Beiträge vom » August, 2005 «
Mittwoch, 31. August 2005 | Autor: kg
Wenn ich ein Interview lese, kann ich mir rasch das rausholen, was mich interessiert. Anders bei dem Jurawiki-Podcast, der das Gespräch Zosel-Speiser (Webmasterin BVerfG) wiedergibt. Quälende 18 Minuten lang, wartete ich auf irgendetwas Interessantes. Aber weder die Frage, nach welchen Kriterien das BVerfG seine Entscheidungen ins Netz stellt (es werden nämlich nicht alle dort eingestellt!) noch der umstrittene Rechtevorbehalt bei gewerblicher Nutzung der Texte (siehe aber § 5 UrhG) wurden thematisiert. Eine schwache Leistung Zosels, die auch technisch nicht perfekt war. Wie heissen juristische Podcasts? Blawdcasts? Oder Bloodcasts, weil sie bis aufs Blut durch ihren Dilettantismus reizen?
Thema: Recht | Ein Kommentar
Mittwoch, 31. August 2005 | Autor: Lambert Heller
Robin Good weist auf die neuen Operatoren zur Suche nach RSS-Feeds bzw. Seiten mit RSS-Feed bei MSN Search hin, und Michael Fagan auf die großen Defizite dieser neuen Suchfunktionen.
Thema: Recherche, WWW | Kommentare geschlossen
Mittwoch, 31. August 2005 | Autor: Lambert Heller
Wer sein del.icio.us-Bookmarklet nur selten drückt, weil
- Tagging viel zu viele kreative Energien abverlangt
- die Verantwortung für den historischen Erfolg des Prinzips Folksonomy zu schwer wiegt, oder weil
- die zu bookmarkende Seite ohnehin gar nicht mit Worten zu beschreiben ist,
der kann ab jetzt das faule Schaf mutig vorangehen lassen. Danke, Schaf!
Thema: Recherche, Technik, WWW | 2 Kommentare
Mittwoch, 31. August 2005 | Autor: Lambert Heller
Protopage heißt der jüngste Klon des Web-Notizzettel-Klassikers Webnote. Die grafische Gestaltung ist recht ansprechend, und ein besonderes Extra ist die Möglichkeit, direkt in HTML auch solche Dinge wie Suchformulare einzugeben. Fazit: Nett, aber nicht neu.
Thema: Webdesign, Wiki | Kommentare geschlossen
Mittwoch, 31. August 2005 | Autor: Christian Spließ
Am 28.10. findet dieses Jahr die Nacht der Bibliotheken in NRW statt. Auf der Webseite kann man schon einen Überblick erhalten welche Bibliotheken wann was veranstalten. Es werden wohl noch einige Veranstaltungen dazukommen. Schaun wer mal.
[via DBV-Newsletter]
Thema: Bibliothek | Kommentare geschlossen
Mittwoch, 31. August 2005 | Autor: ES
Wer eine Registration von Opera haben möchte, klicke bitte:
Opera 10-year online anniversary party - Opera Web Browser
Thema: WWW | Kommentare geschlossen
Mittwoch, 31. August 2005 | Autor: ES
IT-Frontal berichtet:
Das “Ministerium zur Umplazierung” hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Buch “1984″ von Orwell in Buchläden rund um die Welt, nun ja - eben umzuplazieren:
Auf der Webseite des Ministry of Reshelving gibt es nähere Informationen. Das Ministerium beschäftigt sich mit
the proper classification of fiction and nonfiction books.
Dokumentiert wird die Aktion hier auf flickr.
Thema: Bibliothek, WWW | Kommentare geschlossen
Mittwoch, 31. August 2005 | Autor: ES
We are pleased to inform you that the fourth issue of Webology, an OPEN ACCESS journal, is published and is available ONLINE now.
This issue contains:
Thema: WWW | Kommentare geschlossen
Mittwoch, 31. August 2005 | Autor: ES
Kurzer Bericht:
- vor 2 Wochen Wechselantrag gestellt
- vor 1 Woche die Hardware und den Umstellungstermin (30.8.) erhalten
- nach Hause gekommen, alte Geräte abgestöpselt, neue (Splitter, DSL-Modem) ran
- neue DFÜ-Verbindung erstellt
- läuft problemlos und doppelt so schnell
Fazit: Statt bisher ca 80 Euro (inkl. Telefon) zahle ich nur noch ca. 40 Euro, habe doppelte Geschwindigkeit, aber dafür kein ISDN mehr. Es gab allerdings keine tolle Hardware (Fritzbox o.ä.) dazu, dafür braucht man z.Zt. keine Einrichtungsgebühr bezahlen. Wechsel von T-Com zu Alice bis jetzt empfehlenswert…
Thema: Technik | Ein Kommentar
Dienstag, 30. August 2005 | Autor: Flusskiesel
Der große böse Mann aus Ostwestfalen, Wiglaf Droste, hat den Annette-von-Droste-Hülshoff-Preis gewonnen!
