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Griff ins …

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…virtuelle Regal der Bücherei überschreibt die Osnabrücker Zeitung die Einführung der “digitalen Bibliothek”. Der Artikel ist nicht ganz so euphemistisch, wie diverse andere Zeitschriftenberichte.

“Das Einstiegspaket für die digitale Filiale einer Bibliothek kostet etwa 20000 Euro und beinhaltet die Einrichtung der Website sowie einen Medienbestand von 5000 Titeln”, sagt Christian Hasiewicz, Bibliothekarischer Direktor der DiViBib. Hinzukommen monatlich etwa 480 Euro für die laufenden Betriebskosten der Website.

Es wird auch nicht vergessen zu erwähnen, dass der Erwerb der virtuellen Bücher zu Lasten der Anzahl der Papierausgaben geht.

Die E-Books sind genauso teuer wie die gedruckte Ausgabe. Deshalb sind â?? wie in der herkömmlichen Bücherei â?? auch nur eine bestimmte Anzahl von Exemplaren eines Titels vorrätig. Das Warten auf ein bereits verliehenes Buch entfällt also nicht.

Wie die Benutzung so einer Onleihe aussehen kann, hat macsico recht eindrucksvoll beschrieben, meine Erfahrungen damit waren ähnlich….

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Autor: Edlef Stabenau

Ich bin Bibliothekar

2 Kommentare

  1. 20.000 Euro? Habe ich das richtig in Erinnerung, dass Holger Behrens (Divibib) bei der letzten Inetbib-Tagung rundheraus bestritten hat, dass die Onleihe soviel kostet? Wenn ich mich recht erinnere, war von einem Betrag unter 10.000 Euro die Rede.

    Kann sich noch jemand genauer erinnern?

  2. ich habe auch so einen eher niedrigen 4stelligen Eurobetrag in Erinnerung. Der schien mir “angemessen” zu sein, darum hatte ich den im Artikel InetBib 2008: eMedia auch nicht mit aufgeschrieben…Wenn die Zahl 10.000 oder 20.000 gefallen wäre, hätte ich das wohl notiert ;-)

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