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Beiträge vom » September, 2007 «

Boston Public Library sagt Googles Digitalisierung ab - zugunsten der OCA

Sonntag, 30. September 2007 | Autor: Lambert Heller

Das Boston Library Consortium (BLC) ist seiner Selbstbeschreibung zufolge “an association of 19 academic and research libraries located in Massachusetts, Connecticut, New Hampshire, and Rhode Island”. Das BLC ist ein Schwergewicht unter den regionalen US-Bibliotheksverbünden: Unter den Teilnehmenden befindet sich u.a. die Boston Public Library, eines der größten und ältesten öffentlichen Bibliothekssysteme der USA, aber auch die Bibliothek des renommierten Forschungsinstituts MIT. Peter Suber, Open Access News, weist nun auf eine sehr interessante Presserklärung des BLC vom 20.9.2007 hin:

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Thema: Digitalisierung, open access | Ein Kommentar

Warum die Duisburger Bibliothek nicht über eine BCID böse sein wird

Samstag, 29. September 2007 | Autor: Christian Spließ

Nachdem den Duisburger Bookcrossern beschieden wurde, keine Bookcrossing-Bücher dort freizulassen - die Internetplätze sind, anders als die Garderobe, schon hinter den Sicherheitsschranken - wird die Bücherei jetzt wenigstens ein Exemplar aus ihrem Bestand mit einer BCID versehen erhalten. Denn aris1 fand bei seinem Urlaub in Griechenland einen deutschsprachigen Reiseführer, den er erstmal brav bei Bookcrossing registrierte. Was ihm nicht auffiel: Der Reiseführer gehört eigentlich der Stadtbücherei Duisburg. Offenbar hat der Kunde, der momentan auf Urlaub ist, den Reiseführer mitgenommen und schlichtweg vergessen. aris1 setzte sich also mit der Bücherei in Verbindung und wird den Reiseführer dann zurück nach Duisburg schicken. Ob die Mitarbeiter dann das Etikett aus dem Buch entfernen werden oder die BCID sonstwie bearbeiten? Und ob ein Bericht demnächst in der Zeitung auftaucht, schließlich wäre es durchaus eine Nachricht wert. ;-)
Dass Bibliotheksbücher natürlich KEINE BCIDs erhalten sollen ist im BC-Codex eindeutig geregelt. Gilt natürlich nicht für ausgeschiedene oder von der Bibliothek verkaufte natürlich.

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Regale, Regale, Regale

Samstag, 29. September 2007 | Autor: Christian Spließ

Da die wenigsten Leute ihre gelesenen Bücher weiter verkaufen oder wegwerfen, dokumentiert die über Jahre angewachsene Büchersammlung die Biographie ihres Besitzers. Nicht nur die intellektuellen Interessen, auch die Beziehungen zur Umwelt kann man aus der persönlichen Bibliothek im wahrsten Sinne „herauslesen“.

Die Jetzt.de-Community fordert ihre Mitglieder auf Bilder ihrer Bücherregale einzuschicken sowie zu erzählen warum man welche Bücher liest oder nun doch eher nicht.

Thema: Literatur, Medien | Kommentare geschlossen

British Library digitalisiert

Samstag, 29. September 2007 | Autor: Christian Spließ

Mehr als 100.000 Bände aus der British Library werden in den nächsten Jahren digitalisiert. Und wer jetzt meint Google stecke dahinter, der täuscht sich - die Britisch Library arbeitet mit Microsoft zusammen und hat sich darauf verständigt nur Bücher zu scannen, die in der Public Domain befindlich sind. Der Hauptmerk des Projekts liegt auf Werken des 19. Jahrhunderts.

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DGI-Tagung während Buchmesse

Donnerstag, 27. September 2007 | Autor: Juergen Plieninger

Nachdem ich bereits gestern die ASpB-Tagung einen Tag später beginnen habe lassen, als sie begonnen hat, weise ich hier auf die DGI-Tagung in 14 Tagen hin, worüber Frau Ockenfeld in intebib schrieb:

“in zwei Wochen beginnt in Frankfurt die diesjährige Buchmesse und begleitend
dazu vom Mittwoch 10. bis Freitag 12. Oktober die DGI-Online-Tagung.
Tagungsteilnehmer erhalten zu ihrer Tagungskarte wieder eine
Dauereintrittskarte zur Buchmesse, die auch an den Fachbesuchertagen von
Mittwoch bis Freitag und nicht nur an den allgemeinen Besuchstagen am
Wochenende gültig ist.
Das aktuelle Programm finden Sie unter
http://www.dgi-info.de/onlinetagung/programm2007.html
oder zum Ausdrucken unter
http://www.dgi-info.de/onlinetagung/Programm2007.pdf