Herzlichen Glückwunsch!
[WDR.de]
Thema: Buchhandel, Literatur | 4 Kommentare
Dienstag, 30. August 2005 | Autor: kg
Wir machen hier natürlich keine Werbung für Antiquariate, auch wenn sie einen Katalog mit nettem Anschreiben übersenden. Katalog 6 von Robin Halwas Limited in London ist sorgfältig und liebevoll zusammengestellt und enthält eine Menge ehemals Donaueschinger Bücher, deren Provenienz genau angegeben ist: Nr. 14 (Hoftheater DON), 20, 21, 23, 31 (Schweickhart von Helfenstein), 32 (Erzbischof von Salzburg, Michael von Kuenburg), 35, 37 (Lazius ex Lassberg), 41, 45, 51 (Gregor Tengnagel), 53, 54 (Lassberg), 57, 63, 65 (Wiesensteig), 66 (extracted from a Sammelband by the auctioneer) und 69.
Thema: Kulturgut | Kommentare geschlossen
Dienstag, 30. August 2005 | Autor: kg
Damits nicht in den Kommentaren untergeht: Zum Versenden grosser Daten eignet sich elephantmail.de (eine Alternative zu yousendit.com).
Thema: Bibliothek, Technik | 2 Kommentare
Dienstag, 30. August 2005 | Autor: ES
Falls man die nächsten Tage nichts mehr von mir hört, hat der Wechsel von T-online zu Alice-dsl nicht geklappt….Heute ist der Umschalttermin.
Thema: Bibliothek | Kommentare geschlossen
Dienstag, 30. August 2005 | Autor: ES
The Word Company beschäftigt sich ausschliesslich mit Wörtern und hat dazu eine Menge im Angebot. Mein Wort des Tages war z.B. Explom. Natürlich hat die Word Company auch ein eigenes Weblog mit dem Titel What you say is what you give
Thema: Literatur, WWW | Kommentare geschlossen
Dienstag, 30. August 2005 | Autor: ES
Die Statdbibliothek Göttingen informiert:
Erstmals gelang es einem Göttinger Forscherteam, Biblio-Nomaden bei ihrer Wanderschaft zu begleiten und zu fotografieren. Erste Bilder und Deutungen finden Sie - als Weltpremiere! - auf diesen Seiten
[via buecherei-Wiki]
Thema: Bibliothek, Fun | Kommentare geschlossen
Montag, 29. August 2005 | Autor: kg
Eine Ausstellung in Portland (Oregon) wird mit Kunstwerken aus dem Eigentum des Adelshauses Hessen bestückt werden. Im Mittelpunkt: die Darmstädter Madonna, die vor einiger Zeit für Furore sorgte. (FR).
Thema: Kulturgut | Kommentare geschlossen
Montag, 29. August 2005 | Autor: kg
Um die Bedenken der Historiker auszuräumen, fädelten die Prinzen und das Land Niedersachsen einen Deal ein. Die staatlichen Museen erhielten nach Gesprächen mit dem Kulturministerium in Hannover eine Art Vorkaufsrecht, deren Direktoren eine Einladung nach Amsterdam, um dort sich ein Bild über möglicherweise wichtige Kulturgüter zu machen. Ergebnis: Knapp 50 Exponate, darunter Gemälde, Waffen, Silberobjekte und Tafelgeräte, tauchen nun nicht mehr in der Auktion auf, sondern gehen an die Landesmuseen. Die Erwerbskosten dafür belaufen sich laut Ministerium auf einen “mittleren sechsstelligen Euro-Betrag”; das Geld werde von den niedersächsischen Kulturstiftungen aufgebracht. Den größten Kritiker vermag diese Lösung immer noch nicht beruhigen. Im Gegenteil. “Meine schlimmsten Befürchtungen haben sich bestätigt”, schimpft Heinrich Prinz von Hannover im Gespräch mit der FR. Die Auktion bedeute das historische Aus der Welfen in Hannover. “Unsere Wurzeln sind gekappt, meine Familie ist kulturell gestorben.” lesen wir in der FR.
Thema: Kulturgut | 3 Kommentare
Montag, 29. August 2005 | Autor: ES
Wie der Christian Science Monitor schreibt, bereitet sich die Bibliothek der University of Texas auf die veränderten Zeiten vor:
The UT library is undergoing a radical change, becoming more of a social gathering place more akin to a coffeehouse than a dusty, whisper-filled hall of records. And to make that happen, the undergraduate collection of books had to go.
