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Sacherschließung: Von der einsamen Pflicht zum populären Spiel

Mittwoch, 31. Januar 2007 | Autor: Lambert Heller

Einem Bericht der Sozialforscher vom Pew Internet & American Life Project haben im vergangenen Dezember 28% der befragten Internetbenutzer die Frage

“Please tell me if you ever use the internet to categorize or tag online content like a photo, news story, or a blog post.”

bejaht, 7% wollen gar täglich kategorisiert oder getaggt haben. Mit dieser Frage sollte die wachsende Benutzung von Webangeboten mit Tagging - “such as http://del.icio.us/ (a site for sharing browser bookmarks), http://www.flickr.com/ (a photo sharing site), http://youtube.com/ (a video sharing site) and http://technorati.com/ (the blog search engine)” - erfaßt werden.

“Shifted Librarian” Jenny Levine kommentiert das sehr treffend:

Yes, imagine if librarians had tried to teach tagging as contributing metadata (it didn’t even work for us). Make it fun, make it easy, make it useful to the individual and look what happens. Lessons for information literacy instruction? Think gaming, experiential learning, and immersive learning….

Dem ist wohl nicht viel hinzuzufügen. Die bislang größte Kampagne zur Popularisierung von Sacherschließungskonzepten hat bisher ohne Anteilnahme von Bibliothekaren stattgefunden.

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Thema: Bibliothek20

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Ein Kommentar

  1. naja, so langsam passiert auch hier in deutschland was.
    zum glück.