Der Soziologe Marc Scheloske hat, um dem bekannten Sichtbarkeits-Defizit wissenschaftlicher Weblogs zu begegnen, heute das Wissenschafts-Café, ein “Portal für die wissenschaftliche Blogosphäre”, ins Leben gerufen. Angesprochen sind wohl vor allem deutschsprachige SciencebloggerInnen. Obwohl die Sammlung, mit der das Portal eröffnet, noch ziemlich übersichtlich ist, fällt doch angenehm auf, wie breit das Spektrum der vertretenen Fächer bereits jetzt ist. Wink mit dem Zaunpfahl: Bibliotheks- und Informationswissenschaft fehlt noch.
Nein, im Ernst: Mich beschäftigt nicht so sehr, ob und wie die Bibliothek dort als Wissenschaftsdisziplin repräsentiert ist, sondern eher die konstruktive Rolle, die Bibliothekare bei der Archivierung und ErschlieÃ?ung der Informationen in Weblogs spielen könnten und sollten.
P.S. Wenn mir Initiativen dieser Art, besonders interessante Scienceblogs o.ä. begegnen, ob nun mit oder ohne Bibliotheksbezug, tagge ich sie bei del.icio.us mit “Scienceblog”; relevante Literatur über das Phänomen Scienceblogs sammle ich bei BibSonomy unter dem Account sciencebloglibrarian.
Ähnliche Beiträge:
- Google BombingDer aktuelle Newsletter von @-web beschäftigt sich mit der...
- Neues Lernen in NRW In NRW wurden die Wettbewerbe zur Leseförderung auf dem Portal...
- Portal Mal wieder eine Portalsoftware, die aber speziell für BibliothekarInnen geeignet...
- Wörterbuch-Portal Das Wörterbuch-Portal bietet eine Meta-Suchmaschine (Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache, das...
- Neues CHE-Ranking Die Zeit schreibt über das neue CHE-Forschungsranking, welches gestern veröffentlicht...