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mp3-Dateien bei Amazon DRM-frei und ohne individuelle Wasserzeichen

Donnerstag, 27. September 2007 | Autor: FH

Wie der Heise Newsticker meldet, sind die bei Amazon angebotenen mp3-Dateien frei von DRM und enthalten auch keine Wasserzeichen, die eine Zuordnung zu Kaufvorgängen ermöglichen. Auf Wunsch einiger Plattenfirmen sind deren Dateien mit einem universellen Wasserzeichen versehen, dass sie als Amazon-Angebot identifizierbar macht. Vermutlich will man so testen, wieviel davon in Tauschbörsen landet. Bemerkenswert ist, dass neben den kleinen unabhängigen Plattenfirmen auch die Branchengrößen EMI und Universal vertreten sind.

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ASpB-Tagung an der TU Berlin beginnt

Mittwoch, 26. September 2007 | Autor: Juergen Plieninger

Heute beginnt die ASpB-Tagung in Berlin. Bibliothek 2.0 wird an verschiedenen Punkten thematisiert werden, beispielsweise morgen vormittag in einer Session der OPL-Kommission oder am Freitag in einem (ausgebuchten) Workshop zu Weblogs, Wikis & more.

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Die lernende Bibliothek - Konferenz in Innsbruck

Mittwoch, 26. September 2007 | Autor: Juergen Plieninger

Mit einer Session zu Bibliothek 2.0 begann die Tagung Die lernende Bibliothek in Innsbruck. Recht interessant aus praktischen Gesichtspunkten war der Vortrag der Kollegin Bonaria Biancu aus Mailand von der Biblioteca di Ateneo, welche gute Anwendungen ihrer Bibliothek zeigte. Die Kollegin pflegt auch ein persönliches Weblog. Auch der Vortrag von René Schneider von der HES Genf war sehr interesant und kritisch.
Bevor jetzt wieder von gewisser Seite gemäkelt wird, dass die Vorträge noch nicht online sind: Sie werden nach einer Überarbeitung online auf der Tagungshomepage verfügbar sein. Ich werde darauf dann noch einmal hinweisen!
Nachtrag: Wirklich fein ist von den Veranstaltern, dass drei Internet-PCs dastehen für Mail und solche Einträge wie diesen … Da könnten sich andere eine Scheibe von abschneiden.

Thema: Bibliothek20 | 2 Kommentare

Chat 2.0 barrierefrei

Mittwoch, 26. September 2007 | Autor: ES

Leider ist es mir nicht gelungen, das Webinar anzuhören, die Folien für diesen neuen Dienst von QuestionPoint sind zwar zu sehen (grösstenteils leer), aber der Sound kommt nicht mit. Webinar: Eliminating Barriers to Service with Lightweight Chat

This webinar, held on Sept. 19, 2007, explored how libraries can provide reference services to all users, including those using screen readers or other assistive technologies, with a focus on QuestionPoint’s new lightweight patron chat (”Chat 2″).

Soweit ich es verstanden haben, wird dieser “barrierefreie” Chat über QuestionPoint unter Verwendung von Infoeyes angeboten.

InfoEyes is a question and answer service for people with a visual impairment or other print limitation.
You can ask a question about anything!

Thema: Bibliothek, Technik | Kommentare geschlossen

Bilder der GBV Verbundkonferenz

Mittwoch, 26. September 2007 | Autor: ES

Ein grosses Lob an die Ausrichter der GBV Verbundkonferenz, der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen. Auf der Webseite sind Links zu den Bildern zu finden, die nicht nur einem lokalem Verzeichnis in Bremen liegen, sondern teilweise auch auf flickr hochgeladen wurden. Entweder man sieht sich die Diashow auf flickr an, pickt sich einzelne Bilder aus dem Angebot heraus (auch wenn es so aussieht: Ich war von Lamberts Anmerkungen nicht gelangweilt :-)) oder schaut sich alle bis heute vorhanden direkt im Album der Bremer KollegInnen an. Der Vorteil von flickr: Man kann sich die Bilder mit einem Klick in die eigene Favoritenliste eintragen…

