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Elite oder Elend?

Die Aachener Zeitung berichtet über das “Bibliothekswesen” der RWTH Aachen:

Elite oder Elend? Das Bibliothekswesen der RWTH Aachen verbucht seit Jahren miserable Noten. Die Universität verzettelt sich: 1,1 Millionen Bände sind auf rekordverdächtige 218 Bibliotheken der Institute verteilt – 80 Büchersammlungen hütet allein das Uniklinikum.

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Autor: Edlef Stabenau

Ich bin Bibliothekar

2 Kommentare

  1. Leider kann man den Ausführungen nicht widersprechen. Ich habe im Lauf meines Lebens schon etliche wissenschaftliche und Universitätsbibliotheken als Benutzer kennengelernt, aber es erstaunt mich doch, wie groß die Schere zwischen der Exzellenz der RWTH und der Qualität ihrer Bibliothek ist. Man braucht sich nur mal die lizensierten Datenbanken anzuschauen um zu erkennen, dass da nichts besonderes geboten wird.

  2. Kann ich leider nur bestätigen. Die Bibliotheksleitung soll sich lieber an die eigene Nase fassen statt zu jammern und noch mehr Ineffizienz zu verlangen.
    “…400 Mitarbeiter in den 218 Bibliotheken der RWTH für mehr als 30.000 Studierende – das ist ein Scherz!» Mindestens 2000 Angestellte brauche die RWTH, um ihre Bibliotheken auf Vordermann zu bringen, schätzt Dr. Eich – und zu konzentrieren.”
    Pro Angestellte nur 15 Studis! Gibt’s nicht mal in den US-Elite-Unis.