OAN weist hin auf: Steve Hitchcock, Nature brings the Semantic Web and enhanced citation, visibility to papers in EPrints, Eprints news, April 25, 2006.
Der Social-Bookmarking-Dienst Connotea greift über die OAI-PMH-Schnittstelle verbreiteter Repository-Softwaresysteme wie Eprints auf die Metadaten angesurfter Beiträge zu. Der Benutzer kann so per Anklicken eines entsprechenden Bookmarklets neben der URL auch die bibliographischen Daten des jeweiligen Beitrags automatisiert mitabspeichern. Und, das hebt der Artikel dankenswerter Weise deutlich hervor, damit verbunden auch selbstgewählte Schlagwörter, sogenannte Tags.
Das Sammeln bibliographischer Metadaten wird von CiteULike, BibSonomy und Connotea inzwischen sehr sinnvoll unterstützt. Was in der Metadaten-Ã?kologie des Webs noch fehlt sind Anwendungen, in denen Benutzer Zitate und Verweise erstellen und hierbei nahtlos auf ihre Daten bei Diensten wie Connotea oder BibSonomy zurückgreifen können. Von groÃ?em Nutzen wäre es z.B., in einem Wikipedia-Artikel einen Quellennachweis generieren zu können, indem man den “Cite Key” angibt, unter dem die Quelle in BibSonomy oder einem ähnlichen Dienst abgelegt ist.
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1.5.2006 um 10:20 Uhr
Ein Tool, um angesetzte Literaturangaben in Wikipedia auswerten (zum automatischen Verlinken auf Bibliotheksbestände) und generieren (aus Katalogen, Bookmarkingdiensten etc.) zu können, ist schon lange fällig. Prädestiniert dafür wäre ein bibliothekarischer Computerlinguist mit Programmierkenntnissen – ich kann sowas jedenfalls nicht mal so nebenbei programmieren, das ist eher ein größeres Projekt (aber machbar).