Der US-Historiker Roy Rosenzweig würdigt in einem Essay (The Journal of American History Volume 93, Number 1 (June, 2006): 117-46) ausführlich die Stärken und Schwächen der Wikipedia als fachwissenschaftlichem Medium:
Although Wikipedia as a product is problematic as a sole source of information, the process of creating Wikipedia fosters an appreciation of the very skills that historians try to teach. (…) Wikipedia has even developed its own form of peer review in its debates on whether articles deserve “featured article” status. (…) Thus, those who create Wikipediaâ??s articles and debate their contents are involved in an astonishingly intense and widespread process of democratic self-education.
Rosenzweig gelangt nicht nur zu dem SchluÃ?, daÃ? professionelle Historiker aktiv zur Wikipedia als dem “Familienlexikon des 21. Jahrhunderts” beitragen sollten, sondern legt vor allem Wert darauf, daÃ? commons-based peer production ein sehr wichtiges neues Modell für die Praxis seines Fachs sei. Und die Wikipedia sei “nur” ein Beispiel für solche Vorgehensweisen.
(Google Scholar, Wikipedia (en) zum Begriff commons-based peer production.)
Dringend zur Lektüre empfohlen!
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26.6.2006 um 21:50 Uhr
Ein paar kurze Einblicke in den Text gibt es hier, aber ich kann mich nur der Lektüreempfehlung anschliessen. Interessant ist es allemal.