Ich hatte neulich recht ausführlich die Personalisierte-Listen-Funktionen bei Amazon und OCLC Open WorldCat miteinander sowie mit der Gattung der Social Bibliographic Services (LibraryThing etc.) verglichen. Vor einigen Wochen hat nun ein weiterer groÃ?er Player mit einer solchen Funktion das Spielfeld betreten, Google Book Search (GBS). Phil Bradleys Review hierzu ist kurz und vernichtend. Auch ich bleibe bei dem vorläufigen Gesamturteil aus meinem oben genannten Artikel: Keine der Personalisierungsfunktionen, die bei WorldCat, Amazon und GBS, aber auch in der neuen Generation der Bibliotheks-Suchportale anzutreffen sind, kann sich mit dem Funktionsumfang von Diensten wie LibraryThing oder den “Social Bibliographic Services” wie BibSonomy und Co. messen.
Allerdings könnte Google neben der Testboje “My Library” eine Alternative haben, nämlich die Kooperation mit LibraryThing. Ein weiterer, benutzerfreundlicher Zugangsweg zu den eigenen Angeboten plus “kostenloser” Anreicherung mit benutzergenerierten Metadaten könnte für GBS wie gerufen kommen.
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10.10.2007 um 11:03 Uhr
Es stellt sich bei der Bewertung des Dienstes natürlich die Frage für welchen Zweck er genutzt wird – Ich benutze Googles “My Library” lediglich als Notizzettel für Bücher, die ich noch besorgen will oder muss. Eingebunden als Feed in meinen Reader und meine iGoogle-Startseite ist das sehr praktisch. Probleme mit wachsendem Titelbestand habe ich dabei natürlich nicht, da ich bestrebt bin, die Titelliste gegen Null abzuarbeiten.