Live aus der UB Freiburg 1 (Teil 2)
Das alte Gebäude der UB Freiburg wird mehrere Jahre saniert, nunmehr muss sich der Benutzer auf zwei weit auseinanderliegende Standorte einstellen: UB 2 in der Nähe des alten Gebäudes mit dem Sonderlesesaal, UB 1 in der ehemaligen Stadthalle, die durchaus ein gewisses Flair hat. Wer mit dem Auto kommt (die Parkplatzsituation ist entspannter) darf nicht in den Tunnel einfahren, sondern muss kurz vorher die B 31 nach links verlassen, ein riesiges Schild UB 1 ist unübersehbar. In der Nähe ist eine Tankstelle, ob auch die 24 Stunden offen hat, werde ich vielleicht ein anderes mal feststellen. In einem nahegelegenen Einkaufszentrum kann man auch abends (bis 22 Uhr?) etwas zu Essen und zu Trinken bekommen, die Cafeteria im Gebäude selbst ist noch nicht eröffnet (und wird sicher nicht bis abends geöffnet sein). Das Freihandmagazin im Untergeschoss musste aus Platzgründen erheblich verkleinert werden, nicht mehr ab den 1980er Jahren, sondern nur noch ab 1999 stehen die Monographien zur Verfügung (bedenkt man, dass so exzellente Hochschulen wie Aachen in ihrer Bibliothek keinerlei Freihandmagazine anbieten, ist das immer noch gut). Es schlieÃ?t wie bisher um 20 Uhr, Bücher können aber bis 1 Uhr nachts verbucht werden. Die Freizeitbücherei und die Lehrbuchsammlung steht nun im Lesesaal, was eine winzige Verbesserung darstellt. Im Kopierbereich hat die Zukunft mit drei Buch(aufsicht)scannern, die kostenlos auf USB-Sticks (keine MP3-Player!) scannen (das bietet übrigens auch die UB Karlsruhe an) und keineswegs überlaufen sind, bereits begonnen. Für jede Seite wird eine einzelne PDF-Datei erzeugt. Allerdings war ich zu dämlich, das Scannen auf Anhieb richtig zu machen, denn in dem im Zwischengeschoss untergebrachten PC-Pool funktioniert an meinem Gerät der Acrobat-Reader eigentlich tadellos, aber alle am Buchscanner erzeugten Dateien waren leer …

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