Ein Bereich, wo Verlage, Buchhandel und Bibliotheken sicherlich einig gehen können, ganz anders als bezüglich des Urheberrechtes, wo die einen nur verteilen und die anderen nur kassieren wollen, ist das brutale, durch nichts zu entschuldigende aktuelle Titelblatt der Titanic, dessen Schlagzeile lautet: Energieproblem gelöst: Heizen mit Büchern. Das Titelbild zeigt ein Pärchen vor einem offenen Kamin mit vielen vielen Büchern, einige brennen schon. Auf ihrer Homepage zeigt die Titanic das Motiv auch als Postkarte zum eVersand. Bücherverbrennung! Welche Assoziationen einem dabei kommen! Lieber frieren, oder?
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30.1.2006 um 18:00 Uhr
Die Titanic ist doch für ihre makabren Assoziationen bekannt. Satire mit Anspielungen auf Ereignisse/Personen des 3.Reiches sind zudem nichts neues (siehe Harald Schmidt). Die Bücherverbrennung für einen Witz zu gebrauchen ist da doch noch ziemlich harmlos.
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30.1.2006 um 18:50 Uhr
@Susanne Roth: Mein Beitrag ist als ironisch zu lesen.
30.1.2006 um 20:11 Uhr
Den Begriff ‘Tot-Holz-Wochenendausgabe der RP’ habe ich in netbib kennengelernt…
31.1.2006 um 10:05 Uhr
Ach wie heikel: ich habe jedenfalls über die Titelseite gelacht. Wenn man sie verbrennt statt sie wie manche Bibliothekare bei Aussonderungsaktionen nur containerweise in die Tonne zu kloppen, hat man es wenigstens schön warm
Kulturgut-Bashing ist jedenfalls in: die Kölner Stadtrevue verkauft seit gerade eben auch T-Shirts mit einer Abrissbirne in Aktion und auseinanderbrechenden Domspitzen (Januar-Titel: “Der Dom muss weg! Eine Abrissidee setzt sich durch!”). Die Diskussion über Kulturförderung und Stadtentwicklung und hat es jedenfalls schön angeheizt…