Unter den Nominierten für den in diesem Jahr erstmals ausgeschriebenen Bibliotheksinnovationspreis befindet sich u.a. die Uni Konstanz mit MedioVis, einem spannenden Katalogprojekt, das die dortige UB gemeinsam mit der AG Mensch-Computer-Interaktion betreibt. MedioVis ist
ein Browser für die visuelle Suche und Recherche in multimedialen Katalogen
Wie es funktioniert? Die bibliografischen Metadaten zu audiovisuellen Materialien werden aus der Katalog- in eine SQL- (später geplant: XML-) Datenbank exportiert und dort mit Informationen von Amazon, der Internet Movie Database und Google Earth angereichert. Die Abfrage des Ausleihstatus erfolgt live in der Ausleihdatenbank. AuÃ?erdem gibt’s eine netten Lageplan mit Markierung des Standortes des gewünschten Mediums auf dem Regal. Suche und Browsing in der Datenbank – laut Projektuntertitel die “visuelle Exploration in komplexen und heterogenen Datenbeständen” – erfolgt über einen eigens herunterzuladenden Java-Client. Dieser soll auch an andere Datenbestände anpassbar und damit nachnutzungsfähig gemacht werden – aber auch die Entwicklung eines Webinterfaces ist angedacht.
Die Gewinner des Bibliotheksinnovationspreises werden heute nachmittag auf der Education Quality bekannt gegeben. MedioVis halte ich für einen heiÃ?en Kandidaten – Konstanz, üb deine Dankesreden
Ähnliche Beiträge:
- SuUB Bremen: Open Access im Katalog Open Access News macht darauf aufmerksam, daÃ? die Suchseite der...
- EDZ-Celex-plus Mal etwas aus der Praxis :Auf den Seiten des sehr...
- Sessel, Sofas oder Liegen Der 24-Stunden-Betrieb in der Unibibliothek Konstanz...
- Schokocrossing: Share your taste Registrieren Sie noch heute für das innovative Projekt Schokocrossing. Lassen...
- Virtueller Katalog Theologie und Kirche Dieses neue KVK-Produkt ist auch für die Aufsatzsuche hilfreich. Bei...