[via librarylink]
Thema: Bibliothek | Kommentare geschlossen
Montag, 29. August 2005 | Autor: ES
Das kann man evtl. mal gebrauchen, wenn man an einem Rechner sitzt, der die Plugins für PDF, PostScript und Word nicht an Bord hat. Das soll ja bei Rechnern in Bibliotheken keine Seltenheit sein
Online viewer für PDF, PostScript und Word-Dateien:
This is an online viewer, with which you can view PDF and PostScript files as browsable images and Word documents as web pages. Given a URL on the net or a file on your computer, the viewer will try to retrieve the document, convert it and show it to you. No plugin software is required.
Funktioniert wunderbar sogar mit Word-Dateien…
Thema: Technik, WWW | Ein Kommentar
Montag, 29. August 2005 | Autor: ES
Giesbert hat seine Bibliothek aufgeräumt und fotografiert. Sehr schön wird hier die Nutzung von Notes bei flickr demonstriert…
Aufräumarbeiten
Nach rund fünf Jahren wurde es Zeit. Die Bücher müssen jetzt doch zumindest 1,25-reihig gestellt werden, es geht nicht anders. Und was das nach fünf Jahren einen Staub aufwirbelt! Erstaunlich.
Thema: WWW | Kommentare geschlossen
Sonntag, 28. August 2005 | Autor: kg
Die Breslauer TU hat an die 70 ältere Publikationen digitalisiert, darunter auch ein Buch (im Djvu-Format) des bekannten Wissenschaftshistorikers Feldhaus (ihm entzog die RWTH Aachen in der Nazizeit den Ehrendoktor).
Thema: Digitalisierung | Kommentare geschlossen
Sonntag, 28. August 2005 | Autor: kg
Prayerbook on the Passion of Christ, in German. Illustrated manuscript on paper, signed and dated by the monogrammist I + E. Germany, Swabia, 1517. 36 leaves, 155 x 85 mm, 66 pen-and-ink drawings coloured with washes. This abundantly illustrated prayerbook was commissioned by Magdalena countess of Montfort, née Oettingen (1473-1525), whose coat-of-arms figures together with that of her second husband on the last page of the manuscript. So der Katalog von Jörn Guenther (PDF) mit falschem Datum. 1518 ist richtig, wie auch dem Katalog zur Stuttgarter Antiquariatsmesse zu entnehmen ist: Dt. Gebetbuch zur Passionsandacht für Gräfin Magdalena von Montfort zu Tettnang, geb. von Oettingen. Illustrierte Handschrift auf Papier, Schwaben, dat. 1518 u. sig. vom Monogrammisten I + E. Ca. 85 x 155 mm, 36 Bll., vollständig. Die skandalöse Provenienz des Stücks geht aus dem Buch von Ulrich Merkl, Buchmalerei in Bayern, 1999, S. 287 Anm. 47 hervor: Schloss Harburg, Oettingische Bibliothek III. 2.8°.39 (1518, Monogrammist I+E mit Hinweis auf den Band Buchmalerei im Bodenseeraum, 1997, S. 151). Sind denn die Harburger Handschriften nicht alle in Augsburg, wird nun der eine oder andere fragen. Nein, die für die Hausgeschichte bedeutenden Handschriften und Drucke wurden nicht an den Freistaat verkauft. Aber nun scheint der Fürst, der auch sonst sein Kulturgut verscherbelt, auch diese Cimelien auf den Markt bringen zu wollen (wenn er es nicht schon getan hat). Unter den Beständen der Oettingischen Bibliothek befindet (befand?) sich übrigens auch ein Exemplar von Lirers Chronik.
Nachtrag: Den ersten mir bekannten Hinweis auf das Stück gab Peter Ochsenbein (Montfort 34, 1982, auch online, 346 A. 49): deutsche Bearbeitung von Jordans von Quedlinburg “Articuli LXV de passione Domini”. Bernd Konrad in: Buchmalerei im Bodenseeraum 1997, 151 stellte die Handschrift eng zu den Werken des “Meisters des Talheimer Altars”.
