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Ravensburg giert nach der Onleihe

| 1 Kommentar

Was das lesenswerte Weblog Oberschwäbische Mannigfaltigkeiten unter Hinweis auf unsere netbib-Berichterstattung zu Recht kritisch sieht.

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Ein Kommentar

  1. Habe dieses Posting als Anlass genommen, hier in Hamburg mal wieder Onleihe bei den HÖB zu betreiben. In mir war da ein kleines Fünkchen Hoffnung, daß aufgrund der hier nachlesbaren Mängelauflistungen vielleicht mal Verbesserungen vollbracht worden wären.

    Das Ergebnis lässt sich in einem Wort zusammenfassen: NÖ.

    1) Die Ausleihe eines simplen PDF-Buchs lief so holperig, daß ich mich zwei mal anmelden musste, bevor ich es einmal herunterladen konnte. Ein Browser der Firefox-Familie ist mitnichten exotisch, sondern Alltag, liebe Programmierer.

    2) Das PDF-Buch wollte natürlich einen Online-Zugriff auf den DRM-Server, den es jedoch in 60% der Fälle mit dem Hinweis auf eine nicht vorhandene Netzwerkverbindung nicht umsetzen konnte. Gleichzeitig liefen natürlich alle anderen internetbasierten Dienste auf dem Computer einwandfrei.

    3) Weiterhin beobachtbar war die immer noch starke Ausrichtung auf MS-Windows-DRM-Schemata, die weder sicher noch plattformübergreifend sind, sondern nur nervig. Gerade mit Hinblick auf moderne mobile Internet-Geräte ist das eine Sackgasse, in die man nicht weiter laufen sollte.

    Fazit: ich werde wieder 1,5 Jahre warten, bevor ich die Onleihe nochmals anfasse. Irgendwie glaube ich immer noch daran, dass die Verantwortlichen endlich mal aufwachen – sowohl auf der technischen Seite wie auch auf der Beschafferseite.

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