In Ziesar wird eine Fachbibliothek für Kirchen- und Kulturgeschichte eröffnet. Im Artikel der Märkischen Allgemeinen findet sich eine nette Hochrechnung eines Kommunalpolitikers, dass man mit den höchsten Prokopfanteil an Büchern in Deutschland habe, wobei er mindestens 20 Bücher im Privatbesitz eines jeden Bürgers mit hinzurechnet …
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23.4.2008 um 10:16 Uhr
Tja, so sind sie, die Lokalpolitiker.
Tübingen hat knapp 84.000 Einwohner, davon sind 15.000 Studenten. Nehmen wir an, dass in dieser Unistadt der Buchbesitz pro Kopf durchschnittlich etwas größer ist, sagen wir: 40 pro Kopf. Sind 3.360.000 Bücher. Dazu die UB, sind nach eigenen Angaben etwa 3.419.000 “Medieneinheiten”. Dazu die Stadtbibliothek, nach eigenen Angaben noch mal 200.000 “Medieneinheiten”. Sind insgesamt rd. 83 Bücher pro Kopf in Tübingen, und dabei habe ich nur den Bestand der Zentralbibliothek der UB berücksichtigt.