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OAI-Elend

Mit jedem neuen OAI-Harvester steigt die Konfusion. Wenn wir uns darüber einig sind, dass solche Suchmöglichkeiten präziseren Zugriff auf Metadaten erlauben als etwa Google, sollten wir auf eine One-Stop-Solution hinarbeiten. Derzeit heisst diese Lösung OAIster, aber deutsche Dokumentenserver (ich erinnere da nur an die TU Harburg) müssen ja offenbar jahrelange Planungen absolvieren, bevor sie ihre existierende OAI-Schnittstelle dort anmelden … Wie sehr aber der Eindruck täuschen kann, es lohne sich nicht, andere OAI-Harvester heranzuziehen, beweist ein Blick auf den PKP Open Archives Harvester. Hier findet man die Uni Sabana mit über 2500 Einträgen, die im OAIster fehlt, und bei der Biblioteca Digital Jurídica hat OAIster nur 1709 Datensätze, während PKP 2660 registriert. Bei den Hochschulschriften der LMU liegt OAIster (2388) in Führung (PKP: 2335). Wir haben also ein Vollständigkeits- und ein Aktualitätsproblem. Ich möchte nicht wissen (doch, natürlich möchte ichs wissen), welche wichtigen OAI-Harvester es noch gibt, die Vorteile gegenüber OAIster haben und zwar nicht nur bezogen auf STM-Literatur.

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Ein Kommentar

  1. .. müssen ja offenbar jahrelange Planungen absolvieren

    Ich verweise jetzt noch mal darauf, dass der Server noch nicht ofiziell in Betrieb ist und finde es etwas unangemessen gleich mit der Keule loszuschlagen. Nach meinem Wissenstand wird der Server natürlich bei OAIster angemeldet…