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Was ist denn so schlimm an “Suchmaschenoptimierung”?

Edlef hatte ja bereits darauf hingewiesen, dass BMW den Google-Index schmählich verlassen hat. Nun mögen sich einige netzunerfahrene Leser und auch die “Suchmaschinenoptimierer” (oder SEOs, wie sich die Webspammer auch nennen) selber fragen: “Was ist eigentlich so schlimm an unseren Praktiken?”

Thomas Knüwer hat in seinem Blog “Indiskretion Ehrensache” eine hübsche, bildhafte Erklärung:

Nehmen wir mal an, es gäbe in Hamburg ein Hotel namens “Michel”. Es trüge also den gleichen Namen wie jenes Wahrzeichen. Und deshalb installiert der Hotelinhaber in der ganzen Stadt Schilder und auf denen steht “Michel” in Schwarz auf WeiÃ?, eben so, als weise die Stadt auf eine Sehenswürdigkeit hin. Wer diesen Schildern nun folgt, landet nicht bei der Kirche – sondern im Hotel. Dort steht dann der Portier und sagt ganz freundlich: “Das ist doch ein Dienst am Kunden.”


Nachtrag: Jetzt weiss ich auch den wahren Grund, warum BMW bei Google rausgeflogen ist: Das Wort “Gebrauchtwagen” tauchte genau 42 mal auf der Seite auf! 42!

22 Kommentare

  1. um mal eines klarzustellen. suchmaschinenoptimierung kann man so oder so betreiben. leider wird immer wieder die schwarze seite durch die presse gezogen, denn die weisse seite ist einfach nicht so spannend und lockt keinen leser hinterm ofen hervor. sauberes seo im obigen beispiel wäre das aufstellen von schildern mit den richtigen titeln a la “Hotel Michel” an den richtigen stellen. denn viele hotelbesitzer werden nicht gefunden, weil sie nicht oder falsch werben. es nutzt ja auch nicht wirklich, wenn jemand nach dem Michel sucht und dann vor dem hotel steht, der ist auf besichtigungstour und will nicht einchecken.

  2. Also ich bin es langsam Leid diese platte Gleichsetzung SEO = Spam zu lesen. Wer in seinem Blog so einen Humbug verbreitet der kann offenbar weder Google noch Wikipedia benutzen. Man würde von einem Blog wie diesem ein wenig mehr Niveau und Medienkompetenz erwarten.

    Das ist ja so als würde man alle Frauen Huren nennen oder behaupten alle Schwarzen würden mit Drogen handeln. Peinliche Vorurteile.

    RTFM!

  3. Naja, wenn sich die gehobene Medienkompetenz der White-Hat-SEOs darin erschöpft, Googles Optimierungs-Verbote zu kennen und möglichst genau entlang dieser Linie zu “optimieren” (und anders läßt sich dieses ehrwürdige Gewerbe ja kaum noch betreiben, wie das Beispiel BMW jetzt zeigt), dann kann mir diese Medienkompetenz gestohlen bleiben.
    Ausgangspunkt der SEOs ist eben, um im obigen Beispiel zu bleiben, von diesem einen Hamburger Hotel dafür angeheuert zu werden stärker aufzufallen als die anderen Hamburger Hotels. Ausgangspunkt desjenigen, der ein Hotel in Hamburg sucht ist es hingegen, Hamburger Hotels zu finden. Oder auch anhand von Kriterien, die er irgendwie in seine Suchanfrage einfließen läßt, ganz spezifische Hamburger Hotels zu finden. Ein Merkmal, das ihn aber nicht interessiert, das mit Sicherheit keine Relevanz im Sinne seiner Recherche hat, ist, welches Hotel das Geld und den richtigen Riecher hatte, den besten SEO zu beauftragen.
    SEOs und Suchmaschinenbenutzer haben also völlig gegensätzliche Interessen. Mein “peinliches Vorurteil” besteht darin, dieses Thema einseitig aus der Sicht eines Recherchierenden zu betrachten.

  4. Lieber “LH”: Also Sie haben SEO schlicht nicht verstanden. Der SEO sorgt dafür, dass wenn Sie Hamburg Hotel suchen, sie auch ein solches finden und zwar genau das was wirklich darauf angewiesen ist unter Hamburg Hotel gefunden zu werden, nämlich ein Hotel aus Hamburg. Wo da gegensätzliche Interessen sind will ich von Ihnen wissen.

