Auf der Website des Goethe-Instituts kommen in Sachen DRM und Informationsfreiheit zu Wort: ein Vertreter der unsäglichen Divibib, zwei Bibliotheksdirektoren von Onleihe-Bibliotheken (Köln und Würzburg) und ein Kritiker (Prof. Dr. Stephan Büttner, Fachhochschule Potsdam). Wen wundert es, wenn die ersten drei unkritisch DRM als für Online-Ausleihe notwendig verteidigen. Dass im wissenschaftlichen Bereich DRM-lose Angebote (etwa bei den Nationallizenzen) funktionieren, und man Nutzung und Ausleihe nicht gleichsetzen muss (siehe etwa Netlibrary, das in den USA auch Public Libraries anbieten) – keine Rede davon! Fair kann man diese Informationsseite beim besten Willen nicht nennen.
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