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Verleger wollen alles wissen

Einer Heisemeldung kann man entnehmen, dass Verleger gerne einen (fast) schrankenlosen Zugriff auf die Logdateien der Internetprovider haben, um Tauschbörsennutzer hochzunehmen.

Warum nicht – wenn im Gegenzug die Autoren dieser Verlage einen vollen Zugriff auf die Buchführung der Verleger bekommen. Immerhin scheinen Betrügereien bei der Abrechnung sehr häufig vorzukommen. ;-)

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Ein Kommentar

  1. Wären Zeit und Geld nicht besser in ein komfortables, preisgünstiges und legales eigenes Angebot investiert? Anstatt von den Fehlern der Musikindustrie zu lernen, hat man in der Branche viel zu lange abgewartet. Selbst das eigene Angebot “Volltextsuche Online” kommt nur sehr zögerlich in Gang.
    Während bei Musik-CDs nach Kundenbeschwerden zunehmend auf Kopierschutzverfahren verzichtet wird, gibt es in der Hörbuchbranche immer noch Befürworter für deren Einführung.
    Nunja, Kinder müssen ihre eigenen Fehler machen, aber ist die Buchbranche nicht mittlerweile erwachsen?
    Womöglich ist es auch ein spezifisch deutsches (und teilweise US-amerikanisches Problem), dass auf technische Änderungen statt mit Innovation mit Jurisdiktion reagiert wird.