netbib weblog

Der kurioese Bibliotheksbote worinnen zu finden sind allerley newe Zeitungen

Gaminator Kostenlos Online Spielen Online slot games

642-902 exam

just say no: Publizieren bei VDM Verlag Dr. Müller…

Dale Askey berichtet in seinem Weblog über das anscheinend automatisierte “Herantrollen” des VDM Verlag Dr. Müller an AutorInnen und rät dringend von einer Veröffentlichung dort ab.

Auch Klaus Graf hat sich in der Vergangenheit schon mehrfach mit diesem Verlag, der auch durch extrem hohe Preise auffällt, beschäftigt: Mehr zum VDM-Verlag Dr. Müller

Autor: Edlef Stabenau

Ich bin Bibliothekar

40 Kommentare

  1. Warum nicht…
    letztlich gibt es eine Publikationsfreiheit. Insofern soll jeder selbst entscheiden wo er veröffentlicht und auch jeder Verlag entscheiden, zu welchen Preisen er seine Produkte anbietet. Askeys Hinweis, doch lieber in OA-Magazinen zu veröffentlichen ist nett, aber der Inhalt für eien Buchform ist ein bisschen umfangreich für ein Magazin, es sei denn das ganze Magazin ist dann die Arbeit ;-) und bei anderen Verlagen ist die publikation schlicht relativ teuer, selbst “Books on demand” ist nicht unbedingt. Insofern guter Tipp, klingt aber ziemlich nach wissenschaftlichem Elfenbeinturm, aber für Absolventen, die im allgemeinen finanziell nicht auf Rosen gebettet sind und eine Veröffentlichung unter ISBN haben wollen (aus welchen Gründen auch immer), mag der Tipp zynisch klingen… Veröffentlichungen zählen nun einmal im Lebenslauf und wenn einige meinen dies mit dem VDM-Verlag tun zu wollen und es nicht kostenfrei zu veröffentlichen – Himmel dann sollen sie dies tun. Der Hinweis in irgendeinem OA-Magazin zu veröffentlichen oder einen anderen Verlag, was dann auch finanziell i.d.R. aufwendiger ist um die wage Hoffnung einer besseren Verbreitung zu haben ist schlicht “im Elfenbeintum einmal in die Glaskugel geschaut”.

    Nebenbei werden die Arbeiten bei VDM durchaus geprüft, sprich nicht jede Arbeit wird auch veröffentlicht – und gute Fachliteratur ist nun mal nicht billig – egal wo sie veröffentlicht wird.

    Zu den Preisen vom VDM: Wir haben eine Gewerbefreiheit und unternehmerische Freiheit. Jeder kann faktisch jeden Preis verlangen, solange die Nachfrage dazu gegeben ist. Sittenwidrigkeit, sprich realitätsferner Preis bei Ausnutzung einer Notlage trifft nicht zu, da der Käufer das Buch ja nicht beim VDM kaufen muss und seitens des VDM auch kein Druck auf potenzielle Interessenten erfolgt. Also scheint offensichtlich eine Nachfrage vorhanden zu sein, sonst könnte der VDM die Preise nicht halten – auch hier gilt das grundlegende Gesetz der Marktwirtschaft – Angebot und Nachfrage und die Nachfrage regelt den Preis.

    Und wenn`s um Massenmails geht: Hier nerven auch “normale Verlage”!

  2. Just to correct–long after the fact–what the commenter wrote. I did not suggest that people publish their books in OA journals. I noted that the piece that VDM wanted to publish as a book was in fact an opinion piece out of an OA journal. I am keenly aware of the difficulties facing many disciplines in terms of finding publishing outlets for books, and would not suggest breaking them all into articles as an alternative. What I did say was that there are OA publishers as well that one could consider, many of which also publish books. Please read my piece carefully before shoving me into the “ivory tower” category.

    I agree that one should have the freedom of choice about where to publish. What really gets under my saddle is the number of libraries that continue to purchase the output of such pulp publishers, thus breathing life into their shoddy business models. I put far more blame on the consumer of such books than on the producer, for what that’s worth. I would argue, however, that the statement “der Käufer das Buch ja nicht beim VDM kaufen muss” is not entirely true. I can only assume the commenter does not work in collection development in an academic library, where there are faculty who demand that every book of any tangential interest to them be purchased, quality or price be damned. Again, I put the blame on libraries for not making the case that certain publishers should be shunned. In many off blog conversations subsequent to writing this piece, I heard of many such librarians who, however, do precisely this, which is good to hear.

  3. Boykottiert VDM! Schöne Idee, lieber soll die Bibliothek nicht ihrem Sammelauftrag nachkommen, lieber nicht aktuelle Fachliteratur eben auch von Verlagen mit spezif. Vertriebs-/Preismodell kaufen und dafür irgendwelchen Pseudo-Boykotts folgen.

    Eine Bibliothek hat einen Sammel- und vorallem fachlichen Auftrag. An Ihrer Stelle wäre es, die OA-Möglichkeiten Verlagen wie VDM zu machen anstatt offensichtlich gegen “übermächtige” Konkurrenz mit Boykottaufrufen zu reagieren. Das klingt doch stark nach Hilflosigkeit.

