Während der ZVDD derzeit weitgehend wertlos ist, hat ein engagierter Ravensburger Wikipedianer eine groÃ?artige Bibliographie der digitalisierten Bände des BLV in der Wikipedia zusammengestellt. Da können sich die deutschen Bibliotheken ein Stück abschneiden!
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5.3.2007 um 12:09 Uhr
Die Universitätswelt hat das nicht auf sich sitzen lassen…
Klasse!
http://www.rzuser.uni-heidelberg.de/~oh9/pers/profs/schneidmueller/BLVS_Bibliographie_2007.pdf
5.3.2007 um 12:23 Uhr
Naja, da so DAUs wie ich es noch nie geschafft haben, ihren Acrobat Reader so zu konfigurieren, dass Links anklickbar sind (Tipps werden gern entgegengenommen) ist ein PDF-Dokument statt einer HTML-Seite ein zweifelhafter Fortschritt. Wieso bei Felix Fabri das bessere ALO-Digitalisat, das die Wikipedia nennt, unter den Tisch fällt, ist nicht nachvollziehbar. Die Autorenlinks der Wikipedia sind natürlich auch ein nicht zu unterschätzender Vorteil. Und während die Wikipedia zeitnah geändert werden kann, wird die nächste Aktualisierung des Heidelberger Dokuments sicher Monate auf sich warten lassen. Ob Heidelberg weitere Links bringt, habe ich nicht überprüft.
5.3.2007 um 13:17 Uhr
Die Alphabetisierungskampagne läuft noch. Wenn schon, dann bitte richtig zitieren: Ich lese im Heidelberger Dokument:
Bibliothek des Litterarischen Vereins in Stuttgart, in: Wikipedia. Die freie Ensyklopädie, URL:
[http://de.wikipedia.org/wiki/Bibliothek_des_Litterarischen_Vereins_in_Stuttgart ] (15. Februar 2007).
5.3.2007 um 16:55 Uhr
Ãh, stimmt ja alles, aber ich meinte das durchaus ohne Häme: ich finde es schön, dass durch so eine Dilettantenarbeit wie meine anscheinend tatsächlich der ein oder andere Wissenschaftler “plötzlich” auf solche bei Google und anderswo so trickreich versteckten Texte stößt. Ehrlich gesagt wäre ich bei der Ankündigung eines Angebots namens “Google Booksearch” und dem ganzen aufjaulenden Nebengeräuschen vom Untergang des Abendlands von Stümpern wie der Quaero-Lobby oder den Gallica-Verantwortlichen auf eines garantiert nie gekommen: dass hier plötzlich altgermanistische Editionen in Hülle und Fülle kostenlos bereitstehen.
Das Dokument aus Heidelberg besagt ja schon, dass die einzelnen Exemplare dort gar nicht alle so einfach zu bekommen sind, weil sie in einem DRW-Sonderbestand stehen (und andere stehen sicher für ein paar Jahre in einem Professorenbüro herum, andere hat vielleicht nicht jede Universitätsbibliothek). Wenn Lehrstühle inzwischen Digitalisate so ausdrücklich empfehlen wie dort, empfinde ich das als Gewinn. Und sehe es durchaus als Ermutigung, weiter im Internet interessant erscheinende Digitalisate aufzuspüren und z. B. in der Wikipedia auch weitgefächert zu verlinken. Wenn es die Texte dann in die Lehre schaffen: um so schöner. Dass man nicht alles wichtige zu irgendeinem Thema aus Büchern von 1830-1880 entnehmen kann, ist mir natürlich klar, aber wenn die Links nur ein paar Studenten dazu einladen, auch mal eine wissenschaftsgeschichtliche Perspektive einzunehmen oder auch nur mal das zu Tode strapazierte Zitat in der hundertsten Auflage des Standardwerks mal im Original auf den Kontext zu überprüfen: das freut mich schon durchaus.
6.3.2007 um 20:11 Uhr
>Naja, da so DAUs wie ich es noch nie geschafft haben, ihren Acrobat >Reader so zu konfigurieren, dass Links anklickbar sind (Tipps werden >gern entgegengenommen)
Gegenfrage: wie schafft man es, die Links nicht anklickbar zu machen? Werden die Links in dem oben verlinkten Dokument denn blau angezeigt? Wenn ja, sollte sich das Hand-Werkzeug verändern wenn man es über den Link bewegt. Ansonsten eventuell Bearbeiten -> Grundeinstellungen -> Allgemein -> Automatisch URLs im Text erkennen aktivieren, vielleicht hilft es ja?