Thema: Kulturgut | 4 Kommentare
Sonntag, 28. August 2005 | Autor: kg
Da muss man schon etwas länger zitieren: Die Königliche Garten-Bibliothek aus dem ehemaligen Besitz des welfischen Königshauses legt Zeugnis ab von der Geschichte einer der wohl bedeutendsten Gartenanlagen Europas. Durch sie wird nicht nur der Geist absoluter und aufgeklärter Weltanschauung lebendig, sondern sie belegt insbesondere in eindrucksvoller Weise, nicht zuletzt durch zahlreich vorhandenes und von der Forschung bisher nicht erschlossenes Handschriftenmaterial, die Entwicklung der modernen Botanik im Zeitalter seit Linné. Wir dürfen mit Recht dankbar sein, daß die Sammlung aus dem Ausland für den deutschen Markt gewonnen werden konnte und so interessierten Kreisen mit diesem Katalog bestmöglich zugänglich gemacht wird und zugleich durch die Versteigerung auf die brutalste Weise zerrissen! Doch weiter im Werbetext: Die Geschichte der Königlichen Garten-Bibliothek ist nach unserer Kenntnis niemals geschrieben worden und so dürfen wir annehmen, daß ihr Werden eng mit der Entstehung der Herrenhäuser Gärten und der Geschichte der dort bestimmenden und wirkenden Persönlichkeiten verbunden ist. Den besonderen und manchmal übersehenen Reiz bildet aber auch das Beziehungsfeld englisch-deutscher Geschichte, das die Entstehung und Erweiterung von Gärten und Bibliothek gleichermaßen beeinflußte. Der vorliegende Katalog dürfte das bis heute wohl vollständigste gedruckte Verzeichnis der Bibliothek darstellen. Ihm geht lediglich ein gedrucktes Verzeichnis aus dem Jahre 1888 voraus, das allerdings unvollständig ist (Kat.-Nr. 307). Unsere Beschreibungen der mehr als 700 Titel entsprechen den Standards unserer sonstigen Kataloge und erheben nicht den Anspruch auf Wissenschaftlichkeit, jedoch haben wir uns bemüht, auf besondere Merkmale einzelner Exemplare hinzuweisen und insgesamt ein aus antiquarischer Sicht umfassendes Bild der Bibliothek zu zeichnen, das nicht nur den Büchersammlern eine interessante und erhellende Lektüre sondern auch den wissenschaftlich arbeitenden Lesern aufschlußreiche Information bietet.
Thema: Bibliothek, Kulturgut | 9 Kommentare
Samstag, 27. August 2005 | Autor: Christian Spließ
Wollte nur kurz aus London gruessen, wo ich heute diverse Stunden in der National Library verbrachte. (Damit das Posting hier auch relevant ist, huestel…) Sehr schoen und sehr klasse, wirklich, vor allem natuerlich die Originalpartituren von Bach, Mozart und Sullivan, die sie ausstellen. Ja, okay, die anderen Werke sind auch was fuers Bibliothekarherz… 
Thema: Diverses | Ein Kommentar
Samstag, 27. August 2005 | Autor: kg
Bei aller Reputation, die die Wikipedia in gewissen Kreisen (Heise-Trolls?) genießt, es gibt auch die dunklen Hinterzimmer, die glücklicherweise nicht häufig in den allgemeinen Aufmerksamkeitskegel geraten. Die tägliche Löschkandidaten-”Hölle” ist so eine Seite, die Stoff für 20 Anti-Wikipedia-Blogs gäbe. Wikipedia-Mitarbeiter mit so lustigen Nicks wie Dickbauch oder Zollwurf stellen da ihr intolerantes und kleinliches Verständnis einer “Enzyklopädie” des Internetzeitalters aus. Oft lautet die Devise: ”Quod non est in Googulo non est in mundo”. Gern werden Personen aus der Gegenwart, für die ein Artikel angelegt wurde, als dahergelaufene Selbstdarsteller diffamiert. Es reicht, wenn der Steller des Löschantrags nichts über denjenigen weiß (kenn ich nich, brauchwa nich). Nun traf es Spreeblick-Blogger Johnny Haeusler. Nachdem sich eine große Anzahl fürs “Behalten” aussprach, wurde der Löschantrag gemäß den Regeln entfernt - und war schwupps wieder drin. Pikant: Bloggerin Kellerkind votierte vehement fürs Löschen. Hony soit qui mal y pense …
Thema: Weblogs, Wiki | Ein Kommentar
Lambert Heller: Einige sind wirklich sehr lustig!
Flusskiesel: Was ist an den AGBs denn gespenstisch? Punkt 6...
JP: Ich war von dieser Spezialsuchmaschine ganz begeistert, denn im...
Flusskiesel: Schade nur, dass die PDFs dann einen Stempel haben....
Krause: Gerne hätte ich es mir angeschaut, doch grad kommt folgende... ES: Warum erinnert mich das nur sogleich an den Satz aus dem...
iGallen: Ein kurzer Klick durchs Angebot und man weiss es genau:...
ES: offensichtlich gibt es das Weblog leider nicht mehr… Im... sven: Gibt’s das Blog eigentlich noch? Die URL führt nicht...
ilonamunique: Zuerst konnte ich mit deinem Artikel nicht so recht...
Markus Trapp: Schön, dass Sie hier mitschreiben, Frau... Ute Engelkenmeier: Hallo Herr Plieninger, lieben Dank! Dann möchte...