Die neuerlichen Kontroverse um die Einbindung von Amazon-Werbung in Bond-OPACs von OeBs hatten wir hier.
Eine Diskussion dazu lief in inetbib. Die Bibliotheken in Heidelberg und Mannheim haben nach der neuerlichen Stellungnahme der Rechtskommision des DBV auf Veranlassung der jeweiligen Rechtsämter die Amazon-Links entfernt.
Heute verweist mich Reinhard Markner, dessen Artikel in der FAZ am 20.4. die neue Debatte losgetreten hatte, auf einen Beitrag im “anarchitect”: Auch in Magdeburg wurde Amazon rausgekelt.
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4.5.2006 um 13:53 Uhr
Die Stadtbücherei Münster hingegen, die im Artikel auch genannt wurde (stellvertretend herausgegriffen für viele andere Bond-Kunden), sieht offenbar keinen Handlungsbedarf. An der Gestalt der Links selbst läßt sich übrigens ablesen, was ohnehin naheliegend ist: Amazon kann jederzeit nachvollziehen, welche Kunden von den Bibliothekskatalogen auf seine Seiten umgelenkt werden.