    Insofern: Anstatt den Käufer in die “ecke zu stellen” wäre es hilfreicher echte Alternativen anzubieten und diese entspr. bekannt und nutzbar zu machen anstatt Schuldzuweisungen durchzuführen.

    PS: Open Source-Produkte um einen Vergleich zur IT zu ziehen sind auch nicht durch entspr. stark emotionale Beiträge zu Alternativen geworden, sondern durch eine allseits präsente und vorallem fachlich-inhaltlich überzeugende Medienarbeit!

  4. Insofern, solange es keine ähnlich öffentlichkeitswirksame und vorallem finanzierbare (!) Möglichkeiten zur Buchveröffentlichung wie beim VDM gibt, eine klare Empfehlung:

    Nutzt VDM – eine bessere Möglichkeit gibt es kaum!

    und an die Bibliotheken: Wer gute Fachliteratur will, der bekommt sie nicht zum Nulltarif!

    • Haha, das ich nicht lache!
      Rate DRINGEND vom VDM ab, als betroffene, abgezockte Autorin. Eine SCHLECHTERE Möglichkeit, seine geistige Arbeit zu publizieren, gibt es wohl kaum!

  5. So einfach, wie ‘Publications’ die Sache sieht, ist sie nicht. Die Bücher bei VDM sind schlicht überteuert. Gerade neulich hatte ich wieder ein Heftchen von 64 Seiten in der Hand, das den Steuerzahler 49 Euro gekostet hatte und das in der Produktion bei BOD knapp 5 Euro ab dem ersten Exemplar kostet, zugegebenermaßen zuzüglich der Veröffentlichungskosten, so dass der Verlag erst bei zwei verkauften Exemplaren in die Gewinnzone gerät. (Ich vereinfache bewusst, aber vgl. http://www.bod.de/preiskalkulation.html?&no_cache=1.) Da ‘Publications’ die Rolle der Bibliotheken betont: VDM schätzt diese Rolle sehr gering ein und liefert nicht einmal das regionale Pflichtexemplar ab, genauer: verlangt ein so unangemessen hohe (nämlich über den Produktionskosten liegende) Entschädigung, dass die zuständige Pflichtexemplarbibliothek unter diesen Umständen auf das Pflichtexemplar verzichtet. Als Autor würde ich unter solchen Umständen nur veröffentlichen, wenn ich möglichst nicht wahrgenommen werden wollte. Zumal inzwischen genügend Belege dafür existieren, dass VDM so ziemlich allen Absolventen ein Angebot unterbreitet, deren Adressen die umfangreiche Marketingabteilung ausfindig machen kann. In der Masse einer Produktion von an die 10.000 ‘Büchern’ pro Jahr bei einem Verlag kann das eigene Werk ja nur untergehen.

  6. “Gute Fachliteratur” – Wenn ich das schon höre! Wenn man beim Bestellen nicht aufpaßt, hat man ein dünnes Heftchen mit dünnem Inhalt in der Hand, an dem das einzig Attraktive der Titel ist und hat einen halben Hunderter hingelegt, der anderweitig besser ausgegeben worden wäre! Ein professioneller Bestandsaufbau legt Wert auf ein gutes Preis/Leistungsverhältnis, insbesondere in Zeiten von Studiengebühren.
    Und, um noch einen zweiten Aspekt zu erwähnen: Ich halte es auch nicht für die Dienstaufgabe von Bibliothekaren, sich zu Erfüllungsgehilfen eines solchen Geschäftsmodells zu machen und auf entsprechende Anfragen Adressen herauszurücken oder diese Anfragen an Absolventen weiterzuleiten.
    So sehr es in der Tat wünschenswert ist, dass der “Schatz” gehoben wird, der in Abschlußarbeiten schlummert, dieser Preis ist zu hoch!

  7. Wie gesagt: Gute Fachliteratur gibt`s nicht zum Nulltarif, egal ob beim VDM oder einem anderen Verlag, denn auch dort ist im Vorhinein der gesamte Inhalt des Werks nicht bekannt, so dass ein Teil Unsicherheit verbleibt. Es gibt auch bei anderen Verlag genügend “Schrott” für viel Geld. Doch wie gesagt: Offensichtlich scheint es genügend Nachfrage zu geben, ansonsten würde sich das Geschäftsmodell nicht halten.

    Was die AbsolventInnen angeht: Zeigen Sie eine Veröffentlichungsmöglichkeit mit ISBN in Buchform, die genauso kostenfrei ist wie beim VDM ein Buch produziert was allgemein verfügbar ist (und nicht in irgendeinem OA-Magazin untergebuddelt). Noch einmal: Für Bewerbungen ziehen Veröffentlichungen unter ISBN nun einmal sehr gut, unabhängig davon, wie oft das Buch tatsächlich verkauft wird. Mit Fachliteratur lässt sich ohnehin nicht reich werden, egal ob mit VDM oder einem anderen Verlag.
    Was BOD angeht: Hier kostet die Veröffentlichung nun einmal Geld. Warum sollte bitte ein Absolvent, der ohnehin finanziell nicht auf Rosen gebettet ist für eine Veröffentlichung Geld bezahlen, wenn er sie beim VDM kostenfrei bekommt?? Die Verkaufzahlen sind bei BOD auch nicht viel besser, sprich bei BOD zahlen für geringen Verkauf und beim VDM kostenfrei für geringen Verkauf – da ist keine WiBe notwendig um zu verdeutlichen, was aus Absolventensicht die bessere Wahl ist – und nicht nur aus Absolventensicht!

