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del.icio.us versteht nur URL, oder: Connoteas Sonderstellung unter den Folksonomy-Diensten

Ich wünschte, ich könnte Patrick Danowskis Hinweis Warum del.icio.us für Bibliothekskataloge untauglich ist widersprechen, aber ich kann ihm leider nur zustimmen. Weshalb? Büchern korrespondiert heute nicht mal ansatzweise so etwas wie eine einheitliche, permanente URL. URLs sind jedoch das Einzige, womit die Benutzer- und Tag-reichste Folksonomy-Datenbank del.icio.us Objekte identifiziert. Ohne wahnsinnig viel Redundanz oder brüchige Hilfskonstruktionen kann, wer heute Print-Artikel, Bücher oder ähnliches in eine persönliche und soziale Plattform aufnehmen und verschlagworten will, dies nur mit LibraryThing oder ähnlichen Diensten tun. Und wer auf Medienkonvergenz wert legt, also Web-Objekte mit permanenter URL und andere Medien möglichst einheitlich verwalten will, hat noch weniger Auswahl – da bleibt dann Connotea, und mit Abstrichen, weil mehr oder weniger stark Web-Objekte von anderen Medien trennend – CiteULike und BibSonomy.

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Autor: Lambert Heller

Librarian 2.0, interested in knowledge management, publishing and communities on the web. Likes Open Access / Open Data. Hannover, Germany.

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