    Spam fängst erst da an wo eine Seite auf Hamburg Hotel optimiert wird wo kein Hamburg Hotel zu finden ist. Und von recherchieren kann bei Ihnen nicht die Rede sein. Das ist Leser für dumm verkaufen was sie hier machen. Sie gehören zu den Leuten die vor ein Paar Jahren erzählt haben das Internet sei nur zum Bomben basteln und für Pädophile gut.

    Bei dem Unsinn den Sie hier verbreiten wuindert es mich nicht, dass Sie sich nicht einmal trauen namentlich dazu zu bekennen.

  5. Sie gehören zu den Leuten die vor ein Paar Jahren erzählt haben das Internet sei nur zum Bomben basteln und für Pädophile gut.

    Pruuuust!!!
    Lambert, Du warst das also immer!!! ;-)

    @Tadeusz Szewczyk: s. Seitz’ Addendum zu Godwin’s Law. Sie haben verloren.

    ;-)

  6. Ja, ich fühle mich durch die Charakterisierung sehr gut getroffen! ;-)

    LH, auch bekannt und berüchtigt als “der Namenlose”

  7. Wer Hexenjagd betreibt soll sich nicht wundern als Inquisition wahrgenommen zu werden.

  8. “Der SEO sorgt dafür, dass wenn Sie Hamburg Hotel suchen, sie auch ein solches finden und zwar genau das was wirklich darauf angewiesen ist unter Hamburg Hotel gefunden zu werden, nämlich ein Hotel aus Hamburg.”
    Was für eine aufschlussreiche Argumentation. Sie entkräftet nichts von dem, was LH korrekt zusammenfasst.

  9. Soviel Unvermögen sich auf ein Thema einzulassen habe ich schon lange nicht erlebt.

    Lesen Sie sich erstmal ein Paar Artikel für Einsteiger durch damit sie überhaupt wissen wovon sie sprechen. Das wird mir hier zu unerträglich. Das ist keine Diskussionskultur, das ist Diffamierung.

    In der Wirtschaftswoche:
    http://www.google.de/search?q=site%3Awww.wiwo.de+suchmaschinenoptimierer

    Bei phlow.net (Grimme nominiert 2004):
    http://phlow.net/webtechnik/beruf_linkfarmer_offsiteoptimierung.php

    Internet World kennen Sie ja vielleicht. Bloofusion wahrscheinlich nicht.
    http://internetworld.de/iw_downloads/0511/booklet-seo-fuer-entscheider.pdf

    Ihre Unwissenheit ist genauso eklatant wie die der BMW-Stümper. Nur deswegen ist sowas in Deutschland überhaupt möglich, weil selbst die Leute die sich für medienkompetent halten und ausgeben, allen voran viele Blogger, Ammenmärchen und Plattitüden über SEO glauben und verbreiten.
    Bei Ihnen ist das aber besonders anzukreiden gibt es diesen Blog hier ja anscheinend schon seit 2001.

    Und weil es hier um Bücher und Bibliotheken geht, sollten Sie am besten diesen Buch in ihre Bestände aufnahmen um dem SEO-Analphabetismus vorzubeugen:

    http://www.galileocomputing.de/katalog/buecher/titel/gp/titelID-958?GalileoSession=54514626A2YVVG-66A8

    Und jetzt will ich hier kein unreflektiertes Bashing mehr hören, sonst schreibe ich darüber auch einen Artikel und wird erst recht peinlich.
    Wenn Sie nämlich Google benutzen könnten würden Sie vielleicht bemerkt haben, dass ich für Google Blogoscoped schreibe der diesen BMW-Fall erst losgetreten hat.

  10. Danke für die Links. Die bestätigen allerdings, was man den SEOs vorwirft. Zwar ist es ja eine nützliche und gute Dienstleistung, “Putzerfisch” zu sein (ich beziehe mich jetzt auf den wiwo-Artikel.

    Allerdings ist der Rest doch eben Suchmaschinenspam: Der Kunde bezahlt und wird im Ranking möglichst weit nach oben gepusht. Nicht sein Angebot, seine Seite, sein Content oder sein Produkt zählt, sondern das Geld, was dem SEO gegeben hat.

    Auch wenn man sich hier durchaus kritische mit Suchmaschinen usw. auseinandersetzt, möchte ich mal den wiwo-Artikel zitieren:

    „Nach oben wollen alle“, sagt Google-Sprecher Stefan Keuchel. „aber wir wollen, dass die inhaltlich interessantesten Seiten oben stehen.“

    Das kann ich voll und ganz unterschreiben.