    Was die Wahrnehmung angeht so interessiert es im Allgemeinen, zumindest solange es sich nicht um irgendeine Fachikone handelt, keinen Menschen ob beim VDM oder in einem anderen Verlag veröffentlicht wird. Die Wahrnehmung, das kann ich aus eigener Erfahrung sagen, war nach der Veröffentlichung beim VDM hervorragend und ist spürbar gestiegen! Das Ganze auch noch kostenfrei – was will man mehr!

    Solange also eine Nachfrage besteht, lohnt sich das Geschäftsmodell ganz offensichtlich. Solange auch keine echten Alternativen für eine kostenfreie Veröffentlichung in Buchform und mit ISBN besteht, kann Absolventen nur empfohlen werden: Nutzt VDM!

    Was die Beachtung der Bibliotheken angeht: Hier sind Verlage wie andere Unternehmen gleich. Sie kümmern sich zuerst um ihre eigenen, dann um andere Bedürfnisse und letztere nur, wenn dies ins Geschäftsmodell passt. Dies ist nichts anderes als Marktwirtschaft. Also noch einmal:

    Brauchbares Gegenmodell anbieten, dann dreht sich auch der VDM!

  8. Ohne auf die Werbe-Suada von ‘Publications’ im einzelnen einzugehen, noch drei Bemerkungen und ein Geständnis:

    1) Auch bei BOD können Bücher eine ISBN bekommen (wenn auch nicht kostenfrei, sondern für die mindestens ca. 50 Euro Publikationsgebühr).

    2) Die Angabe der ISBN in Publikationslisten und Literaturverzeichnissen ist eher unüblich, selbst der Verlag wird beim Zitieren normalerweise nicht angegeben.

    3) Ob Buchautoren von der VG-Wort-Ausschüttung profitieren, hängt davon ab, ob das Buch in hinreichend vielen leihverkehrsrelevanten Bibliotheken vorhanden ist (Pflichtexemplare und Geschenke zählen nicht). Da hat man bei VDM angesichts der geringen Verbreitung in Bibliotheken schlechte Karten. Bei BOD auch, aber mit einem entsprechenden Rechenexempel gewinnt man so den Spielraum, für bis zu 500 Euro Druckkostenzuschuss (so die Ausschüttung der VG Wort 2009 für ein 2008 erschienenes Buch zwischen 101 und 300 Seiten) kostenneutral auch bei einem ‘normalen’ Verlag zu veröffentlichen. Für 500 Euro Druckkostenzuschuss bekommt man wahrscheinlich nicht viel, aber wenn man auch noch die Exemplare für den eigenen Bedarf und die Bezugsbedingungen dafür in Betracht zieht, wird der Spielraum noch größer.

    Abschließend, da VDM offenbar mitliest, ein Geständnis: Auch ich habe einmal mit dem Gedanken gespielt, ein Buch dort zu veröffentlichen, weil mir das Geschäftsmodell (vordergründig) attraktiv schien. Das habe ich endgültig verworfen, als ich erfuhr, wie großzügig der Verlag das Saarländische Pflichtexemplarrecht auslegt, d.h. keine kostenfreien Pflichtexemplare an die SULB Saarbrücken abliefert.

  9. @jplie
    Der Thread ist zwar schon etwas älter, aber aus aktuellem Anlass noch ein Nachtrag: Ich hatte nun schon zum zweiten Mal eine von VDB verlegt Qualifikationsarbeit auf dem Schreibtisch, die ein bemerkenswertes Schlaglicht auf die von ‘Publications’ betonte Qualitätskontrolle wirft. Integraler Bestandteil der Arbeit war eine CD-ROM-Beilage mit dem im Rahmen der Arbeit entwickelten Programm. Ein ganzer Abschnitt des Buchs war ohne den auf der Beilage enthaltenen Quelltext nicht nachvollziehbar. Glaubt jemand, der VDM-Fassung lag die CD-ROM bei? Glaubt jemand, das Lektorat (*hüstel*) hätte darauf geachtet, daß entweder die Beilage (die das Buch wahrscheinlich zu teuer gemacht hätte) beigelegen hätte oder daß der Text so umgearbeitet worden wäre, daß die Beilage nicht mehr nötig gewesen wäre? – Schon beim ersten Fall vor einigen Monaten habe ich unsere Erwerbung gebeten, die fehlende Beilage beim Lieferanten oder beim Verlag anzufordern. Glaubt jemand, der Vorgang sei bereits positiv oder überhaupt abgeschlossen? – Die bibliographischen Angaben der Beispiele, um die es sich handelt, liefere ich gern nach, falls ein Verleger auf die Idee käme, wilde Drohungen wegen Rufschädigung …

