… lässt sich theoretisch entwerfen. Ã?ber eine praktische Ausformung berichtet die TAZ vom 12.04.08. Eine wegen einer kirchlichen Beschäftigung aus Westdeutschland nach Rudolstadt (Thüringen) gezogene Familie wurde von dort weggemobbt; nach eigener Darstellung, weil die Frau, Tochter einer indischen Mutter und eines deutschen Vaters, äuÃ?erlich als fremd identifizierbar war. U. a. soll die Familie versucht haben, ihre Probleme auch über die örtliche Bibliothek öffentlich zu thematisieren: “(…) Selbst bei einem Vortrag in der Stadtbibliothek habe er die Diskriminierung seiner Frau, seiner Kinder öffentlich gemacht, sagt Neuschäfer: “Frau Hansen, Frau Keil, Frau Lusche, die haben das doch gehört.”
In der Bibliothek aber will das niemand bestätigen. Ulrike Keil hat frei. Auf Neuschäfer angesprochen, nickt Marina Lusche freundlich-verschüchtert. Als sie die Blicke der Besucher spürt, kann sich an nichts erinnern. “Gehen Sie doch zu meiner Chefin, Frau Hansen, die hat den Vortrag organisiert.” Doch auch Angela Hansen reagiert wie viele Rudolstädter: Ja, der Herr Neuschäfer habe in ihrem Haus einen Vortrag gehalten. Sie selbst aber sei “leider nicht zugegen” gewesen, habe nichts gehört. Da könne man leider nichts machen. Manchmal wirkt das kleine Städtchen, in dem jeder jeden kennt, unheimlich. (…)”
Ähnliche Beiträge:
- Open Access ins Urheberrecht! Mir fehlt gerade die Zeit für mehr Text, also einfach...
- Fetisch Privateigentum Kann der private Besitzer (die Familie von Humboldt) von Schloss...
- Open Access für ZEIT-Leser Hier. Leider kommt wieder dieser RA Hansen zu Wort, dessen...
- Fotorecht Auf dem Programm der Fachtagung Rechte und Lizenzen des AsKI...
- Die interkulturelle Ilias… …. dies könnte ein Ergebnis der Diskussion um das neue...