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Englischsprachiges Weblog aus dem deutschen Bibliothekswesen?

Ich habe im Bibliothek 2.0-Netzwerk einen Vorschlag für ein Weblog gemacht, welches Nachrichten zum deutschen Bibliothekswesen in die Welt transportiert, ein umgekehrtes Globolibro gewissermaÃ?en, aber die Sichtbarkeit dieses Eintrags scheint nicht gut zu sein … Wer hat Lust? Kollektiv auf WordPress z.B.?

16 Kommentare

  1. Hallo Jürgen,

    hin und wieder könnte ich mir vorstellen dazu etwas beizutragen. (Aber wie d schon in meinem Blog siehst bin ich nciht der Megapowerblogger) Eventuell würde ich mir dann meine wenigen englischsprachigen Artikel sparen, um sie dort zu veröffentlichen 😉

    Patrick

  2. Wenn jeder ein bißchen dazu beiträgt, müsste es gehen. Trauen sich alle zu, ihre Artikel in ein vertretbares Englisch zu übersetzen? Fühlt sich ein Englisch-Experte zum Korrektur berufen? Und kann jemand beurteilen, wie interessiert die englischsprachige Welt an Berichten aus Deutschlands Bibliothekswesen ist?
    Wer würde das Weblog technisch betreuen?
    Sobald das geklärt ist: I’m standing in the startholes 😉

  3. Sowas ist schon etwas länger in Planung, und zwar gleich so, dass es die halbe Welt betrifft. ;o) Wir hatten angedacht, die LibWorld-Autoren aufzurufen, aus ihren Gastländern ab und an Öberblickspostings zu machen und die dann einheitlich zu taggen. Wenn das automatisch nicht klappt, wollte ich das dann per Social Bookmarking machen. Schön, dass sich hier schon Autoren finden, die zumindest schon einmal für deutschsprachige Präsenz sorgen wollen und können.

  4. Lieber Christian, prima Idee Ich warte dann, bis es soweit ist und beteilige mich dort!
    @Frank: Mein Englisch ist auch nicht das beste! Das Motto sollte sein: „content matters!“

  5. Ja, prima Idee! Eigentlich bräuchten wir uns zunächst mal nur auf einen Tag für englischsprachige Beiträge in unseren Weblogs zu einigen, oder?

  6. Wenn ich Chrsitian richtig verstehe schließt das eine das andere nicht aus. Während das eine eine dezentrale Lösung ist wäre ein zentrales englischsprachiges Blog für News aus Deutschland eine feine Sache. Die Inhalte könnten dann per Tag ja direkt in andere Projekt fließen. Daher lass und doch einfach loslegen wenn du schon eine Idee für einen Namen hast 🙂
    Mein Englisch ist auch nciht perfekt, aber das sollte das Bloggen nicht verhindern.

  7. @Lambert: Wie gesagt das eine wäre eine dezentrale, das andere eine zentraliserte Lösung. Manchmal denke ich das es schon besser wäre die engischsprachihen beiträge von den deutschen zu entkoppeln.

  8. Ich habe vor langer Zeit als einziger hier Englisch gebloggt. Die Sichtbarbeit der deutschen Bibliotheksblogosphäre würde durch ein englischsprachiges Angebot enorm gewinnen. In archiv.twoday.net gibts eine eigene Rubrik English Corner (mit separatem RSS-Feed) für englischsprachige Beiträge, normalerweise existieren diese nicht nochmal auf Deutsch. Alle netbib-Beiträge zu übersetzen wäre nicht machbar (lieber sollten die werten Kollegen und Kolleginnen einschliesslich der erklärten Open-Access-Gegner wie jp die Zeit darauf verwenden, ihre Publikationen zu selbstarchivieren …).

    Die beste Lösung wäre also eine mit einem einzigen RSS-Feed beziehbare Kombination aus
    a) zentraler Aggregation dezentraler Beiträge (English only)
    b) zentralem Gemeinschaftsweblog ausgewählter Öbersetzungen oder Zusammenfassungen: Best of netbib (bzw. anderes Weblog) in very simple English 😉

    Für a) steht der RSS-Feed von Archivalias English Corner natürlich gern zur Verfügung, an b) würde ich mich gern beteiligen.