  10. Der Verlag hat offenkundig inzwischen eine neue Idee gefunden, wie man aus Nichts Geld machen kann: http://www.amazon.de/review/RO82D7A5OFHM/ref=cm_cr_rdp_perm

  11. Angesichts dieser neuen Masche (irgendwo war ich auch schon drauf gestoßen) stellt sich die Frage: Gilt das bedingungslose 14tägige Rückgaberecht laut Fernabsatzgesetz eigentlich auch für Bibliotheken? Oder greift bei Print-on-Demand-Veröffentlichung hier ein Ausnahmetatbestand, weil eigens für den Besteller produziert wurde?

  12. @Nemissimo
    Sorry für die Tippfehler: “von VDM verlegte Qualifikationsarbeit” sollte es oben natürlich heißen. Mit dem VDB hat das nichts zu tun.

  13. In meinem Fall war es so, daß die Arbeit wissenschaftlich Niveau hatte (mit einem Preis ausgezeichnet), eine Veröffentlichung habe ich nur nicht Erwägung gezogen, weil ich mir noch unsicher bin, wie ich das Material weiter verwerten will. Heute bekam ich aus heiterem Himmel über ein soziales Netzwerk eine Mail vom Verlag, sie würden ein Projekt in dem Bereich planen und ob ich den Interesse an einer “Mitarbeit” hätte…. Nach einigem Googlen wurde mir dann klar, worum’s da eigentlich geht. Dummerweise kriege ich immer wieder mal (seriöse) Angebote für Tagungen und Beiträge…. M.E. ist das (als Autor/Autorin), wenn man nichts mehr in dem Bereich machen will, eine gute Möglichkeit, sein “Buch” zu haben. Ich habe vor Jahren bei einem (wiss.) Verlag, der auch nur wenig Lektorat machte, sehr viel Geld dafür bezahlt. Ansonsten (auch aufgrund des Vertrages und der Verwertungsfrage) würde ich sagen, Finger weg…

  14. Nachtrag: Inzwischen hat uns ein Buchhändler mitgeteilt, dass VDM nie mit CD-ROM-Beilagen liefert. Großartig. Beide Bücher (ISBN 978-3-8364-6485-7 und ISBN 978-3-8364-8906-5) nehmen schon im Inhaltsverzeichnis Bezug auf die zugehörige CD. In die Titelaufnahme kommt jetzt natürlich ein entsprechender Kommentar, aber dass es gelingt, solche üblen Fälle zukünftig schon vor der Inventarisierung herauszufiltern, wage ich kaum zu hoffen.

  15. Auch auf die Gefahr hin, das jegliche, dem Mainstream gegenteilige Meinung netbib-üblich wieder als Werbesuada bezeichnet wird – irgendwie haben`s die hiesigen BlogteilnehmerInnen nicht mit heterogenen Meinungen – auch wenn dieser Austausch bekanntermaßen der Fruchtbarste ist – im Gegensatz zum immer im gleichen “Stoppt VDM”-Saft zu schwimmen.

    @Faktor 1: Ich habe meine wissenschaftlichem Niveau entsprechende Arbeit bei VD; veröffentlicht und ich bin immer noch und ausgesprochen erfolgreich in dem betreffenden Themenkontext tätig. Das Argument lässt sich insofern nicht verallgemeinern.

    Allen Unkenrufen zum Trotz: Ich bleibe dabei, dass der VDM eine preiswerte Möglichkeit ist, die eigene Abschlussarbeit zu veröffentlichen. Wer andere Möglichkeiten hat kann diese nutzen. Aber VDM zu verteufeln und mit bislang wenig stichhaltig nachgewiesenen Behauptungen hinsichtlich der fachlichen Qualität der Arbeiten den Verlag oder besser diese Publikationsmöglichkeit herabzumindern erscheint mir nicht der richtige Weg. Ein solches Argument hat immer den Geschmack, dass kein stichhaltiges vorhanden war.

    Und nochmal auch wenn ich mich wiederhole: Fachliteratur ist nun einmal nicht billig und ein Buch unter ISBN zählt i.d.R. im Lebenslauf mehr als irgendeine URL auf irgendeinem OA-Server den kein Mensch, insbesondere in der Privatwirtschaft kennt.

    So und nun dürfen alle bibliothekarischen, archivarischen und sonstigen Gutmenschen wieder über mich herfallen ;-)

    • Hallo zusammen!
      Ich selbst habe im August 2011 meine Masterarbeit über VDM veröffentlicht. Obwohl ich ein Randthema bearbeitet habe (Studie über Führungsverhalten von Führungskräften im Ehrenamt), wurde meine Arbeit angenommen, wobei ich dazu sagen muss, dass die Arbeit von der Uni mit “sehr gut” bewertet wurde. Schon von meiner Betreuerin an der Uni wurde ich darauf hingewiesen, dass ich mit der Veröffentlichung sicher nicht reich werde, es jedoch für das berufliche Renomée von großer Bedeutung ist. Autor zu sein und dabei keine Kosten zu haben war für mich als TZ Beschäftigte die Argumente schlechthin. Und über den Preis zu diskutieren ist eher müssig, da ich für meine Ausbildung viel Literatur auch kaufen musste und einige 20,– Euro Büchlein dabei waren, die im Anschluss in den Müll gingen.

