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Der kurioese Bibliotheksbote worinnen zu finden sind allerley newe Zeitungen

Wikipedias jüngste peinliche Veranstaltung

Bei aller Reputation, die die Wikipedia in gewissen Kreisen (Heise-Trolls?) genieÃ?t, es gibt auch die dunklen Hinterzimmer, die glücklicherweise nicht häufig in den allgemeinen Aufmerksamkeitskegel geraten. Die tägliche Löschkandidaten-„Hölle“ ist so eine Seite, die Stoff für 20 Anti-Wikipedia-Blogs gäbe. Wikipedia-Mitarbeiter mit so lustigen Nicks wie Dickbauch oder Zollwurf stellen da ihr intolerantes und kleinliches Verständnis einer „Enzyklopädie“ des Internetzeitalters aus. Oft lautet die Devise: “Quod non est in Googulo non est in mundo“. Gern werden Personen aus der Gegenwart, für die ein Artikel angelegt wurde, als dahergelaufene Selbstdarsteller diffamiert. Es reicht, wenn der Steller des Löschantrags nichts über denjenigen weiÃ? (kenn ich nich, brauchwa nich). Nun traf es Spreeblick-Blogger Johnny Haeusler. Nachdem sich eine groÃ?e Anzahl fürs „Behalten“ aussprach, wurde der Löschantrag gemäÃ? den Regeln entfernt – und war schwupps wieder drin. Pikant: Bloggerin Kellerkind votierte vehement fürs Löschen. Hony soit qui mal y pense …

Ein Kommentar

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