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LaTeX-Vorlage für die AbschluÃ?arbeit

SDI, das Weblog von Studenten der Informationswissenschaft in Regensburg, brachte vor zwei Wochen einen bemerkenswerten Beitrag über das Schreiben wissenschaftlicher (AbschluÃ?-)Arbeiten mit dem freien Textsatzsystem LaTeX. Geboten wird hier nicht nur eine prima aktuelle Quellensammlung zum Thema LaTeX, sondern Autor “Stoffel” stellt auch eine sehr ausgefeilte Dateivorlage zur Verfügung. Fantastisch! Und da sage noch einer, LaTeX könne in puncto Benutzerfreundlichkeit nicht mit MS Word konkurrieren. Jedenfalls ist die Kombination der komfortablen, natürlich kostenlosen LaTeX-Werkzeuge mit der Vorlage, die man eigentlich nur noch mit den eigenen Texten zu “befüllen” braucht, um sie danach vielleicht noch spielerisch zu variieren, sehr niedrigschwellig.

Einen kleinen Tipp kann ich noch hinzufügen: Jens Bergers jurabib-Package enthält Zitierstile, die den Gepflogenheiten deutscher Geistes- und Sozialwissenschaftler entsprechen. (Achtung, die verlinkte Website ist nicht, wie man auf den ersten Blick meinen könnte, veraltet, sondern enthält in der linken Spalte Links zur aktuellen Dokumentation, einer Galerie mit Beispielen etc.)

P.S. Suchanfragen nach LaTeX bzw. BibTeX bei netbib sind lohnend, wenn man sich für die Verzahnung dieser Systeme mit Wikis, Social Bookmarking u.ä. Diensten interessiert.

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Autor: Lambert Heller

Librarian 2.0, interested in knowledge management, publishing and communities on the web. Likes Open Access / Open Data. Hannover, Germany.

4 Kommentare

  1. LaTeX ist noch lange nicht tot. Es hat sich prima bewährt und ist mit XeTeX http://scripts/sil.org/xetex jetzt auch Unicode- und TrueType/OpenType-tauglich geworden. Wer in Sachen TeX auf dem neuesten Stand bleiben möchte, sollte einen Blick auf XeTeX werfen!

  2. Upps, URL versaubeutelt: richtig ist http://scripts.sil.org/xetex

  3. Danke für die Ergänzung! Und in der Tat, solche Neuentwicklungen zeugen natürlich von der Lebendigkeit des LaTeX-Systems.

  4. Danke für die Blumen!

    Die Vorlage entstand natürlich, wie auch schon im Original-Artikel geschrieben, unter Zuhilfenahme vieler anderer Quellen, und stellt in dieser Form ein gemeinsames Werk von Christoph Mandl und Christoph Pfeiffer (stoffel) dar. Das angesprochene Jurabib wird ebenfalls verwendet; Zitation und deren Disziplinenbedingte Unterschiedlichkeit ist ein Phänomen, immer wieder interessant. Die hauptsächliche gedankliche Arbeit der Vorlage ist in der format.tex ja schön nachzuvollziehen.

    Und wenn auch die Anwendung der Vorlage weniger viel Arbeit benötigt setzt die zusätzliche ungefähre Anpassung an jeweilige Gestaltungsvorlagen der Disziplinen/Lehrstühle doch etwas mehr an Fummelei voraus.

    Gerade die typographischen Feinheiten wurden – soweit möglich, und uns bekannt – versucht umzusetzen. Somit wurde manchmal durchaus einiges an Zeit in die Form gelegt, wir hoffen es dient der Lesbarkeit.

    In Markus Kohms Koma-script (www.komascript.de) findet sich unter Punkt 2.8 der Dokumentation Einiges bzgl. schriftlicher Arbeiten und deren Vorgaben, lesbar auch für nicht LaTeX-Nutzer.

    Die Vorlage stellt in diesem Sinne ein anpassbares Grundgerüst dar, wo sicher einiges anzupassen und zu verfeinern ist, viel Spass dabei.