    Öbrigens:

    Und jetzt will ich hier kein unreflektiertes Bashing mehr hören, sonst schreibe ich darüber auch einen Artikel und wird erst recht peinlich.

    Nur zu.

  11. Hallo Herr Szewczyk, ich muß Ihnen widersprechen: Der SEO sorgt nicht dafür, daß das Hamburger Hotel gefunden wird. Dafür sorgt die (auch vollkommen ohne SEO realisierbare) Website des Hotels plus Websuchmaschine, Punkt. Mehr noch: Die Websuchmaschinen werden geradezu daraufhin perfektioniert, auch solche Informationen zu finden, zu indexieren und angemessen in den Suchergebnissen zu repräsentieren, die unprofessionell und stümperhaft zusammengestellt worden sind. Was nicht heißt, daß es nicht lohnend und wünschenswert ist, wenn sich der Betreiber einer Website beispielsweise mit Webstandards beschäftigt und auch sonst die Interessen seiner Benutzer berücksichtigt.
    Nur, sich damit zu beschäftigen, wie das Informationsangebot und das Informationsinteresse potentieller Benutzer zueinander passen ist eben etwas anderes als sich mit dem (geldwerten) Unterschied des Informationsangebots zu anderen, “konkurrierenden” Informationsangeboten zu beschäftigen. Es sind unterschiedliche Zwecke, wie gesagt.

    Und daß Sie ihn Zeitungsartikeln zitiert werden, bei Google Blogoscoped den BMW-Fall losgetreten haben etc. mag Sie ja zu einer großen Autorität machen, aber Ihren Argumenten fügt das nun mal rein gar nichts hinzu, sorry.

    Aber hey, mit einem Artikel zu drohen: Das läßt natürlich auf einige Medienkompetenz schließen… ;-)

  12. Zeigt Tadeusz Szewczyk seine SEO Kompetenz vor allem darin, dass er durch viele Einträge in diesem (und anderen?) Blogs versucht, seine eigene Website im SE-Ranking nach oben zu bringen? Keine schlechte Taktik :-)

    Ansonsten natürlich: “Gröhl”, was seine Argumentationsbasis angeht. IMHO ist und bleibt das beste (und einzig ethisch vertretbare) “O” darin, sich bei der Website-Gestaltung Acessibility und Usability auf die Fahne zu schreiben und Content (!) zu produzieren. Dann würde der Wettbewerb im Sinne der SE-Nutzer und nicht im Sinne der SEO-Betreiber und deren Kunden funktionieren.

    JMO, Thomas Kiser

  13. Schoenen Dank fuer die Links! Natürlich ist auch SEO ein ehrenwerter Beruf, genauso wie der Beruf des Maklers, Versicherungsvertreters und Erotikanbieters.
    Das bezweifele ich persoenlich nicht. Das es einen SEO aber stoert – nachdem er monatelang daran gearbeitet hat mit dem Begriff Suchmaschinenoptimierer auf Seite/Platz 1 bei google zu kommen – sehen zu muessen, dass dort auch (von uns voellig unbeabsichtigt und hoffentlich nur temporaer) netbib auf Seite 1 steht, kann ich gut verstehen.
    Ich habe fast nichts gegen SEOs, ich kenne sogar welche…
    Zum Thema Informationskompetenz:

    Bei dem Unsinn den Sie hier verbreiten wuindert es mich nicht, dass Sie sich nicht einmal trauen namentlich dazu zu bekennen.

    Wir benutzen hier eine relativ neue Technik (die auch manche SEOs kennen), sie nennt sich “Verlinkung” (bei uns sind die sogenannten “Links” z.Z. hellblau). Wenn man z.B. auf den Namen eines Kommentators klickt, ist dahinter oft ein sogenannter “Link” verborgen, meist fuehrt dieser dann zur Webseite des Kommentators. Auch m Fall von LH gibt es sofort weiterfuehrende Informationen. Einfach mal ausprobieren!

  14. *rofl*

    So, nun warten wir doch mal gespannt, dass der angedrohte Artikel demnächst hier angekündigt wird. Ein kritischer interdisziplinärer Diskurs zm Thema kann auch unserer Zunft nicht schaden, besonders, wenn er mit soviel Engagement betrieben wird.

  15. Gegen Ignoranz kann man nicht argumentieren. Ignoranz kann man seinerseits nur ignorieren. Ich habe den Fehler gemacht gegen Ignoranz vorgehen zu wollen. Die Kommentare die Sie hier anbringen beweisen doch nur immer und immer wieder, dass Sie nicht verstehen was SEO ist. Sie haben sich nicht einmal die Erklärung auf meiner Homepage durchgelesen.