Thema: Bibliothek20 | Kommentare geschlossen

jottit - das schnelle Wiki

Mittwoch, 26. September 2007 | Autor: ES

Joachim Eberhard verdanken wir den Hinweis auf jottit. jottit ist vielleicht am besten zu beschreiben als Wiki “für zwischendurch”, der Dienst kommt ohne Funktionsvielfalt aus und dient dazu extrem schnell Seiten zu publizieren. Es gibt keine Formatierungsmöglichkeiten, man kann ein bischen an den Farben ändern, und man kann auch festlegen, ob die Seite public (mit Passwort), privat oder von allen genutzt werden kann. Auch nett: Die Adresse kann vorgegeben und auch wieder geändert werden. Ich habe mal aus Spass netbib.jottit.com angelegt, vielleicht schaffen wir es ja, uns Donnerstag abend in Berlin zu treffen :-) Das System ähnelt ein bischen PBwiki, ist aber intuitiver zu benutzen. Da “Wiki Wiki” ja “schnell schnell” bedeutet, würde ich jottit glatt als “Wiki Wiki Wiki” bezeichnen.

Thema: Technik | 2 Kommentare

Bibliothek-2.0-Stammtisch in Berlin

Dienstag, 25. September 2007 | Autor: Lambert Heller

Patrick erinnert an den Termin des 3. Bibliothek 2.0-Stammtischs:

Morgen am Mittwoch, den 26.09.07, um 20:00 findet anlässlich der ASpB Tagung in Berlin der Bibliothek 2.0 Stammtisch statt . Treffpunkt ist wieder das Via Nova (Universitätsstr. 2-3a, S Bahnhof Friedrichstraße).

Selbstverständlich und ganz besonders dürfen sich diesmal die Teilnehmenden der ASpB-Tagung eingeladen fühlen. Alle interessierten Berlinerinnen und Berliner natürlich auch, klar. ;-)

Thema: Bibliothek20 | Kommentare geschlossen

Der Netbib-Podcast - Ausgabe 41

Dienstag, 25. September 2007 | Autor: Christian Spließ

Die Themenübersicht

Feedback

  • Kein Feedback von der Band, die mit “Addy will know” einen netten Song gemacht hat - daher kann ich ihn momentan leider nicht spielen, aber eventuell kommt da noch was nach. Hoffe ich doch. Ansonsten schaue man in folgenden Netbib-Artikel.

Themen der letzten Woche

Thema: Podcast | Ein Kommentar

Redewendungen

Montag, 24. September 2007 | Autor: Flusskiesel

Sicher haben wir in unseren Bibliotheken treffliche Nachschlagewerke für solche Dinge, diese Liste deutscher Redewendungen ist aber auch mal ganz informativ und unterhaltsam.

Thema: Recherche | Ein Kommentar

Geburtstag von Horace Walpole

Montag, 24. September 2007 | Autor: Flusskiesel

Der WDR Stichtag erinnert an den Erfinder des Schauerromans (MP3, Direktlink).

Thema: Kulturgut, Literatur | Kommentare geschlossen

Erste Buchmesse der Nachkriegszeit

Montag, 24. September 2007 | Autor: Flusskiesel

Ein Beitrag (MP3) aus der Reihe “Kalenderblatt”.

Thema: Buchhandel, Kulturgut, Literatur | Kommentare geschlossen

bloggende Professoren

Montag, 24. September 2007 | Autor: ES

Robert Basic hat sich mal die Mühe gemacht, eine Liste von deutschsprachigen bloggenden Professoren zu erstellen, unter dem Titel bloggende Professoren: die Liste - Deutschlands Denkelite schweigt findet man einige Vertreter und auch in den Kommentaren gibt es noch ein paar Hinweise. Professor Hobohm fehlt allerdings (noch) in der Liste…

Thema: Hochschule | 3 Kommentare

trefwoordenwolken = tagclouds

Montag, 24. September 2007 | Autor: ES

Einem Hinweis von Claudia Jung verdanken wir den Link zu einem Bericht von de Volkskrant. Die Zeitschrift vergleich mit Hilfe von Tagcloud die jährliche “Troonrede” von 2006 und 2007

Een nieuw kabinet, een nieuwe politieke koers. In 2006 regeerde het CDA van premier Balkenende nog met de VVD, nu met PvdA en ChristenUnie. Maar is dat ook te zien als we de tekst van de Troonredes van 2007 en 2006 analyseren met behulp van de moderne variant van woorden turven?

