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Web-based Office mit Java – und Googles neue Ambitionen

ThinkFree Office Online riskiert eine neue Auflage einer alten Idee: Office-Anwendungen, die keinerlei Installation oder Arbeitsdaten auf der lokalen Festplatte benötigen, sondern direkt aus dem (Java-fähigen) Browser heraus gestartet und verwendet werden können. Dieser Gedanke hatte sich in den Neunzigern mit Java verbunden; viele erwarteten, daÃ? das Desktop-zentrierte Arbeiten dank dieser Software nicht mehr auf Microsoft-Produkt angewiesen wären. Bestätigt hat sich diese Erwartung jedoch kaum. Heute kennen wir vor allem AJAX-Anwendungen im Webbrowser:
Die jüngsten Gerüchte über Googles G:Drive, eine Art persönliche Festplattenerweiterung per Internet (“Store 100% of User Data”, wie es Greg Linden zufolge jüngst in einer Google-Präsentation hieÃ?), in Kombination mit dem – gestern bestätigten – Kauf von Writely durch Google (netbib über Writely) scheinen mir allerdings sehr deutlich darauf hinzuweisen, daÃ? diesen anzeigenfinanzierten, AJAX-basierten Office-Anwendungen die Zukunft gehört. Insbesondere dann, wenn ihr Besitzer Google heiÃ?t.

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Autor: Lambert Heller

Librarian 2.0, interested in knowledge management, publishing and communities on the web. Likes Open Access / Open Data. Hannover, Germany.

Ein Kommentar

  1. Wobei man bei der Anwendung webbasierter Dienste stets daran denken sollte, dass man damit auch keine Kontrolle mehr darüber hat, wer die Daten einsieht. In der Wirtschaft und in datenschutzrechtlich prekären Szenarien (Personalangelegenheiten etc.) werden solche Anwendungen deswegen hoffentlich auch in Zukunft nicht eingesetzt.