    Das zeigt, dass Sie allesamt hier mit neuen Techniken wie “Links” nicht umgehen können. Deswegen braucht es auch SEOs, damit sie die Usability derart erhöhen, dass selbst ignorante Zeitgenossen wie Sie die Information mitbekommen obwohl sie es nicht wollen. Ich werde das in Zukunft bei meiner Arbeit berücksichtigen.

    Und nochmal eine FAQ:

    Was macht der Suchmaschinenoptimierer? Er wertet die Website auf. Er erweitert und fokussiert die Inhalte, verbessert den Quelltext (macht ihn Standard-konform, schlank, stellt um auf CSS-Layout). Er benennt Dateien nach dem was sie zeigen, nicht bild 1.jpg sondern tadeusz-szewczyk.jpg. Er setzt selbst erklärende “sprechende” URLs. Er baut eine Sitemap, verlinkt die Website in Webkatalogen und bei Themen relevanten Websites.

    Widerspricht SEO der Usability? Nein, SEO erhöht die Usability.

    Kann ich meine Tochter mit einem SEO vermählen oder frisst er sie bei lebendigem Leibe?
    Ja Sie können. SEOs ernähren sich nicht von Menschenfleisch. Aber passen Sie bei bloggenden Bilbliothekaren auf, die sind sehr blutrünstig.

    Wenn Sie ganz ohne SEO auskommen, warum haben Sie dann etwa optimierte URLs: “was-ist-denn-so-schlimm-an-suchmaschenoptimierung”? Sie Spammer! Machen Sie das weg oder ich melde Sie bei Google!

    “Zeigt Tadeusz Szewczyk seine SEO Kompetenz vor allem darin, dass er durch viele Einträge in diesem (und anderen?) Blogs versucht, seine eigene Website im SE-Ranking nach oben zu bringen?”

    Herr Kiser, mir ist aufgefallen Sie spammen Google indem Sie sich bei diesem Weblog verlinken lassen. Haben Sie schon etwas von dem nofollow-Attribut gehört? Ich habe die Einträge in ihrem Weblog nicht nötig, ich schreibe für einige andere Blogs und Ezines. Wenn Sie Google benutzen könnten wäre Ihnen das aufgefallen. Es freut mich aber, dass auch Sie sich nun trauen ihre zugegeben halbgaren Ausführungen mit ihrem Namen zu signieren. Alle Achtung. Wenn mir etwas peinlich ist unterzeichne ich auch nur mit Kürzel.

    “Die Websuchmaschinen werden geradezu daraufhin perfektioniert, auch solche Informationen zu finden, zu indexieren und angemessen in den Suchergebnissen zu repräsentieren, die unprofessionell und stümperhaft zusammengestellt worden sind.” Ja bei BMW ist Ihnen das auch gelungen ;-) Selten solche Inkompetenz gesehen. Aber zumindest stehen Sie dazu, Kompliment. Wie war nochmal Ihr Name? Meinen können Sie ja schon ausschreiben.

  16. Na, es geht doch. Das ist alles schön nachvollziehbar. So wünscht man sich seinen SEO, und wenn er dem Kunden die Usability optimiert, indem er Standards berücksichtigt, ist das doch prima! Solange das in diesem Rahmen bleibt, ist doch alles bestens. Das täuscht dennoch nicht darüber hinweg, dass die Branche einen verdient schlechten Ruf hat. Aber: ich habe keinen Grund, Ihre Dienstleistung in Zweifel zu ziehen. Sie können ja gerne den Ruf polieren, aber vielleicht das nächste Mal “Pädophile” und “Stümper” im Mantel lassen (egal in welchem Kontext verwendet), da leuchten jedem vernünftigen Menschen gleich die roten Lämpchen auf ;-)

  17. Nein, ich will mich nicht auf die rechthaberische Ebene dieses Herrn runterlassen und seine vollgaren (sic!) Ausführungen en détail kommentieren. :-)
    Wer die diversen Schreiber in diesem Thread nicht auseinanderhalten kann (wessen Blog?, wer verlinkt auf was?, wer hat wie viele Kommentare geliefert?) und sich in Wortwahl und Niveau dermassen in die Nesseln setzt, erhält von mir ein finales “Plonk”. (Womit mein Plonk-Counter in diesem Blog auf “2″ angestiegen ist.)
    Smile, Thomas Kiser

  18. Was macht der Suchmaschinenoptimierer? Er wertet die Website auf. Er erweitert und fokussiert die Inhalte, verbessert den Quelltext (macht ihn Standard-konform, schlank, stellt um auf CSS-Layout). Er benennt Dateien nach dem was sie zeigen, nicht bild 1.jpg sondern tadeusz-szewczyk.jpg. Er setzt selbst erklärende “sprechende” URLs. Er baut eine Sitemap, verlinkt die Website in Webkatalogen und bei Themen relevanten Websites.

