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Gehen die Digital Natives in die Bibliothek?

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Offensichtlich nicht: Was nicht online ist, gibt’s nicht. Wozu den Aufwand? – Bericht im Kölner Stadtanzeiger einer jungen Redakteurin über den Besuch in einer Bibliothek – etwas, was sie gar nicht gewohnt ist …

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7 Kommentare

  1. Alles, was Mühe macht, kommt gar nicht erst in Frage? Mich bestürzt noch nicht einmal so sehr die Abwehrhaltung gegenüber einer Bibliothek (die kann man mitunter nachvollziehen), sondern vor allem die geäußerte Abneigung gegen Literatur, die komplexere Sachverhalte darzustellen hat. Die Redakteurin ist nicht nur jung, sie scheint mir auch recht schlicht gestrickt zu sein.

  2. Beim Lesen des Vorspanns dachte ich noch, das sei eine typische “ich dachte, es sei so, aber entdeckte, dass es ganz anders ist”-Geschichte… “das Internet, gut strukturiert und gegliedert” finde ich ja besonders lachhaft… die Frage bleibt, wie man Leute wie diese Jungjournalistin anspricht, oder soll man die einfach abschreiben?

  3. Die Bibliothek gibt es doch auch im Internet http://e-ausleihe.stbib-koeln.de/koeln/frontend/welcome,51-0-0-100-0-0-1-0-0-0-0.html

    Die Autorin dieses Artikels scheint sich auch im Internet nicht auszukennen…

  4. Pingback: Jugend schreibt - sich ab. Wie sich der Kölner Stadt-Anzeiger die Digital Natives vorstellt. at IBI-Weblog

  5. @ library mistress
    ich würde der autorin eine einladung in die bibliothek aussprechen und ihr eine vielzahl an kursen zur informationskompetenz anbieten. natürlich inklusive nasenklammer.

  6. @danilo: Ja, das wäre eine gute Idee – vielleicht entsteht dann ein follow-up-Artikel aus einer ein bisschen anderen Perspektive.

  7. Pingback: Born digital: Book report auf “Tame the web” « the fabilous librarian…

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