netbib weblog

Der kurioese Bibliotheksbote worinnen zu finden sind allerley newe Zeitungen

Was Bücher und Blogs gemeinsam haben

Blogs sind da wie Bücher, sie vermitteln die Illusion, dass es möglich wäre, sich gegen den Strom der Zeit zu stellen, das Geschriebene bleibt, sagen manche, aber gleichzeitig ist die Flut all der Belanglosigkeiten, des Freaktums und der geldgeifernden Peinlichkeiten, die den Mainstram das Blogosphäre ausmachen, schlimmer als jedes Vergessen, und man kann sich dem Pech, irgendwie auch darunter gesehen zu werden, nicht oder nur schwer entziehen. [...] Es gibt durch das Schreiben keine Nichtendlichkeit, man kann Gedanken bewahren und für sich etwas tun, den anderen etwas erzählen – aber das Kollektiv, das Wir, das Soziale, das auch der Stalinismus für sich fordern konnte und jede andere Zusammenrottung, davon wende man sich besser ab. Und erzähle weiter. Erzählen ist etwas, das einem keiner nehmen kann.

Don Alphonso an der Blogbar beleuchtet den Blogblues, der sich momentan bei einigen gröÃ?eren Blogs einstellt – sei es, dass diese komplett schlieÃ?en, sei es, dass die eine Pause einlegen.

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Ein Kommentar

  1. Da lobe ich mir doch die stabile Langlebigkeit von netbib. Liegt das daran, dass wir Bibliothekare durch das ganze Bücherarchivieren einfach gewohnt sind, fünfhundert Jahren durchzuhalten? ;-)