Die Idee scheint in der Luft zu hängen: Emily Chang und John Tropea schreiben heute – unabhängig voneinander – darüber, daÃ? man zwar das persönliche Weblog abonniert sehen möchte (wie man es abonniert sieht beschrieb gestern Mihai Parparita), aber daÃ? das eigentlich nicht mehr reicht. Denn eventuell ist das, was man fotografiert, gesprochen, gelesen oder gebookmarkt hat genauso wichtig wie das, was man geschrieben hat. Eine Gattung neuer RSS-Remix-Dienste macht Webbenutzer nun zu den DJs ihrer öffentlichen Daten. (John Tropea nennt das auch Newsmastering.) Das ist wesentlich eleganter und vor allem selbstgesteuerter, als es der undurchschaubaren Relevanzbeurteilung der Websuchmaschinen zu überlassen, welche von diesen Daten gefunden und wie sie gesehen werden. Interessanter Nebeneffekt: In gewisser Weise ist das auch die Rückkehr der sog. Homepage. Einer intelligenter gewordenen Homepage natürlich, die aktuell bleibt ohne daÃ? man sie zu manipulieren braucht, die maschinenlesbar ist und sich daher “von selbst” der Umgebungen anpaÃ?t, in der ihre Inhalte ausgegeben werden, undsoweiter.
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