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Onleihe – ätzend wie immer

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Im Januar und Februar dieses Jahres nahm ich mir die Zeit, die Onleihe zu testen – das Ergebnis war alles andere als erfreulich. An den Hauptkritikpunkten hat sich nichts geändert. Das Medienangebot ist, wie die Neuerwerbungen in Düsseldorf 2008 zeigen, nach wie vor wenig attraktiv. Die Erreichbarkeit der Seite ist vor allem an den Wochenenden nicht immer sichergestellt. Für ein E-Book (eine vier Jahre alte Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten mit WORD) musste ich mir ein Update von Adobe Digital Editions herunterladen. Eine Kurzeinführung in Google Analytics auf 17 Seiten von eload24 GmbH ist einfach nur Beschiss: sie bietet eigentlich nichts, was man als Geld wert bezeichnen kann. Diejenigen Bibliotheksdirektoren, die dieses Produkt gekauft haben, würden wohl auch die Flatrate von eload24 (36 Euro für 6 Monate für 567 E-Books) kaufen. Wär ja nicht ihr Geld. Ums deutlich zu sagen: Die Onleihe ist eine grandiose Möglichkeit, um den Steuerzahler abzuzocken. Dass Ã?ffentliche Bibliotheken auf einen solchen Nepp hereinfallen, ist mehr als befremdlich.

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