielt man im englischsprachigen...
  5. Test: Online Book Listings Ich schwörte ja bei englischsprachigen Online-Books bisher auf die Online...

Autor: Lambert Heller

Librarian 2.0, interested in knowledge management, publishing and communities on the web. Likes Open Access / Open Data. Hannover, Germany.

Kommentare sind deaktiviert.