  16. Nachtrag: Bevor irgendjemand auf diese Idee kommt, ich bin nicht in der Verlagsbranche, Bibliothekswesen etc. tätig. In der freien Wirtschaft jedoch schon.

  17. @Publications: Tipp: Einfach mal den Beitrag von Nemissimo lesen, kurz nachdenken, und dann am besten einfach mal ganz, ganz ruhig werden. VDM hat keine Qualitätsansprüche und keine Qualitätskontrolle. Eine gute Arbeit (ohne CD-ROM) wird natürlich nicht schlechter, wenn die Druckerei nichts taugt, und eine schlecht nicht besser. Aber dieser so genannte Verlag ist einfach nicht mehr als eine Druckerei, ohne jeglichen Qualitätsmaßstab.

  18. @AndreasP: Wer lesen kann…

    Nun ja, genau dieser Satz: “Aber dieser so genannte Verlag ist einfach nicht mehr als eine Druckerei, ohne jeglichen Qualitätsmaßstab.” erscheint mir nicht mehr als ideologisch gefärbt, denn bis auf den Punkt, dass dem von Nemissimo bestellten Buch die CD-ROM nicht beilag enthält der Beitrag keinerlei Aussagen zur inhaltlichen Qualität. Der Beitrag von Nemissimo spricht einzig und allein dafür, dass der Versand der Ware seitens VDM einer Optimierung bedarf – was aber mit der inhaltlichen bzw. fachlichen Qualität der Bücher nun wirklich gar nichts zu tun hat!
    Zur vorgeblich mangelnden fachlichen Qualität gibt es nebenbei gesagt bis jetzt keinen schlüssigen Beitrag hier auf netbib.

    Das von Nemissimo beschriebene Problem hatte ich regelmäßig bei verschiedenen Versandhändlern und zwar sowohl bei Büchern als auch anderen Waren – der Qualität der Ware tat dies keinen Abbruch!

  19. Insofern ein Aufruf an die Netbib-Community: Ich bitte um schlüssige Beispiele für die angeblich schlechte FACHLICHE INHALTLICHE

  20. Insofern ein Aufruf an die Netbib-Community: Ich bitte um schlüssige Beispiele für die angeblich schlechte FACHLICHE INHALTLICHE Qualität der beim VDM erhältlichen BÜCHER/WERKE. Bitte nicht wieder Hinweise auf offensichtliche Probleme in den internen Geschäftsprozessen – diese sind eher ein Fall für einen externen Berater aber kein Kriterium für die fachl. Qualität der Bücher!

  21. (i) VDM hat ein übles Geschäftsmodell, das ich auch aus der Sicht von Open Access und als Gutmensch verurteile.

    (ii) Der Einwand von Publications ist berechtigt. Wenn es tatsächlich fragwürdige Entscheidungen der Pflichtexemplarbibliotheken gibt, dann müssen diese auf den Tisch. Bucherwerbung darf nie Zensur bedeuten, jedes einzelne Werk muss für seine Tauglichkeit in wissenschaftlichen Bibliotheken geprüft werden.

  22. @Publications
    Es ist durchaus ein Indiz für mangelhafte Qualitätskontrolle, wenn ein Autor seine Arbeit bei VDM veröffentlicht, Bezug auf den auf der angeblich beiliegenden Quelltext oder Daten auf der CD-ROM nimmt und der Verlag weder a) die evtl. vom Autor gelieferte CD-ROM mit dem Buch zusammen verbreitet oder b) den Autor darauf hinweist, daß nur Bücher ohne Beilagen verlegt werden.

    Ein paar weitere Probleme bei Veröffentlichung von VDM sind

    - daß in der Masse das eventuell Wertvolle untergeht,

    - daß die Publikationen prohibitiv teuer sind,

    - daß von der regionalen Pflichtexemplarbibliothek eine “Entschädigung” verlangt wird, die über den Produktionskosten liegt und insofern nicht angemessen ist.

    Wir werden in den genannten Fällen, da Rückgabe nach Vereinnahmung mit Barcode und Stempel natürlich nicht mehr möglich ist, sowohl einen Vermerk im Katalog für unsere Benutzer machen (“Die laut Vorlage ‘beiliegende CD’ wird vom Verl. nicht mitgeliefert u. kann auch nicht nachbestellt werden”, vgl. http://gso.gbv.de/DB=2.1/PPNSET?PPN=610198246) als auch einen internen Vermerk im Datensatz als Hinweis für andere Bibliotheken. Und uns bemühen, solche krassen Fälle vor der Einarbeitung zu entdecken und die entsprechende Konsequenz ziehen.