Mein Niederländisch reicht nicht allzuweit, aber der Sinn und Zweck geht aus den Abbildungen hervor,letztes Jahr ging es offensichtlich mehr um das Thema Menschen, Niederlande und Zukunft…
Hergestellt wurde der Vergleich mit dem Dienst Tagcrowd, mit dem man beliebige Text in Tagclouds “übersetzen” lassen kann, natürlich muss dann - je nach Sprache - eine entsprenchende Stopwortliste benutzt werden. Bei Tagcrowd stehen diverse deutschsprachige Stopwortlisten, die auch selbst editiert werden können, zur Auswahl

Thema: Technik, WWW | 3 Kommentare

lexikus.de

Montag, 24. September 2007 | Autor: ES

In den Kommentaren ist zu einem Beitrag zusammenhangslos eine Werbung aufgeschlagen, die ich nicht freigeschaltet habe. Da der Inhalt aber für den Einen oder die Andere interessant sein könnte, zitiere ich hier mal auszugsweise:

Lexikus. Was verbirgt sich hinter diesem Namen? Eine literarische Entdeckungsreise in vergangene Jahrhunderte. Stöbern Sie mit uns in historischen Publikationen, ohne dass bedauernswerte Bibliothekare Berge von Büchern heranschleppen müssen. Wir haben den Staub von alten Buchdeckeln gepustet, Buchinhalte digitalisiert und stellen sie Ihnen, geneigte Leserin, geneigter Leser, in Form von Volltexten zur Verfügung. Warum sollten Sie sich mit Exzerpten von Historikern zufriedengeben, wenn Sie aus den Originalquellen schöpfen können. In diesem Sinne wünscht Lexikus viel Spaß bei der Benutzung dieses Portals.

Das Portal ist noch nicht sehr gut bestückt (was in dem Werbeeintrag auch betont wird: Das Projekt befindet sich derzeit noch in der embryonalen Phase. Wir bitten Sie bei Ihrer Bewertung um Nachsicht), aber es besteht eine Zusammenarbeit mit der Landesbibliothek Mecklenburg-Vorpommern, diverse Links (z.B. dieser) verweisen direkt in den Katalog, wo das Werk dann ausleihbar(?) ist. Auch auf der Startseite der LBMVgibt es direkten Link zu dem Projekt.
Etwas Digitalisiertes habe ich nicht entdeckt, aber ich habe auch keine grosse Lust danach zu suchen…
Die Werbung im Kommentar kam nicht von der LBMV, sondern von dem Verlag.

Thema: Bibliothek, Digitalisierung | Ein Kommentar

Selbstausleihe und Privatheit

Sonntag, 23. September 2007 | Autor: Christian Spließ

Die Selbstausleihe an sich ist hierzulande kein großartiges Thema mehr - bequemen Komfort für die Kunden zu bieten ist heute mit RFID und anderen Techniken kein Problem mehr. Der Gang zur Theke nicht unbedingt mehr von Nöten. In den USA allerdings hat die Selbstausleihe einen Aspekt, der hierzulande noch nicht - oder kaum? - gegeben ist: Bestellte Bücher, die zur Selbstabholung in der Bibliothek bereitstehen. Wenn man hier den vollen Namen des Bestellers öffentlich sichtbar macht, dann prallen Komfort und Bequemlichkeit auf die Privatheit und Datenschutz.

With self-check, patrons can come pick up books they reserve without having to wait on line or for librarian assistance. The problem with self-check is that libraries put the reserved books out where they are available to everyone and with the patron’s name on the tag, allowing anyone and everyone to see what you have reserved.

Chronicles of Dissent, aus dem das obige Zitat stammt, hat in der Vergangenheit schon über das Thema geschrieben und verweist jetzt auf einen Artikel der Washington Post zum sensiblen Thema:

“I could stand there all day and look at what everyone’s reading, and no one would stop me,” Jaffa said. And indeed, no one did. No one appeared to even notice.

Thema: Bibliothek, WWW, Weblogs | 7 Kommentare

Never change a running system

Samstag, 22. September 2007 | Autor: kg

Das gilt auch für das etablierte Publikationswesen. Gern hätte ich einen Blick in den neuen Artikel über Web 2.0 von LH, jp und ES in B.I.T. online geworfen (Quelle), aber Pustekuchen. Zeitnah Selbstarchivieren ist für die Kollegen offenbar ein Fremdwort, LH listet den Artikel zwar fein säuberlich auf seiner Homepage, gibt aber nur den Link zur Zeitschriftenhomepage, auf der Nichtabonnenten eine Passwortabfrage begrüßt. Danke für diesen praktischen Anschauungsunterricht zum INETBIB-Thema neulich, bei der es darum ging, wieso auch Bibliothekare kaum selbstarchivieren!