  9. Bei der entsprechenden Abstimmung in medinfo gab es eine Menge Widerstand von den Lesern. Aber man könnte sich ja an dem Carnival of the Infosciences beteiligen.

  10. @Lambert: Könntest Du nicht einen Planet LibBlog aufsetzen? Irgendwie gefällt mir gerade die Variante, dass man von überallher das füllt. Dann hat jede/r die gewohnte Umgebung und kann schreiben, wie und wann es ihr/ihm gefällt.

  11. Das mit den „startholes“ sollte nur der Auflockerung dienen. Ich denke, wer sich beteiligt, ist auch in der Lage, passable englische Texte zu liefern und die Leserschaft sieht über einzelne Fehler sicher hinweg.
    Allerdings würde ich die englischen Texte lieber exklusiv verfassen bzw. übersetzen, in einem ansonsten rein deutschsprachigen Weblog würden sie irritieren.

  12. Also, ich bin gespannt auf dieses englischsprachige Bibliotheksblog-Projekt. Das ist nicht rethorisch gemeint, ich meine das im Ernst.
    Ich hatte so etwas im kleineren Kreis auch mal vorgeschlagen, bin mir inzwischen aber unklar darüber geworden, was eigentlich das „Alleinstellungsmerkmal“, die Besonderheit eines englischsprachigen Gruppen-Weblogs deutscher Bibliothekare wäre.
    (Mal abgesehen davon, daß unter den deutschen Bibliothekaren Gruppen-Blogs eh leicht überbewertet sind. Blogs eignen sich m.E. am Besten als Sprachrohr eines Autoren, nämlich dem alleinverantwortlichen Besitzer des Blogs.)
    Wäre das Alleinstellungsmerkmal lediglich, das die Autoren alle in Deutschland leben und arbeiten? Keine Frage, Bibliotheken haben in Deutschland schon Besonderheiten, aber gibt das wirklich genug Stoff her? Wird man regelmäßig z.B. die Library-2.0-Diskussion damit bereichern, daß man mit dem Erfahrungshintergrund eines Landes schreibt, in dem die Daten in MAB statt in MARC ausgetauscht werden?
    Um nicht mißverstanden zu werden: Natürlich ist sowas interessant, man kann darüber allemal was sagen. Deshalb war ja auch die Libworld-Reihe bei Infobib so interessant. Ich bezweifle halt nur ein bißchen, daß diese Besonderheit auf Dauer genug Substanz für ein interessantes neues Gemeinschaftsprojekt hat. Aber ich werde es mit Sympathie verfolgen!

  13. Hm, Lamberts Einwurf, dass Weblogs sich am besten für das Sprachrohr eines Einzelnen eignen (sollen), macht nachdenklich. Gleichwohl, hier:
    http://germanlibnews.wordpress.com/
    habe ich jetzt, da die Meinungen eher in Richtung eines Weblogs denn eines Aggregators zu gehen scheinen, einfach einmal ein Blog aufgesetzt. Wer mitmachen möchte: Einen WordPress-Account erstellen (http://de.wordpress.com/) und mir die E-Mail-Adresse mitteilen. Ich trage dann gerne ein!

  14. Ein Gruppenblog ist natürlich eine Möglichkeit, aber noch ein Account für noch ein Blog… zumindest mich schreckt das ein wenig ab. Ein gemeinsames Tag wie z.B. GermanLIS würde doch schon reichen, um einen englischsprachigen Neuigkeitenstrom in die weite Welt zu basteln.

    @Lambert: Inhaltlich käme vielleicht nicht viel wirklich Deutschlandspezifisches zusammen. Aber vielleicht würde die hiesige Biblioblogosphäre dann ein wenig Anschluß an die internationale Diskussion bekommen. Aber denk einfach mal an die Onleihe. Das ist ein Thema, das auch international diskutiert wird, aber kaum irgendwo so breit wie hier. Das wäre ein gutes Thema.

  15. Ein Vorschlag, wie man das Ganze organisieren könnte. Just to get out of the startholes. ;o)

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