    In der Tat kann die Konsequenz nicht sein, VDM-Produktionen grundsätzlich zu ignorieren, aber erhöhte Aufmerksamkeit in jeder Hinsicht ist dringend nötig.

  23. @Nicht egal

    Korrektur: “Bezug auf den auf der” -> “Bezug auf den”

  24. Hallo zusammen,

    ich arbeite für on3-radio (Jugendmarke des Bayerischen Rundfunks) gerade an einem Radiobeitrag zum Thema “Veröffentlichung wissenschaftlicher Arbeiten”. Wenn es jemanden unter euch gibt, der mir im Rahmen eines Gesprächs von positiven wie negativen Erfahrungen über seine Veröffentlichungen berichten möchte, würde mir das sehr weiterhelfen.

    Viele Grüße,
    Ralph

    http://on3.de/focus/11/on3-radio#/

  25. Ich habe letztes Jahr selbst meine wissenschaftliche Hausarbeit im VDM Verlag veröffentlicht und kann bisher eigentlich nur Positives berichten. Dazu muss ich aber erstmal klären, was meine Erwartungen an einen entsprechenden Verlag waren:
    - Möglichst kostenneutral für mich – im besten Fall kostenlos
    - Eine ISBN und Präsenz in allen wichtigen Büchershops (Amazon und co)
    - Referenz für zukünftige Bewerbungen
    - event. Honorar bei verkauften Exemplaren.

    Bis auf den letzten Punkt genügte mir der VDM Verlag dafür voll und ganz. Ich hatte eine Frist von mehreren Wochen, in denen ich mein Exemplar fertigstellen konnte und auf Rückfragen bekam ich meist innerhalb weniger Stunden sofort eine zufriedenstellende Antwort. Es war für mich vollkommen umsonst und ich bekam mein versprochenes Freiexemplar zugeschickt.

    Was die fehlende CD der anderen Publikation angeht, so liegt hier die Schuld vermutlich voll und ganz beim Autor. Der VDM-Verlag weist jeden Autor explizit daraufhin, dass die eingeschickte PDF inhaltlich keiner Korrektur unterzogen wird, genauso wie auf den Druckmodus (nur s/w) und auf das Buch selbst (Softcover, keine Beilagen) hingewiesen wird. Vom Verlag werden nur formale Kriterien überprüft.

    Bei mir hatte das zur Folge, dass ich einige Seiten überarbeitet habe, da die ursprüngliche Arbeit auf Din A4 und teils in Farbe konzipiert war. In schwarz/weiß waren viele Zusammenhänge nicht mehr sodeutlich erkennbar, wie ich es mir gewünscht hätte. Somit war die Erstellung von neuen Grafiken nötig.

    Die Auszahlung des eventuellen Honorars findet nur einmal jährlich statt. Leider bekommt man vorher keinerlei Info, ob und wieviel Exemplare bereits verkauft wurden. Hier würde ich mir mehr Transparenz gegenüber den Autoren wünschen. Der Preis ist für ein dünnes Taschenbuch allerdings ne Unverschämtheit. Obwohl viele aus meinem Bekanntenkreis vorab meinten, sie würden mein Buch sofort kaufen, hat der Preis restlos alle vollends abgeschreckt. Durch den Kauf einer entsprechenden Menge bekommt man als Autor zwar bis zu 40% Rabatt, aber das macht es leider nicht viel besser.

    Auch hätte ich gerne ein eigenes Cover für das Buch verwendet, aber das ist von Seiten VDM nicht vorgesehen. Man muss vielmehr von einem Partner aus einer Vielzahl von Bildern ein Cover auswählen, welches von VDM dann lizensiert wird. Mein zweites Buch wird deshalb definitiv bei einem anderen Verlag verlegt.

    Aber ansonsten, was das Erstlingswerk eines armen Studenten angeht: Daumen hoch :)

    PS: Bei Fragen könnt ihr mich gerne per Mail anschreiben: shivaxyz@yahoo.de

  26. Äh, und wo ist jetzt das “eigentlich nur positive”? Ich sehe da wie gehabt nur das Vortäuschen einer Verlagstätigkeit und Abzocke.

  27. Neuerdings sieht man im Katalog der DNB immer häufiger, daß von VDM-Publikationen ein elektronisches Exemplar vorhanden ist, dessen Langzeitarchivierung gesichert sei (externer Zugriff ist natürlich nicht möglich, wie die DNB ihre Bestände ja auch nicht in den Leihverkehr gibt). Ein gedrucktes Pflichtexemplar bekommt die Bibliothek offenbar gar nicht mehr. Die Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek soll für die Pflichtexemplare bezahlen und verzichtet daher darauf. Kann man sich einen Verlag vorstellen, bei dem systematisch noch weniger für die Verbreitung getan wird, wenn man bedenkt, daß die Büchlein prohibitiv teuer sind, wie ja auch ShivaXYZ anschaulich dargestellt hat? Letztlich bleiben allein die Sondersammelgebietsbibliotheken (und die Zentralen Fachbibliotheken), die schlecht nein sagen können, wenn ein roter Leihschein auf ein VDM-Buch kommt. Wäre übrigens noch eine Idee für die VDM-Marketingabteilung, massenhaft Fernleihbestellungen zu beauftragen, damit wenigstens jedes Buch von wenigstens einer Bibliothek gekauft wird. Bei den Handelsspannen sollte die Schutzgebühr für die Fernleihbestellung noch drin sind…