Thema: Bibliothek | 12 Kommentare

Digital rights, digital wrongs - Guardian-Artikelserie von Cory Doctorow über DRM

Samstag, 22. September 2007 | Autor: Lambert Heller

Digital Rights Management (DRM) ist Cory Doctorow zufolge der zum Scheitern verurteilte Versuch der Unterhaltungsindustrie, ihr gutes altes Geschäft mit der Rechteverwertung auf die neue Informationsökonomie des Internets zu übertragen. Weil die DRM-Kritik des Science-Fiction-Autors Doctorow klug und unterhaltsam zugleich ist, haben wir hier immer mal wieder darauf hingewiesen. Nun widmet sich Doctorow seinem Thema gleich in einer ganzen Artikelserie für die angesehene britische Tageszeitung Guardian. Lesenswert.

(Vgl. auch den Wikipedia-Artikel über Cory Doctorow.)

Thema: Kulturgut, open access | Ein Kommentar

Weblog-Surftipp des Tages: Kathryn Greenhill, Librarians Matter

Samstag, 22. September 2007 | Autor: Lambert Heller

Wem Learning 2.0 und ähnliches wie ein modischer Trend vorkommt, den man als Bibliothekar ganz gut ignorieren könnte oder gar ignorieren sollte, dem sei Kathryn Greenhills Liste 20 reasons why learning emerging techologies is part of every librarian’s job ans Herz gelegt. Besonders nett ist das “ranty little manifesto”, mit dem sie ihren Beitrag beendet:

  • Do we have to know every new application that is released? No
  • Do we need to make our resources available and communicate with our users via every new tool? No
  • Should we forget about the 80% of users who are not yet using most emerging technologies? No
  • Should we plan our future services presuming people will not start using emerging technologies? No
  • Should we be surprised when it is overwhelming, confusing, enjoyable and sometimes seems irrelevent? No
  • Will we continue to be funded and still have jobs if we don’t adapt? No

Eine weitere vielversprechende Idee: Der bibliothekarische Group blogging survey. Autoren bei netbib, Infobib, IBI, Archivalia und Co. sollten mitmachen, denn so erfahren wir mehr über die interessante Gattung dieser Gruppen-Blogs.

Und noch etwas. Ihre Überlegung, daß Bibliothek 2.0 vor allem etwas mit einigen Machtverschiebungen zu tun hat, finde ich lesenswert. Kurz gesagt, das ganze Blog ist einen ausführlichen Besuch, wenn nicht ein Abonnement des RSS-Feeds wert.

Thema: Bibliothek20, Weblogs | Kommentare geschlossen

Bilbo Beutlin wird siebenzig

Freitag, 21. September 2007 | Autor: Christian Spließ

Tolkiens “Kleiner Hobbit” wird heute 70 Jahre alt - für einen Hobbit natürlich überhaupt noch kein Alter wie wir wissen. Die Phantastik-Couch erinnert mit einer netten Hommage in ihrem Journal an den Erstveröffentlichungstermin des Kinderbuches - Blog kann ich das einfach nicht nennen obwohl es oben drüber steht, da fehlt der RSS-Feed und die Kommentarmöglichkeiten, wenigstens einen RSS-Feed sollte man schon haben.

Thema: Literatur | Kommentare geschlossen

2007 - das Jahr der Fantasy im Buchhandel?

Freitag, 21. September 2007 | Autor: Christian Spließ

Sogar die “wahren” Kriminalgeschichten der Andrea Schenkel werden ja mit dem Mitteln des fantastischen Schauerromans erzählt; das schriftstellernde Ehepaar wiederum, das sich hinter dem Namen Iny Lorentz verbirgt, hat sein Handwerk gleich in der Fantasy-Fan-Fiction gelernt. Und prinzipiell unterscheidet sich das Setting von Lorentz-Bestsellern wie “Die Kastellanin” von dem der fantastischen Tintenwelt der Cornelia Funke nicht. Gewitzte Geister behaupten deshalb bereits, die Literatur käme erst mit der Fantastik recht zu sich selbst, indem sie sich im Wettstreit mit den Bildmedien vom Konzept Mimesis löse und offenherzig in jene Traumreiche emigriere, die unter dem Firnis noch eines jeden realistischen Romans verborgen lägen.

So Wieland Freud in der Welt.

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