netbib weblog

Der kurioese Bibliotheksbote worinnen zu finden sind allerley newe Zeitungen

Bibliothek als Ort der Ideen

| 3 Kommentare

Im ZEIT-Magazin vom 28. Mai 2009 wird Malcolm Gladwell (Redakteur beim New Yorker und Autor) gefragt, wo er auf seine Ideen käme. Antwort: “In der Bibliothek. Die ist dazu besser geeignet [als das Internet]. Viel besser!”
“Wenn ich in die Bibliothek gehe, weiß ich nicht unbedingt, wonach ich suche. Ich hoffe auf einen Zufallsfund. Google wurde nicht dafür geschaffen, Zufallsfunde zu ermöglichen. Google ist zu gut organisiert. Eine Bibliothek hingegen ist ein wunderschön unorganisierter Raum.”

Ähnliche Beiträge:

  1. Uni-Bibliothek Regensburg: Ort im Land der Ideen Elektronische Zeitschriftenbibliothek – Uni-Bibliothek Regensburg: Ort im Land der Ideen...
  2. Ehrfürchtige Bibliothek Ehrfürchtig Bibliothek organisiert das Netz mit 22.000 sorgfältig wiederholten Betriebsmitteln...
  3. Bibliothek im Eis Der Bildhauer Lutz Fritsch hat eine Bibliothek aus Eis geschaffen....
  4. Social Tagging in OPACs und Repositories: Weitere Ideen – und Details Vor einigen Monaten hatte ich in einem etwas längeren Beitrag...
  5. Bibliothek New York Die Bibliothek New York habe ihre Referenzliste der besten Websites...

3 Kommentare

  1. Der war noch nie in einer Bibliothek. Trotzdem: Dass er diese Antwort meint geben zu müssen, zeigt, dass er Bibliothek z.Zt. als intelektuellen Gegenpol zum Internet/Google als trendy einzustufen scheint.

  2. Da freuen sich die Bibliothekare (einschl. -innen) landauf, landab, dass die Bibliothek ein “wunderschön unorganisierter Raum” sein soll.
    Es scheint gerade mächtig en vogue zu sein, dass sich Leute zu Bibliotheken äußern, die nicht nur keine Ahnung haben, sondern die nicht einmal zu wissen scheinen, dass man eine solche haben könnte. Ein gutes d.h. eigentlich schlechtes Beispiel dafür ist das Buch “Die Bibliothek der verlorenen Bücher” von Alexander Pechmann (Aufbau-Verlag 2007).

Hinterlasse eine Antwort

Pflichtfelder sind mit * markiert.

*