  28. Das Positive ist – aus meiner Sicht – dass ich kostenneutral meine Arbeit als Buch veröffentlichen kann, mit ISBN und frei erhältlich. Somit eine prima Referenz für spätere Projekte. Außerdem wird man als Autor “an die Hand genommen” und hat keine weiteren Pflichten – was für mich ebenfalls wichtig war. Auf eine gute Vermarktung oder sonstige Großzügigkeiten des Verlags lege ich dagegen keinen Wert. Darum war VDM – für mich (!) – auch die richtige Wahl.

    Was die Pflichtexemplare angeht, so steht auf der Homepage des Verlags dazu folgendes:
    “Stellt der Verlag trotzdem ein Freiexemplar meines Werkes zur Verfügung?

    Selbstverständlich. Der Verlag stellt Ihnen ein Freiexemplar zur Verfügung und beliefert gemäß der aktuellen Pflichtstückverordnung die Deutsche Nationalbibliothek ebenfalls kostenlos. Die Deutsche Nationalbibliothek unterstützt, durch die Aufnahme Ihres Buches in den Katalog, unser Marketing für Ihren Titel.”
    (Quelle: http://vdm-verlag.de/index.php?&act=nav&nav=10019)

  29. @ShivaXYZ
    Als Wissenschaftler denke ich bei solchen überteuerten Veröffentlichungen nur: Da will jemand wohl nicht rezipiert werden. ISBN hin oder her: bei dem Preis nützt auch der Anschluß an den Buchhandel wenig.

    Zum Pflichtexemplar betrachte man den folgenden Datensatz im Katalog der DNB: http://d-nb.info/1010002805, und frage sich, ob die Angaben auf den VDM-Seiten vielleicht eine Irreführung bzw. schlicht Falschaussage sind. Bei Amazon wird das gedruckte Buch angeboten, die DNB bekommt nur ein elektronisches Exemplar, das sie langzeitarchivieren darf. Die DNB wird damit zunehmend auf das reduziert, was sie zu ihrer Gründung war: Ein Werbeinstrument des (herstellenden) Buchhandels.

  30. Wer mein Werk nutzen möchte kann es jederzeit auf Anfrage per Mail als PDF bekommen – das ist von Seiten des Verlages ausdrücklich erlaubt. Ich habe auch selbst von anderen Autoren deren Werke per PDF kostenfrei bekommen.

    “gemäß der aktuellen Pflichtstückverordnung” ist der Schlüsselsatz auf der VDM-Seite. Die Nationalbibliothek verzichtet in bestimmten Fällen nämlich auf ein echtes Exemplar.

    Siehe dazu auch in der PflAV:

    PflAV § 4, Absatz 2:
    “einzeln auf Anforderung hergestellte Medienwerke, die mit weniger als 25 Exemplaren in körperlicher Form verbreitet werden, wenn diese nach Maßgabe der Bibliothek in einer zur Archivierung und Bereitstellung geeigneten unkörperlichen Form abgeliefert wurden,”

    Quelle: http://www.buzer.de/gesetz/8410/a156776.htm

  31. @ShivaXYZ
    Danke für den Hinweis auf die PflAV, dieses Detail war mir bisher entgangen. Bleibt aber die Frage, auf welcher Grundlage das gedruckte Exemplar in der Deutschen Nationalbibliografie nachgewiesen wird: Nach Autopsie kann es dann ja kaum verzeichnet werden. Bei gedruckten und elektronischen Parallelausgaben macht man ja sicherheitshalber im Katalog gern auch den Hinweis, daß Abweichungen nicht ausgeschlossen werden können.

    Daß VDM Direktversand des Buchs als PDF durch die Autoren ausdrücklich erlaubt (auch laut Verlagsvertrag?), ist großzügig. Das schließen Verlagsverträge normalerweise gern aus. Die Formulierungen können sogar so weit gehen, daß man sich als Autor fragt, ob man sein eigenes Werk noch auf seinem eigenen Rechner anzeigen lassen darf…

  32. Laut Vertrag ist die “öffentliche Verbreitung durch den Autor in Teilen” ausdrücklich erlaubt, ferner wird dort darauf hingewiesen: “Der Autor bleibt weiterhin Inhaber der Urheberrechte an seinem Werk” (was nach dem aktuellen Urheberrechtsgesetz so sein muss).

    Nicht-öffentliche Verbreitung scheint davon gar nicht betroffen zu sein, wird auch im UrhG nirgendwo erwähnt.