    So etwas nenne ich noch nicht Suchmaschinenoptimierung, sondern saubere Webseitengestaltung, aber meinetwegen: Akzeptiert.

    Wenn Sie ganz ohne SEO auskommen, warum haben Sie dann etwa optimierte URLs: “was-ist-denn-so-schlimm-an-suchmaschenoptimierung”? Sie Spammer! Machen Sie das weg oder ich melde Sie bei Google!

    Wenn Sie eine sachliche Diskussion fordern, warum greifen Sie dann auf dermaßen kindische Formulierungen zurück?

    Zum Thema: Das es unterschiedliche Wege der “Suchmaschinenoptimierung” gibt, ist unbestritten. Ein paar der dargelegten sind legitim. Aber wollen Sie ernsthaft bestreiten, dass es nicht nur eine Minderheit der SEOs sind, die über Linkfarmen, Doorway-Pages und ähnliche Tricksereien Suchmaschinen im wahrsten Sinne des Wortes vollspammen?

  19. Was macht der Suchmaschinenoptimierer? Er wertet die Website auf. Er erweitert und fokussiert die Inhalte, verbessert den Quelltext (macht ihn Standard-konform, schlank, stellt um auf CSS-Layout). Er benennt Dateien nach dem was sie zeigen, nicht bild 1.jpg sondern tadeusz-szewczyk.jpg. Er setzt selbst erklärende “sprechende” URLs. Er baut eine Sitemap, verlinkt die Website in Webkatalogen und bei Themen relevanten Websites.

    Genau. Das ist der “Putzerfisch” wie er auch im verlinkten wiwo-Artikel beschrieben wird. Wenn es dabei bleibt – super!
    Aber es scheint ja auch (das steht auch im verlinkten wiwo-Artikel) darum zu gehen “möglichst weit nach oben zu kommen” – sprich: Die Suchmaschine zu manipulieren.

    Das sind zwei paar Schuhe.

    Das Problem ist: Den “Putzerfisch” sieht man nicht, denn wenn er seine Arbeit gut macht, merkt man davon an der Oberfläche nichts.
    Wer viel im Netz recherchiert, der sieht aber die anderen, die schwarzschafigen SEOs.

    Allerdings muss ich DZ und TK recht geben, was das Niveau angeht!

  20. So der Artikel ist fertig. Ich nehme an die meisten von Ihnen werden ihn nicht lesen weil das zuviel Text ist, sie sind ja eher auf kurze Texte ohne Hintergrund fixiert.

    Ich vermisse immer noch die Berichtigung per strike-Tag im obigen Text. Es nützt nichts mir hier unten zuzustimmen, wenn die am meisten sichtabre Infomation nach wie vor falsch ist.

    Ach so Herr TK, jetzt kann ich Sie auch unterscheiden, nachdem Herr (Frau?) MB, CH, DZ aufgrund ihrer so unterschiedlichen Kürzel ein wenig ununterscheidbar sind. Sie sind derjenige der Comic-Sprache benutzt.

  21. Na, noch nicht gefunden? Gestern kamen doch die Antworten noch wie aus der Pistole geschossen…

    Hier der Link zu Phlow.

  22. Vielen Dank für den Artikel! Er wiederholt allerdings bisher nur die Dinge, die eigentlich unstrittig sind (haben Sie unsere Kommentere eigentlich gelesen?):

    Putzerfisch gut – alles andere schlecht. Wobei das “Putzerfisch” von mir nicht abfällig gemeint ist – ganz im Gegenteil!

    Noch eine kleiner Tipp: Wenn Sie Diskussionsteilnehmer von vornherein abqualifizieren (in dem Sie ihnen z.B. vorwerfen, anderen Menschen einzureden, das Netz sei für Pädophile da) und auf nebensächlichen Dingen rumhacken (z.B. auf der Tatsache, dass die netbib-Autoren für ihre Namen gerne Kürzel benutzen), dann werden Sie nicht unbedingt sehr ernst genommen!

    PS: Wenn Sie ein “Plonk” für “Comicsprache” halten, naja …