Die Liste der Katalog 2.0-Projekte wächst. Ein Neuzugang verdient besondere Erwähnung: VuFind ist ein modulares, offenes System, in das bibliografische Daten exportiert, mit Suchmaschinentechnologie indexiert und auf verschiedene Weise angereichert (z.B. mit nutzereigenen Tags oder Rezensionen von Amazon) werden können. Personalisierung, und zitierfähiger Export von einzelnen Datensätzen sind ebenso selbstverständlich wie die unter dem Schlagwort “faceted browsing” zusammengefassten intuitiven Möglichkeiten der Navigation und eine ausgesprochen klare Benutzeroberfläche.
Damit ist VuFind zwar noch nicht ganz dort angekommen, wo Kristin Antelman von der North Carolina State University den Katalog der Zukunft haben will, aber auf dem besten Wege dazu. Ihre Definition des “Next Generation Catalogs” (US-Speak für Katalog 2.0) ist deswegen erstklassig, weil sie verdeutlicht, dass das Thema keineswegs ein Hype ist, sondern Bibliotheken in ihren Kernkompetenzen beim Wissensmanagement herausfordert:
So what are some requirements for the ideal catalog? Among other things it should recognize clusters of knowledge, show the lineage of publications, identify authors, make previously unknown connections between works visible to the user, and show the authoritativeness and popularity of sources.
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9.8.2007 um 17:34 Uhr
Die in o.a. Liste der Katalogprojekte f.d. UB Mannheim positiv erwähnte Nutzerbewertung steht im Augenblick allerdings nicht zur Verfügung. Im Blog der Bibliothek heisst es dazu: “vorübergehend ist es leider nicht möglich, auf die im alten Online-Katalog eingetragenen Rezensionen zuzugreifen; sie müssen im Zuge der Umstellung auf den neuen Online-Katalog erst wieder neu eingebunden werden. Dies wird ebenso wie die Bereitstellung der Möglichkeit, neue Rezensionen einzutragen, noch etwas Zeit in Anspruch nehmen. Bitte haben Sie noch etwas Geduld.”
Ausserdem gilt: Derzeit keine Fernleihe möglich! (Das bereits seit dem 20. Juli) Ein Schritt von Bibliothek 2.0 Richtung Bibliothek 0.2
9.8.2007 um 18:48 Uhr
Mit Problemen ist bei “veränderten Lebenswirklichkeiten 2.0” ja immer zu rechnen, allerdings koennte ich mir vorstellen, dass es nicht allzuviel Arbeit machen wird, die Menge der Rezensionen zu migrieren