  33. @Publications
    Hier ein Bsp. für miserable inhaltliche Qualität von VDM Büchern:

    Krause, U.: Realität der Weimarer Republik: Gewalt und Kriminalität in deutschen Filmen der “Goldenen Zwanziger”, ISBN 3836404796

    Die Autorin dieser Bachelor-Arbeit kann weder Statistiken auswerten, noch die Ergebnisse ihrer Auswertungen richtig deuten. Fehlerfrei und sinnvoll formulieren ist auch nicht ihre Stärke, Rechtschreibfehler gibt es ebenfalls. Inhaltlich ist dieses Machwerk die schwächste Veröffentlichung zum Thema, die ich je gelesen habe. Die einschlägige Forschungsliteratur wird eigentlich ignoriert. Das Cover wird zwar mehr oder weniger von VDM gestaltet, aber auf einem Buch, das über Kinofilme handelt, sollten keine 16mm-Schmalfilmrollen auf dem Umschlag sein.
    Bei mir als Prüfer wäre die Kandidatin durchgefallen. Trotzdem hat sich jemand bei Amazon gefunden, an den ich das Buch gebraucht weiterverkaufen konnte. Gott sei Dank!

  34. Hallo zusammen,

    ich verstehe nicht, wieso Self-Publishing-Anbieter stets von vorneherein verurteilt werden. Natürlich gibt es viele schwarze Schafe in der Branche, die Unsummen für eine Buchveröffentlichung verlangen. Dies sind jedoch sogenannte Druckkostenzuschussverlage, von denen man die Finger lassen sollte.
    Dennoch gibt es eine Vielzahl an Anbietern, bei denen man zu fairen Preisen sein Buch veröffentlichen lassen kann. BoD, ePubli, RediRoma-Verlag, tredition sind nur einige. Dort wird zwar auch viel “Schund” veröffentlicht, manche Bücher sind aber auch sehr lesenswert. Zudem entgehen viele Autoren auf diesem Weg der “Knochenmühle” Publikumsverlag. Wer dort sein Buch publizieren möchte, der kann dies wirklich gut und günstig tun – und sei es nur, um sein Ego aufzupolieren ;-)

    • @Andreas1990: Ja, das sehe ich ähnlich – man darf nicht alle Self-Publishing-Anbieter über einen Kamm scheren. Du schreibst aber, dass man von sog. Druckkostenzuschussverlagen die Finger lassen soll. Das ist aber längst nicht alles, was es zu beachten gibt. Auch bei den Self-Publishing-Anbietern mit einem kostenlosen Geschäftsmodell gibts Unterschiede wie Tag und Nacht, was z.B. das Kleingedruckte (Honorare, Nutzungsrechte etc.) im Vertrag betrifft. So gibt’s auch hier häufig Anbieter, die sich beispielsweise die exklusiven Nutzungsrechte am Text mit einer unklaren Formulierung dauerhaft übertragen lassen oder die Provisionszahlungen mit selten erreichbaren Mindestverkaufszahlen verknüpfen oder eben Gutscheine anstelle von Geld auszahlen…

      Daher gilt es, im Netz gründlich zu recherchieren, wenn man seine wiss. Ausarbeitung (und sei es ‘nur’ eine Studien- oder Abschlussarbeit) veröffentlichen will.

      Und: Auch wenn es viele hier anders sehen, macht eine solche Veröffentlichung gerade dann Sinn, wenn man z.B. als frischgebackener Absolvent – natürlich in Abhängigkeit von der Branche – diese bei Bewerbungen vorlegen kann. Und den Personalchefs ist’s, vorausgesetzt, der Inhalt stimmt, auch egal, ob der Autor jetzt für viel finanziellen Eigenaufwand bei einem “Traditionsverlag” veröffentlicht hat oder sein Buch selbst über http://www.bod.de oder einen kostenlosen Anbieter (z.B. http://www.grin.com oder sonstige Abschlussarbeiten-Börsen) vertreibt. Ich spreche hier aus Erfahrung – ich denk natürlich nicht, dass das der Hauptgrund dafür war, dass ich genommen wurde, aber ich hatte den Eindruck, dass dem Personaler mein Büchlein zur Abrundung meiner Bewerbungsunterlagen gut gefallen hat.

  35. Pingback: Anonymous

  36. Man sollte natürlich immer gründlich recherchieren bevor man einen Vertrag unterschreibt. Aber sicherlich ist ein und derselbe Verlag nicht für jeden Autor der richtige. Es kommt auch darauf an ob man ein Sachbuch oder einen Roman veröffentlicht. Ich persönlich würde im Zweifelsfall schon auf einen Self Publishing Anbieter zurückgreifen. Ich habe mir bod und triboox mal näher angeschaut. Beide Anbieter fand ich nicht schlecht. Man kann die Verträge online einsehen, hier der Lik zum triboox-Vertrag: https://www.triboox.de/buch-veroeffentlichen/autorenvertrag Den Vertrag von bod finde ich grade nicht wieder. Ich finde mich auf der Seite nichtso zurecht :D Veröffentlichen kann man sein Buch bei beiden umsonst, was ich sehr positiv finde. Zu einem Zuschussverlag würde ich nie gehen. Aber das muss auch jeder selber wissen.