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Wikiproxy überall und für jedermann

10. Juni 2005 von Lambert Heller

“Wikiproxy ist eine Pioniertat, die noch reichlich Potential zur Verbesserung im Detail hat”, hatte ich letzten Herbst behauptet, als Stef Magdalinski anhand von BBC-Seiten gezeigt hatte, wie die automatische Verlinkung auf passende Wikipedia-Artikel funktioniert und wirkt. Und in der Tat hat er nun, zusammen mit Matthew Gertner, eine groÃ?e Verbesserung durchgeführt: Mit Wikiproxy als Greasemonkey-Script findet

  • die automatische Verlinkung unter der Regie des Endnutzers auf dessen PC statt und
  • es lassen sich beliebige Seiten durch diesen “Wikipedia-Filter” schicken.

Bisher funktioniert das nur im Zusammenspiel mit der englischsprachigen Wikipedia, aber der Effekt beim Betrachten englischsprachiger Seiten gefällt mir ganz gut: Gerade weniger bekannte Abkürzungen, Eigennamen oder sonstige Substantive, die manchmal tatsächlich erklärungsbedürftig sind, verweisen häufig auf eine passende Erläuterung in der Wikipedia.

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