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TodesstoÃ? für Italiens Kulturerbe…

… ist ein Artikel heute in der WELT überschrieben. Autor ist Salvatore Settis, brillanter Kunsthistoriker (mit Hamburg über Studien zu Warburg verbunden) der Scuola Normale Superiore in Pisa und zugleich (noch unter Prodi eingesetzter) Leiter eines Beratungsorgans der Regierung, des Consiglio superiore per i beni culturali e paesaggistici, ein Rat zum Kulturgüter- und Landschaftsschutz. In dieser Funktion hatte er bereits im Juli 2008 in Il Sole 24 Ore aktuelle Kürzungen im Haushalt des Kulturministeriums, dem der Consiglio zugeordnet ist, scharf kritisiert. Der Beitrag in Il Sole hat eine andauernde Debatte ausgelöst, da es nicht nur um Kürzungen, sondern um eine tatsächliche Verschleuderung der italienischen Kulturgüter geht. Die neuerliche Regierung Berlusconi lässt das Schlimmste befürchten; zu erinnern ist daran, dass alle italienischen, noch staatlichen Kulturgüter einer AG (Update 02.10.08: Patrimonio dello Stato s.p.a.) übereignet wurden, mit der Aufgabe , diese Kulturgüter zu veräuÃ?ern. Der Wahnsinn wurde wegen der Proteste nur in Einzelfällen vollzogen. Settis hat sich bereits in 2002 geäuÃ?ert: “Italia S.p.A : l’assalto al patrimonio culturale”, bei Einaudi. Die Diskussionen lassen sich über die in 2002 gegründete Seite einer Gruppe des Namens Patrimoniosos – mit einem umfangreichen Newsletter mit Presseschau – nachvollziehen. Teils werden dort auch Bibliotheken behandelt.

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