Das Handelsblatt bringt heute einen Artikel von Eva-Maria Schnurr über die groÃ?en neuen Digitalisierungsprojekte. Besonders angenehm an diesem Artikel: Ein Zitat von Elisabeth Niggemann, die – im Gegensatz zu vielen anderen deutschen BibliothekarInnen – in Google nicht den Untergang des europäischen Abendlandes sieht.
“Ich teile die französische Kritik so nicht”, sagt Elisabeth Niggemann, Generaldirektorin der Deutschen Bibliothek in Frankfurt. Sie verweist auf Untersuchungen, die zeigen, dass etwa in Harvard weniger als die Hälfte der 15 Millionen Bücher englischsprachig sind. Sie sehe jedoch die Gefahr, dass irgendwann all jene Bücher nicht mehr wahrgenommen werden, die nicht im Internet zu finden sind. Niggemanns Ausweg: Public Private Partnerships â?? gerne auch mit Google, Yahoo oder Microsoft.
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11.12.2005 um 14:56 Uhr
Grüß Euch,
gibt es eigentlich für das digitalisieren von Quellen bestimmte “Do´s and Dont´s” oder Richtlinien an die man sich halten sollte, bevor man seinen Scanner anwirft?
Beste Grüße
Daniel
12.12.2005 um 12:27 Uhr
Ich traue mir da keinen fachkundigen Rat zu, aber vielleicht ja andere netbib-Leser oder -Autoren? Was ich ansonsten tun würde, um so etwas herauszufinden: Viele Staats- oder Unibibliotheken sind an diversen Digitalisierungsprojekten beteiligt – welche, wo und wie läßt sich bestimmt auf den Seiten der DFG herausfinden. Dort sind die Experten, die möglicherweise Tipps geben können.
12.12.2005 um 17:57 Uhr
Es gibt unendlich viele good practices Seiten zum Thema Digitalisierung (auf englisch), die stossen mir eher sauer auf, da sie oft mit grossem Getöse Forderungen aufstellen, an die man sich eh nicht hält. Und die vermeintlichen Experten in den wiss. deutschen Bibliotheken sind in der Regel absolute Dilettanten, die einfachste fachlichen Anforderungen z.B. an Benutzerfreundlichkeit nicht genügen.