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Rückblick auf vielgelesene netbib-Beiträge im Oktober

Nein, dieser Rückblick kann und will Christians bemerkenswertem Wochenrückblick in Form eines Podcasts keine Konkurrenz machen. Es handelt sich vielmehr um eine bloÃ?e Spielerei mit den netbib-Logfiles. Daraus lassen sich interessante Daten extrahieren. Hier beispielsweise die zehn im Oktober am häufigsten aufgerufenen neuen netbib-Beiträge. Neu heiÃ?t: Alles ab September 2007; “Evergreens”, d.h. alte Beiträge, die Begriffe enthalten, die immer noch häufig gegoogelt werden etc., sind nicht enthalten.

  1. Tagesspiegel schwadroniert über Zeno
  2. lexikus.de
  3. OCLC-Studie zu Bibliotheken und Social Networking
  4. Never change a running system
  5. Camtasia Studio 2
  6. Boston Public Library sagt Googles Digitalisierung ab – zugunsten der OCA
  7. Weltbibliothek
  8. Filmmitschnitte von der GBV-Verbundkonferenz 2007
  9. Taxonomie entlaufen! – Zehntausend Schlagworte für die letzten beiden Jahrgänge die New York Times als OPML-Datei
  10. Fernleihe schneller als Subito

Was haltet ihr von solchen Listen, sind sie — beispielsweise in der hier angekündigten Form als Monatsrückblick — sinnvoll? Oder legt das nur zusätzlichen Nachdruck auf diejenigen Beiträge, die ohnehin schon bekannt sind?

Mir fallen zunächst mal vier Dinge auf:

  • Die “bibliothekarischen” Themen sind stark vertreten;
  • Viele netbib-AutorInnen sind recht gleichmäÃ?ig vertreten;
  • Spitzenreiter sind Beiträge, in denen Artikel oder Web-Angebote scharf kritisiert werden;
  • An die meisten Beiträge kann ich mich auch recht gut erinnern — ich empfinde die Liste tatsächlich als einen treffenden Monatsrückblick.

Man muÃ? allerdings bedenken: Vielleicht erscheinen einige längere Beiträge künstlich überbewertet, weil kleine Beiträge, die nicht nach einem Teaser mit einem “Continue Reading“-Link abbrechen, sich auch lesen lassen, ohne sie als Einzelbeiträge aufgerufen zu haben, was ja erst den Eintrag in  der Logfile erzeugt. Zudem werden viele Beiträge ohnehin über den RSS-Feed konsumiert — im Planet Biblioblog, bei Bloglines, im Google Reader, oder aber im netbib Newsletter. Auch hier gilt: In der Logfile taucht die Nutzung erst auf, wenn der Link zum jeweiligen Beitrag angeklickt worden ist.

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Autor: Lambert Heller

Librarian 2.0, interested in knowledge management, publishing and communities on the web. Likes Open Access / Open Data. Hannover, Germany.

2 Kommentare

  1. Finde ich gut!

  2. Grundsätzlich mal zu gucken, wie oft welche Beiträge aufgerufen werden, ist sicher nicht verkehrt. Warum also nicht mal ein paar probeweise so verfahren wie von dir vorgeschlagen, Lambert? Ich finde auch bei unserem Blog in der Stabi Hamburg, dass man daraus einiges zu den Trends lernen kann, und der ganz glorreiche Weg zur “Erfolgsmessung” von Weblogs fehlt ja ohnehin noch.

    Deine Bedenken zu der “künstlichen Öberbewertung” der langen Beiträge sowie den Feedreadern muss man dabei natürlich im Hinterkopf behalten. Es wäre vielleicht noch interessant zu erfahren, inwieweit die einzelnen AutorInnen die Zugriffszahlen nutzen würden, um Art und Umfang ihrer Beiträge zu planen :-)